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Fr, 13:37 Uhr
17.03.2006

nnz-Forum: Unverständlich

Nordhausen (nnz). Zur aktuellen Diskussion um das Industriegebiet in der Goldenen Aue äußert sich jetzt ein nnz-Leser im Forum. Er zieht aber Parallelen zu einer anderen Ansiedlung...


Seit Anbeginn der Auseinandersetzungen zum Industriegebiet "Goldene Aue" habe ich die Entwicklung des Projektes oder der Vision, wie es einst aus der Ecke der Nordhäuser Manager formuliert wurde, verfolgt. Dabei ist mir einiges klar geworden:

Nicht die Bürgerinitiative gehörte zu den Verhinderern, sondern die gemachten Fehler des Planungsverbandes waren es, die immer wieder die Angriffsfläche, für Bürgerbeschwerden boten. Dies fing an mit den Fehlern bei der Gründung des Planungsverbandes, z.B. bei der Gestaltung der Satzung und setzte sich weiter fort mit der nachträglichen Veränderung der Grenzen von bestehenden Überschwemmungsgebieten zur Absicherung einer bis dahin unzulässigen Bebauungsplanung.

Was aus meiner Sicht für das Charisma von Herrn Beyse spricht ist, daß er sich mit ungeheurer Beharrlichkeit für diesen Bebauungsplan eingesetzt hat, welcher nun wieder in einen Entwicklungs- und Vermarktungsvertrag mit der Thüringer Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) mündete. Diese Beharrlichkeit eines Wirtschaftsdezernenten wünschte ich mir als interessierter Bürger aber insbesondere auch im Fall "Motor-Power". Hier geht es um kurzfristige Sicherung und Schaffung von fünf bis zehn Arbeitsplätzen durch das Investitionsvorhaben dieser Firma.

Die LEG ist hier Eigentümer des bereits erschlossenen Grundstückes, welches nun schon fast sechs Jahre leer steht. Doch diese Gesellschaft macht gar keine Anstalten eine Teilfläche an die Nordhäuser Firma zu verkaufen, obwohl auf großen Schildern die Fläche zum Verkauf angeboten wird.

Herr Beyse hatte vor etwa 3 Wochen versprochen, innerhalb dieser Zeit nach einer Lösung zu suchen, obwohl er wußte, daß die Möglichkeiten der Einflußnahme seines Dezernates, wegen der fehlenden Zugriffsmöglichkeiten auf dieses Grundstück begrenzt sind, eben weil sich das Grundstück, wie erwähnt, in den Händen der LEG befindet.

Es ist mir unverständlich, wie Herr Beyse der Öffentlichkeit erklären will, daß er auf der einen Seite 100 ha für die Vernichtung landwirtschaftlicher Nutzfläche zugunsten von bisher imaginären Industrieinvestoren eintritt, auf der anderen Seite aber nicht in der Lage ist, hier gebliebene Landsleute, wie Herrn Tomuschat als Inhaber der Firma "Motor Power", den Wünschen des Unternehmers entsprechend, mit der vorhandenen und erschlossenen Fläche im IFA-Industriegelände zu versorgen.
Volker Theuerkauf, Steigerthal
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
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