eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Do, 08:29 Uhr
16.03.2006

Unterstützung für Sensation

Nordhausen/Braunlage (nnz). Sieben Spiele hat der Braunlager SC Harz in der Meisterrunde der Eishockey-Regionalliga noch zu absolvieren. Sieben Spiele, an deren Ende für die Wölfe die fast schon sensationelle Qualifikation für die Play-Offs stehen soll. Was am Wochenende dafür getan werden muss, das weiß Robert Koch.


Den Schlussspurt in das letzte Viertel der Meisterrunde leitet an diesem Wochenende der Doppelspieltag gegen den EHV Schönheide ein. Am Freitag gastieren die Erzgebirgler ab 20 Uhr im Wurmbergstadion, am Sonntag steht das Rückspiel in Schönheide an (17 Uhr). Beim Heimspiel hofft der BSC auf ein volles Haus. „Wir stehen auf Platz Drei, haben in Rostock gewonnen, die Mannschaft spielt Top-Eishockey. Wenn nicht jetzt, wann sonst wollen die Zuschauer kommen?“ fragt sich nicht nur Sportchef Bernd Wohlmann.

Sportlich hat sich nach dem starken Dienstags-Auftritt in Rostock mit dem ersten Penaltysieg der Saison die Ausgangsposition des BSC nochmals verbessert. Doch der aktuelle dritte Tabellenplatz ist wenig wert, wenn gegen Schönheide, das zweite Wolfsrudel der Liga, nicht nachgelegt wird. Ein Selbstläufer wird das gegen den Tabellensiebten freilich nicht. „Die sind gut besetzt, haben zuletzt sogar Halle geschlagen“, warnt Braunlages Coach Jan Furo.

Allen voran Miroslav Jenka spielt eine überzeugende Meisterrunde, der Tscheche wurde sogar zum drittbesten Außenstürmer der Liga gewählt. Doch auch die Breite im Schönheider Kader stimmt durch Spieler wie Matthias Krehl, Holger Mix oder Mike Losch. Sven Schröder als Abwehrorganisator und Torwart Markus Nachtmann wollen den Harzern das Leben ebenfalls schwer machen.

Gerade auf Grund des Kräfte zehrenden Programms der letzten Tage setzt Furo auch auf die Unterstützung der Fans. „Wir kämpfen um den Einzug in die Play-Offs, ich hoffe, das wird honoriert“, so der BSC-Coach. Dass die Braunlager so weit vorne stehen, ist für den Trainer dabei alles andere als eine Selbstverständlichkeit: „Die Liga ist in diesem Jahr auf einem sehr hohen Niveau unglaublich ausgeglichen, aber eigentlich sind uns Teams wie Rostock, Erfurt oder Halle personell überlegen.“ Die Braunlager haben dies bisher durch die sprichwörtliche Harzer Tugenden – enormem Einsatz und viel Kampfgeist – ausgeglichen. Dies kostet viel Kraft, so dass Furo seinen Schützlingen den Mittwoch nach der späten Rückkehr aus Rostock auch zur Regeneration gönnte und trainingsfrei gab.

Fehlen wird den Braunlagern am Freitag Andreas Bippus, der in Rostock eine Spieldauerstrafe kassierte und nun einmal aussetzen muss. Wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist dagegen Dennis Lütjen, wenngleich der Einsatz des Allrounders nach seiner Verletzung noch unwahrscheinlich ist. „Wir wollen das Heimspiel gewinnen und auswärts so viele Punkte wie möglich holen“, gibt Furo die Zielsetzung für die beiden Spiele aus. Mit einer stattlichen Kulisse als Rückhalt sollte die Aufgabe zumindest im Wurmbergstadion lösbar sein.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)