Do, 08:23 Uhr
16.03.2006
Bürgerfreund radelnder Kandidat
Nordhausen (nnz). Eigentlich sei er von Haus aus kein Hobby-Radfahrer, meint der OB-Kandidat der Nordhäuser CDU, Norbert Klodt, zur nnz. Mit dem Rad die Region erkunden würde ihn aber schon reizen, vor allem im Wahlkampf könnte ein neues Wählerklientel erschlossen werden.
Seit Klodt kürzlich sowohl in Neustadt als auch Heringen zu Gesprächen weilte, wäre eine Radtour vom Südharz in die Goldene Aue für ihn eine feine Sache. Leider, so stellt der Christdemokrat fest, fehle der Stadt bzw. der Region hier ein durchgängiger Radweg. Aus Sicht vieler radbegeisterter Bürgerinnen und Bürger müsse hier schnellstmöglich gehandelt werden. Wenn so ein Radweg dann noch an den Kiesseen entlang führt, kämen wir auch in Sachen Tourismus ein großes Stück voran, sagt Klodt.
Mit dem Rad an die Kiesseen fahren will der Christdemokrat aber schon Ende April. Nicht allein. Er hofft auf eine rege Teilnahme der Nordhäuserinnen und Nordhäuser. Schließlich soll, am Ziel angekommen, allen Interessierten die geplante Entwicklung der Kiesseen zum Anfassen erläutert werden. Klodt meint weiter, dass man mit den Rädern vielleicht auch durch Bielen am ehemaligen Konsum vorbei kommt. Dann könne man sich gleich ein Bild machen, was dort noch notwendiges getan werden muss, damit ein schönes neues Vereinshaus für Bielen entstehen könne. Er selbst findet es großartig, dass hier Bürgerwille und realisierbare Möglichkeiten so gut miteinander vereinbar sind.
Hoffentlich sind Bürgerwille und Realisierung auch bald bei den kleinen Dingen des Lebens vereinbar, meint Klodt. Er spielt hierbei auf die Öffnungszeiten einzelner Ämter der Stadtverwaltung an. Erst letzte Woche sei ein junger Mann, der nicht in Nordhausen studiert, an ihn heran getreten. Der Student habe seit Wochen das Bürgeramt der Stadt nicht erreichen können. Sonntags fährt er zum Studium und freitags kommt er nicht vor dem frühen Abend zurück. Erst in den Semesterferien konnte er das Amt aufsuchen.
Als er dort über seine Schwierigkeiten, das Amt persönlich zu erreichen berichtete, bekam er zur Antwort, doch seinen Hauptwohnsitz aus Nordhausen zu verlegen. Für mich, so OB-Kandidat Klodt, ist so eine Aussage ‚von Amts wegen’ nicht nachvollziehbar. Wir alle können froh sein, wenn junge Leute die Bindung zu ihrer Heimatstadt nicht verlieren. Norbert Klodt erklärte abschließend, dass solche Vorkommnisse für ihn nicht hinnehmbar seien.
Autor: nnzSeit Klodt kürzlich sowohl in Neustadt als auch Heringen zu Gesprächen weilte, wäre eine Radtour vom Südharz in die Goldene Aue für ihn eine feine Sache. Leider, so stellt der Christdemokrat fest, fehle der Stadt bzw. der Region hier ein durchgängiger Radweg. Aus Sicht vieler radbegeisterter Bürgerinnen und Bürger müsse hier schnellstmöglich gehandelt werden. Wenn so ein Radweg dann noch an den Kiesseen entlang führt, kämen wir auch in Sachen Tourismus ein großes Stück voran, sagt Klodt.
Mit dem Rad an die Kiesseen fahren will der Christdemokrat aber schon Ende April. Nicht allein. Er hofft auf eine rege Teilnahme der Nordhäuserinnen und Nordhäuser. Schließlich soll, am Ziel angekommen, allen Interessierten die geplante Entwicklung der Kiesseen zum Anfassen erläutert werden. Klodt meint weiter, dass man mit den Rädern vielleicht auch durch Bielen am ehemaligen Konsum vorbei kommt. Dann könne man sich gleich ein Bild machen, was dort noch notwendiges getan werden muss, damit ein schönes neues Vereinshaus für Bielen entstehen könne. Er selbst findet es großartig, dass hier Bürgerwille und realisierbare Möglichkeiten so gut miteinander vereinbar sind.
Hoffentlich sind Bürgerwille und Realisierung auch bald bei den kleinen Dingen des Lebens vereinbar, meint Klodt. Er spielt hierbei auf die Öffnungszeiten einzelner Ämter der Stadtverwaltung an. Erst letzte Woche sei ein junger Mann, der nicht in Nordhausen studiert, an ihn heran getreten. Der Student habe seit Wochen das Bürgeramt der Stadt nicht erreichen können. Sonntags fährt er zum Studium und freitags kommt er nicht vor dem frühen Abend zurück. Erst in den Semesterferien konnte er das Amt aufsuchen.
Als er dort über seine Schwierigkeiten, das Amt persönlich zu erreichen berichtete, bekam er zur Antwort, doch seinen Hauptwohnsitz aus Nordhausen zu verlegen. Für mich, so OB-Kandidat Klodt, ist so eine Aussage ‚von Amts wegen’ nicht nachvollziehbar. Wir alle können froh sein, wenn junge Leute die Bindung zu ihrer Heimatstadt nicht verlieren. Norbert Klodt erklärte abschließend, dass solche Vorkommnisse für ihn nicht hinnehmbar seien.

