Do, 16:55 Uhr
09.03.2006
nnz-Forum: Wahlprogramm?
Nordhausen/Sollstedt (nnz). Im Artikel der nnz vom 7.02.2006 Herausforderer nominiert” wird über die Benennung von Claus Adam als gemeinsamen Bürgermeisterkandidat der CDU-, SPD- und UWS-Fraktion berichtet. Dazu eine Stellungnahme eine Sollstedter Bürgers.
Ein Wahlprogramm des neuen Bürgermeisterkandidaten, um Sollstedt fit zu machen für die Zukunft, von dem ich allerdings noch nichts gesehen habe, wurde angekündigt. Ich bin der Auffassung, daß es sich längst lohnt, in Sollstedt zu leben. Und ich frage mich, ob denn von den Stimmen, die nach Neuem verlangen, die positiven Entwicklungen in unserer Gemeinde völlig vergessen oder vielleicht gar böswillig ignoriert werden.
Schließlich sprechen die im Ortsbild während des 16-jährigen Wirkens von Jürgen Hohberg als Bürgermeister vollzogenen Veränderungen wie instandgesetzte Straßen und Plätze, Einkaufszentren, die Palette verfügbarer Dienstleistungen, erschlossene Gewerbe- und Eigenheimbaugebiete, intaktes soziales Umfeld, die insgesamt das Leben in unserer Gemeinde so angenehm machen, für sich. Besonders aufmerksam machen möchte ich auf das Verdienst von Jürgen Hohberg, im Verlaufe der Gebietsreform unserer Gemeinde Sollstedt die Eigenständigkeit erhalten zu haben.
Wäre ihm dies nicht gelungen, so müßten wir Sollstedter Bürger wohl schon seit mehreren Jahren unsere Melde- und Zahlungsvorgänge oder anderen Amtsangelegenheiten in dem 7 km entfernten Bleicherode erledigen. Wahrscheinlich würde es dann in Sollstedt auch so aussehen, wie in dem längst nicht mehr attraktiven Städtchen Bleicherode.
Aus der in meiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Sollstedter Bürger auf sozialem Gebiet gegebenen Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister weiß ich, daß Jürgen Hohberg so von schöpferischer Unruhe geplagt ist, daß die Gefahr, er könne im Althergebrachten stecken bleiben eher nicht gegeben ist. Auch hat er, jetzt 60-jährig, nach Abschluß einer weiteren Amtsperiode von sechs Jahren das angestrebte Renteneintrittsalter von 67 Jahren noch nicht einmal erreicht.
Wenn er bereit ist und auch die Kraft verspürt, unserer Gemeinde eine weitere Amtsperiode zu dienen, so kann ich gut damit umgehen. Ich denke, Sollstedt braucht auch weiterhin die langjährig gewachsenen Erfahrungen von Jürgen Hohberg als Bürgermeister, seinen ungebremsten Tatendrang, seine Einstellung, nicht über Schwierigkeiten und Probleme zu lamentieren, sondern in einer anstehenden Situation Chancen und Möglichkeiten zu erkennen und diese beim Schopfe zu fassen.
Ganz besonders braucht Sollstedt aber seine gewachsenen einflußreichen Bindungen zu Kreis und Land, die er sehr erfolgreich für das Sollstedter Wohl nutzt und die ein noch so tüchtiger Nachfolger nur mit großem Reibungsverlust neu knüpfen könnte.
Lothar Werkmeister, Sollstedt
Autor: nnzEin Wahlprogramm des neuen Bürgermeisterkandidaten, um Sollstedt fit zu machen für die Zukunft, von dem ich allerdings noch nichts gesehen habe, wurde angekündigt. Ich bin der Auffassung, daß es sich längst lohnt, in Sollstedt zu leben. Und ich frage mich, ob denn von den Stimmen, die nach Neuem verlangen, die positiven Entwicklungen in unserer Gemeinde völlig vergessen oder vielleicht gar böswillig ignoriert werden.
Schließlich sprechen die im Ortsbild während des 16-jährigen Wirkens von Jürgen Hohberg als Bürgermeister vollzogenen Veränderungen wie instandgesetzte Straßen und Plätze, Einkaufszentren, die Palette verfügbarer Dienstleistungen, erschlossene Gewerbe- und Eigenheimbaugebiete, intaktes soziales Umfeld, die insgesamt das Leben in unserer Gemeinde so angenehm machen, für sich. Besonders aufmerksam machen möchte ich auf das Verdienst von Jürgen Hohberg, im Verlaufe der Gebietsreform unserer Gemeinde Sollstedt die Eigenständigkeit erhalten zu haben.
Wäre ihm dies nicht gelungen, so müßten wir Sollstedter Bürger wohl schon seit mehreren Jahren unsere Melde- und Zahlungsvorgänge oder anderen Amtsangelegenheiten in dem 7 km entfernten Bleicherode erledigen. Wahrscheinlich würde es dann in Sollstedt auch so aussehen, wie in dem längst nicht mehr attraktiven Städtchen Bleicherode.
Aus der in meiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Sollstedter Bürger auf sozialem Gebiet gegebenen Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister weiß ich, daß Jürgen Hohberg so von schöpferischer Unruhe geplagt ist, daß die Gefahr, er könne im Althergebrachten stecken bleiben eher nicht gegeben ist. Auch hat er, jetzt 60-jährig, nach Abschluß einer weiteren Amtsperiode von sechs Jahren das angestrebte Renteneintrittsalter von 67 Jahren noch nicht einmal erreicht.
Wenn er bereit ist und auch die Kraft verspürt, unserer Gemeinde eine weitere Amtsperiode zu dienen, so kann ich gut damit umgehen. Ich denke, Sollstedt braucht auch weiterhin die langjährig gewachsenen Erfahrungen von Jürgen Hohberg als Bürgermeister, seinen ungebremsten Tatendrang, seine Einstellung, nicht über Schwierigkeiten und Probleme zu lamentieren, sondern in einer anstehenden Situation Chancen und Möglichkeiten zu erkennen und diese beim Schopfe zu fassen.
Ganz besonders braucht Sollstedt aber seine gewachsenen einflußreichen Bindungen zu Kreis und Land, die er sehr erfolgreich für das Sollstedter Wohl nutzt und die ein noch so tüchtiger Nachfolger nur mit großem Reibungsverlust neu knüpfen könnte.
Lothar Werkmeister, Sollstedt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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