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Mi, 14:28 Uhr
08.03.2006

Thüringer Industrie liegt vorn

Nordhausen (nnz). 81 Betriebe je 100.000 Einwohner, damit ist Thüringen deutschlandweit Spitze. Mit 63 Beschäftigen in der Industrie je 1.000 Einwohner überholt der Freistaat immerhin noch alle ostdeutschen Länder. Die aktuellen Zahlen hat Ihre nnz.


Die Thüringer Industriebetriebe belegten mit 81 Betrieben je 100 000 Einwohner bei der Betriebsdichte den Spitzenplatz unter allen Bundesländern. Es folgte Baden-Württemberg (80 Betriebe je 100 000 Einwohner) und mit einigem Abstand Rheinland-Pfalz (77 Betriebe), Sachsen (68 Betriebe) und Bayern (62 Betriebe). Eine geringe Zahl der Betriebe je 100 000 Einwohner wiesen die Bundesländer Hamburg (29 Betriebe) und Berlin (24 Betriebe) aus.
Thüringen lag damit im Jahr 2005 deutlich über dem Durchschnitt der neuen und der alten Bundesländer (53 bzw. 59 Betriebe).

Die Beschäftigtendichte in der Thüringer Industrie als Verhältnis der Beschäftigten je 1 000 Einwohner lag im Jahre 2005 bei rund 63 Beschäftigten je 1 000 Einwohner. Das war Platz 9 unter allen Bundesländern und damit die Spitze aller neuen Bundesländer. Im Vergleich mit den alten Bundesländern lag Thüringen noch vor Hamburg und Schleswig-Holstein. Die höchsten Werte wurden in Baden-Württemberg (112 Beschäftigte je 1 000 Einwohner), Saarland (93 Beschäftigte), Bayern (93 Beschäftigte) und Bremen (88 Beschäftigte) erreicht. Länder mit einer vergleichsweise geringen Beschäftigtendichte waren Berlin und Mecklenburg-Vorpommern (je 29 Beschäftigte).
Thüringen überbot damit im Jahr 2005 zwar deutlich den Stand der neuen Bundesländer (43 Beschäftigte), erreichte jedoch nicht den Stand der Industrie-Beschäftigtendichte der alten Bundesländer (79 Beschäftigte).

Die Industriebetriebe Thüringens sind überwiegend kleinbetrieblich strukturiert. Das kann mit der durchschnittlichen Beschäftigtenzahl je Betrieb gemessen werden. Hier wurde für Thüringen 2005 eine Größe von 77 Beschäftigten je Betrieb erreicht. Das war vor Mecklenburg-Vorpommern der vorletzte Platz unter allen Bundesländern. Die höchsten Werte wurden für das Saarland (198 Beschäftigte je Betrieb), Hamburg (184 Beschäftigte) und Bremen (171 Beschäftigte) ermittelt. Mit diesen Ergebnissen erreichte Thüringen nicht den Durchschnitt der neuen Bundesländer (82 Beschäftigte) und lag fast um die Hälfte unter dem Wert der alten Bundesländer (135 Beschäftigte).

Auch eine nur für Thüringen mögliche Betrachtung nach Beschäftigtengrößenklassen bestätigt diese Aussage. In Thüringen dominierten mit 80,6 Prozent die kleinen Betriebe mit bis zu 99 Beschäftigten. Mittlere Betriebe (100 bis unter 249 Beschäftigte) waren mit 14,5 Prozent vertreten und große Betriebe mit über 250 Beschäftigten hatten nur einen Anteil von 4,9 Prozent.
Autor: nnz

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