Di, 17:56 Uhr
07.03.2006
Geld wollen, das nicht da ist
Nordhausen (nnz). In jedem Jahr soll sich der Landkreis Nordhausen zur Bereitstellung von Fördermitteln für die Kinder- und Jugendarbeit bekennen. Das hatte bislang auch immer so geklappt. Nur in diesem Jahr ist das alles ein wenig anders.
Andreas Weigel ist nicht nur der Chef des Jugendsozialwerkes, des mit Abstand größten freien Trägers im Landkreis Nordhausen. Andreas Weigel ist auch der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses. In dieser Funktion brachte er eine Vorlage ein, die den Weg für 368.000 Euro freimachen soll. Dass die Projekte der Jugendarbeit nützlich seien und gefördert werden müssen, dazu bekannte sich auch Finanzdezernentin Jutta Krauth (SPD), doch sie hatte gleichzeitig Bedenken der Verwaltung vorzutragen.
Eine derartig prekäre Situation habe es im Landkreis Nordhausen noch nicht gegeben, in den kommenden Tagen werde es innerhalb der Verwaltung weitere Diskussionen um Einschnitte im Entwurf des Haushaltsentwurfes geben. Schließlich muss eine Lücke von 10 Millionen Euro geschlossen werden. Man werde auch mit besonderen Maßnahmen beginnen müssen, meinte Krauth, ohne darauf näher einzugehen. Und aus all dem sei es einfach nicht zulässig, die oben genannte Summe im Rahmen der vorläufigen Haushaltsführung zu entsperren.
Jugendhilfeaussschuß und Verwaltung werden sich also in den kommenden Tagen die einzelnen Positionen genau ansehen und CDU-Fraktionsvorsitzender Egon Primas machte schon deutlich, dass man nach dieser Prüfung vielleicht nicht alles am Leben erhalten könne. Für Klaus Hummitzsch von der Linkspartei müsse diese Diskussion nicht überstürzt werden, kommt Zeit, kommt Rat, deshalb solle die Beschlussvorlage erst einmal im zuständigen Ausschuss geparkt werden.
Autor: nnzAndreas Weigel ist nicht nur der Chef des Jugendsozialwerkes, des mit Abstand größten freien Trägers im Landkreis Nordhausen. Andreas Weigel ist auch der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses. In dieser Funktion brachte er eine Vorlage ein, die den Weg für 368.000 Euro freimachen soll. Dass die Projekte der Jugendarbeit nützlich seien und gefördert werden müssen, dazu bekannte sich auch Finanzdezernentin Jutta Krauth (SPD), doch sie hatte gleichzeitig Bedenken der Verwaltung vorzutragen.
Eine derartig prekäre Situation habe es im Landkreis Nordhausen noch nicht gegeben, in den kommenden Tagen werde es innerhalb der Verwaltung weitere Diskussionen um Einschnitte im Entwurf des Haushaltsentwurfes geben. Schließlich muss eine Lücke von 10 Millionen Euro geschlossen werden. Man werde auch mit besonderen Maßnahmen beginnen müssen, meinte Krauth, ohne darauf näher einzugehen. Und aus all dem sei es einfach nicht zulässig, die oben genannte Summe im Rahmen der vorläufigen Haushaltsführung zu entsperren.
Jugendhilfeaussschuß und Verwaltung werden sich also in den kommenden Tagen die einzelnen Positionen genau ansehen und CDU-Fraktionsvorsitzender Egon Primas machte schon deutlich, dass man nach dieser Prüfung vielleicht nicht alles am Leben erhalten könne. Für Klaus Hummitzsch von der Linkspartei müsse diese Diskussion nicht überstürzt werden, kommt Zeit, kommt Rat, deshalb solle die Beschlussvorlage erst einmal im zuständigen Ausschuss geparkt werden.

