Mi, 07:25 Uhr
28.11.2001
nnz-Rückspiegel: 28. November 2000
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden.
Bislang 30 Insolvenzverfahren im Landkreis Nordhausen
In den ersten acht Monaten dieses Jahres sind im Landkreis Nordhausen 30 Insolvenzverfahren registriert worden. Davon sind bereits 13 eröffnet worden, 16 wurden wegen mangels an Masse abgewiesen. In einem Fall wurde ein sogenannte Schuldenbereinigungsplan angenommen. Von den Verfahren sind insgesamt 53 Mitarbeiter betroffen, die voraussichtlichen Forderungen belaufen sich nach nnz-Informationen auf fast 35 Millionen Mark. Thüringenweit befindet sich der Landkreis damit am unteren Ende der Statistik, nur die Landkreise Eichsfeld (27) und Sonneberg (29) konnten weniger Insolvenzen aufweisen. Die höchste Quote bei Insolvenzverfahren weist der Landkreis Gotha auf. Hier gab es bis August dieses Jahres 81 Insolvenzverfahren. Nicht in dieser Statistik erfaßt wurden die kreisfreien Städte.
Unweltakademie Nordtüringen zieht aus neuer Standort in Leinefelde
Das BIC Nordthüringen in Nordhausen bekommt zum Jahresende ein Problem. Die Umweltakademie Nordthüringen als einer der größten Mieter hat ihre Räume im BIC gekündigt. Neue Zentrale soll die bisherige Außenstelle in Leinefelde im Landkreis Eichsfeld werden. Während einer Vorstandssitzung im Dezember soll das alles abgesegnet werden. Nach Informationen der nnz würden in Leinefelde nicht nur die entsprechenden Räumlichkeiten vorhanden sein, auch eine Vielzahl der Projekte würden im Eichsfeld vorbereitet und realisiert. Mit der Aufgabe der Räume in Nordhausen wird auch Landrat Joachim Claus (CDU) den Vorsitz des Vorstandes abgeben und sich in die zweite Reihe zurückziehen. Das wurde nnz aus dem Büro des Landrates bestätigt. Gleichzeitig wurde bekannt, daß Prof. Horsch seinen Vertrag mit der UAN nicht verlängern wird. Der neue Standort Leinefelde sei auch deshalb favorisiert worden, da ein leitender Mitarbeiter der UAN dort seinen Wohnsitz habe, hieß es aus der Mitarbeiterschaft der Umweltakademie heute. In Nordhausen werden die Entwicklungen in der Umweltakademie mit Skepsis und Sorge betrachtet. Nordhausen und der Landkreis seien vor allem durch das Engagement von Prof. Horsch in den Mittelpunkt der Umweltpolitik gerückt. Hier wurden unter anderem gemeinsame Projekte mit der Deutschen Umweltstiftung gelobt. Auch habe die UAN der Entwicklung von Nordhausen zum Oberzentrum einen positiven Stempel aufgedrückt, hieß es heute aus dem Rathaus.
15 Liter Blut aus Nordhäuser Fachhochschule
30 Studenten und Mitarbeiter der Fachhochschule Nordhausen haben heute Blut gespendet. Bei einem ersten Spendetermin im Juni konnten 20 Spender registriert werden. Die deutliche Erhöhung der Zahl der Spender wurde vom Blutspendedienst des Südharz-Krankenhauses sehr positiv beurteilt. Gerade die Fachhochschule mit ihrer rasch wachsenden Zahl von Studenten ist für uns ein sehr wichtiger Faktor, um langfristig die ausreichende Versorgung mit Blutspenden in der Region sicherzustellen hob Sven Köhn vom Südharzkrankenhaus hervor.
Drei Nordhäuser sitzen in Untersuchungshaft
Gegen drei Nordhäuser im Alter zwischen 17 und 21 Jahren wurde gestern ein Haftbefehl erlassen und vollstreckt. Die drei gehörten zu einer Gruppe, die am 5. November in Nordhausen einen Mann geschlagen und getreten hatten. Sie sollen nach Angaben der Polizei Sieg Heil gerufen und rechtsradikale Plakate in der Nähe des Tatortes, der Zorgebrücke, geklebt haben. Nach umfangreichen Ermittlungen der Polizei konnten drei der acht mutmaßlichen Täter festgenommen werden. Sie sind bereits wegen anderer Delikte (Körperverletzung und Diebstahl) einschlägig bekannt.
Autor: nnzBislang 30 Insolvenzverfahren im Landkreis Nordhausen
In den ersten acht Monaten dieses Jahres sind im Landkreis Nordhausen 30 Insolvenzverfahren registriert worden. Davon sind bereits 13 eröffnet worden, 16 wurden wegen mangels an Masse abgewiesen. In einem Fall wurde ein sogenannte Schuldenbereinigungsplan angenommen. Von den Verfahren sind insgesamt 53 Mitarbeiter betroffen, die voraussichtlichen Forderungen belaufen sich nach nnz-Informationen auf fast 35 Millionen Mark. Thüringenweit befindet sich der Landkreis damit am unteren Ende der Statistik, nur die Landkreise Eichsfeld (27) und Sonneberg (29) konnten weniger Insolvenzen aufweisen. Die höchste Quote bei Insolvenzverfahren weist der Landkreis Gotha auf. Hier gab es bis August dieses Jahres 81 Insolvenzverfahren. Nicht in dieser Statistik erfaßt wurden die kreisfreien Städte.
Unweltakademie Nordtüringen zieht aus neuer Standort in Leinefelde
Das BIC Nordthüringen in Nordhausen bekommt zum Jahresende ein Problem. Die Umweltakademie Nordthüringen als einer der größten Mieter hat ihre Räume im BIC gekündigt. Neue Zentrale soll die bisherige Außenstelle in Leinefelde im Landkreis Eichsfeld werden. Während einer Vorstandssitzung im Dezember soll das alles abgesegnet werden. Nach Informationen der nnz würden in Leinefelde nicht nur die entsprechenden Räumlichkeiten vorhanden sein, auch eine Vielzahl der Projekte würden im Eichsfeld vorbereitet und realisiert. Mit der Aufgabe der Räume in Nordhausen wird auch Landrat Joachim Claus (CDU) den Vorsitz des Vorstandes abgeben und sich in die zweite Reihe zurückziehen. Das wurde nnz aus dem Büro des Landrates bestätigt. Gleichzeitig wurde bekannt, daß Prof. Horsch seinen Vertrag mit der UAN nicht verlängern wird. Der neue Standort Leinefelde sei auch deshalb favorisiert worden, da ein leitender Mitarbeiter der UAN dort seinen Wohnsitz habe, hieß es aus der Mitarbeiterschaft der Umweltakademie heute. In Nordhausen werden die Entwicklungen in der Umweltakademie mit Skepsis und Sorge betrachtet. Nordhausen und der Landkreis seien vor allem durch das Engagement von Prof. Horsch in den Mittelpunkt der Umweltpolitik gerückt. Hier wurden unter anderem gemeinsame Projekte mit der Deutschen Umweltstiftung gelobt. Auch habe die UAN der Entwicklung von Nordhausen zum Oberzentrum einen positiven Stempel aufgedrückt, hieß es heute aus dem Rathaus.
15 Liter Blut aus Nordhäuser Fachhochschule
30 Studenten und Mitarbeiter der Fachhochschule Nordhausen haben heute Blut gespendet. Bei einem ersten Spendetermin im Juni konnten 20 Spender registriert werden. Die deutliche Erhöhung der Zahl der Spender wurde vom Blutspendedienst des Südharz-Krankenhauses sehr positiv beurteilt. Gerade die Fachhochschule mit ihrer rasch wachsenden Zahl von Studenten ist für uns ein sehr wichtiger Faktor, um langfristig die ausreichende Versorgung mit Blutspenden in der Region sicherzustellen hob Sven Köhn vom Südharzkrankenhaus hervor.
Drei Nordhäuser sitzen in Untersuchungshaft
Gegen drei Nordhäuser im Alter zwischen 17 und 21 Jahren wurde gestern ein Haftbefehl erlassen und vollstreckt. Die drei gehörten zu einer Gruppe, die am 5. November in Nordhausen einen Mann geschlagen und getreten hatten. Sie sollen nach Angaben der Polizei Sieg Heil gerufen und rechtsradikale Plakate in der Nähe des Tatortes, der Zorgebrücke, geklebt haben. Nach umfangreichen Ermittlungen der Polizei konnten drei der acht mutmaßlichen Täter festgenommen werden. Sie sind bereits wegen anderer Delikte (Körperverletzung und Diebstahl) einschlägig bekannt.

