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Di, 19:00 Uhr
01.11.2022
Die Organisatoren des neuen Nordhausen Indoor stellen sich vor

Neuauflage mit starkem Team

Bis 2013 konnte Nordhausen auf eines der weltweit größten und bedeutendsten sportlichen Indoor-Events verweisen, als die Kugeln stoßende Weltspitze sich jährlich in der Wiedigsburghalle traf. Jetzt gibt es im Januar eine Neuauflage in neuer Form, aber mit einem altbewährten Team

Treffen im Landratsamt: des Vorbereitungsteam für den Nordhauen Indoor nahm seine Arbeit auf  (Foto: oas) Treffen im Landratsamt: des Vorbereitungsteam für den Nordhauen Indoor nahm seine Arbeit auf (Foto: oas)

Werner Hütcher, der Sportkkoordinator des Landkreises Nordhausen und damalige spiritus rector, will es noch einmal wissen. Bei seinem sportaffinen Landrat lief er mit seiner Idee eines nationalen Kugelstoß-Indoor offene Türen ein. Nach zehn Jahre soll es nun in der Wiedigsburghalle wieder ein Kugelstoß-Event geben, allerdings auf wesentlich kleinerer Flamme gekocht als damals. Hütcher bedankte sich heute schon für die Unterstützung des Landratsamtes, diverser Sportvereine und auch der Stadt Nordhausen, die Werbeflächen zur Verfügung stellen wird. Die nationalen Spitzenathleten messen sich also am Samstag, dem 28. Januar in Nordhausen unterm Hallendach. Insgesamt 32 Starter strebt Hütcher an, 20 haben bereits zugesagt, darunter die Top 3 der deutschen Damen und der deutsche Meister der Herren. Bevor die besten weiblichen und männlichen Athleten um den Sieg streiten, werden die Nachwuchsstoßer ihre Visitenkarten abgeben und sich unter den Augen des Bundestrainers für höhere Weihen empfehlen. Unter ihnen auch die junge Nordhäuserin Chantal Rimke, die bei der Junioren-EM in diesem Jahr die Silbermedaille erringen konnte.

Als Sponsoren stehen die Nordhäuser Kreissparkasse und die EVN bereit, die heute Nachmittag durch ihre Geschäftsführer Thomas Seeber und Jana Zöller vertreten waren, als Werner Hütcher erstmals sein Team der Öffentlichkeit vorstellte. Zöller, einst selbst erfolgreiche Hochspringerin und immer noch im Sportverein aktiv, stellt für die Sponsoren ganz klar, wofür ihr Engagement steht. „Wir werden keine VIP-Lounge unterstützen, sondern wollen helfen, dass Kinder und Jugendliche einem bedeutenden Sportereignis beiwohnen können.“ Und das Sponsoring wird auch nicht mehr in solchen Größenordnungen stattfinden wie beim damaligen Indoor, als Flüge, Hotels, Startgelder und Spesen erstattet wurden.

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Genutzt werden sollen die guten Kontakte, das vorhandene Know-How um die Austragungshalle und die Erfahrungen der involvierten Mitstreiter. Ganze 17 Personen umfasst der Stab, mit dem Hütcher in die Vorbereitungen geht. Wobei er betonte, dass für die Tätigkeiten kein Cent an Entgelten gezahlt wird. Alle sind ehrenamtlich aktiv und die Namensliste liest sich wie ein „who is who“ der Nordhäuser Sportveranstalter.

Ines Bierwisch soll das Technikteam leiten, Kathrin Schindewolf ist mit dabei, Marco Bachmann wird für die Werbung zuständig sein, Lothar Bachmann für die Technik in der Halle, so altgediente Sportsfrauen wie Ingrid Krug, Roswitha Huke und Barbara Haupt werden ihre Wissen tatkräftig zur Verfügung stellen, die Lauforganisatoren Klemens Beck und Dirk Daniel sind mit im Boot, als Vorstände des Kreissportbundes agieren die Torhüter Andreas Trump (Schulleiter Herder und immer noch aktiver Fußballer) und Christoph Keil (Sportlehrer, Fotograf und Handballtorwart) in verschiedenen Funktionen mit, die Sportjournalistin Sandra Arm wird Pressesprecherin sein, aber auch der Sondershäuser Musiker, Tontechniker und Veranstalter Fabian Fromm ist Bestandteil des Teams, auf das Werner Hütcher heute schon zu Recht stolz sein konnte.

Gut gelaunte Protagonisten eines neuen Indoor-Anlaufs in Nordhausen: Thomas Selber (Kreissparkasse), Werner Hütcher (Organisator), Landrat Matthias Jendricke und EVN-Geschäftsführerin Jana Zöller (v.l.n.r.) (Foto: oas) Gut gelaunte Protagonisten eines neuen Indoor-Anlaufs in Nordhausen: Thomas Selber (Kreissparkasse), Werner Hütcher (Organisator), Landrat Matthias Jendricke und EVN-Geschäftsführerin Jana Zöller (v.l.n.r.) (Foto: oas)

Das Nordhausen Indoor wird als Qualifikationswettkampf für die Hallen-Europameisterschaft gewertet, was einen zusätzlichen Anreiz schafft und als Gäste auch Schweizer Spitzen-Kugelstoßer angelockt hat, die sich bereits registrieren ließen und hier die nötigen Punkte für eine EM-Teilnahme erringen wollen. Angestrebt sind an dem Januar-Nachmittag 1.000 Besucher in die Halle zu bekommen, worunter möglichst viele interessierte Kinder und Jugendliche sein sollen. Einige werden die Ehre haben als Einlaufkinder mit den besten Kugelstoßern Deutschlands in Kontakt zu kommen.

Ein insgesamt ambitioniertes Ziel für die Macher, das sie mit Feuereifer angehen wollen. „Wir nehmen uns wieder etwas vor“, brachte Landrat Matthias Jendricke die Aufbruchsstimmung auf den Punkt. Ob es in späteren Jahren eine Fortsetzung dieses neuen Nordhäuser Indoor geben wird, steht noch in den Sternen und wird auch über die Resonanz des jetzt geplanten Wettbewerbs entschieden. Das Vorbereitungsteam um den alten sportlichen Haudegen Werner Hütcher strahlte jedoch schien heute eine solche Kompetenz und Energie aus, dass niemand um einen perfekten Ablauf des Indoors Bange sein muss. Die nnz wird diesen neuen Anlauf für die Sportstadt Nordhausen mit Interesse begleiten und darüber weiter berichten.
Olaf Schulze
Autor: osch

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