Nordhäuser SPD reagiert auf Vizechef der AfD Fraktion
Pauschale Kritik geht an der Realität vorbei
"Diejenigen, welche an den öffentlichen Workshops zum Thema Mobilität teilgenommen haben, wissen, diese Veranstaltungen waren keinesfalls ideologisch dominiert." Das sagte Andreas Wieninger (SPD), der Vorsitzender des Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Umwelt ist...
"Unter der Teilnahme von Bürgerinnen und Bürgern wurde von diesen die Verkehrssituation in der Stadt und Umland treffend geschildert und Mängel, aus der jeweiligen Sich benannt.
Darauf aufbauend wurden durch diese, Vorschläge zur Verbesserung aus Sicht der jeweiligen unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern und Nutzern des ÖPNV gemacht.
Die in der durch das Planungsbüro in der Vorstellungsveranstaltung gemachten Vorschläge, beruhen auf den Ergebnissen der vorangegangenen Veranstaltungen und sollten als Empfehlungen für die Zukunft zu sehen sein. Diese sind übrigens jeweils durch den Stadtrat zu beschließen, dessen Mitglied auch Herr Leupold ist.
Bedauerlich an der Vorstellungsveranstaltung war für die Anwesenden die Tatsache, dass eher allgemeine notwendige Entwicklungen und nicht die schon konkreten Schwerpunkte für die Zukunft genannt wurden. Dies sei, so die Planungsgruppe, dem Umstand des Hinweises durch die Stadtverwaltung geschuldet, die Beratungen seinen nichtöffentlich gewesen, was lediglich für die Vorstellung in der gemeinsamen Sitzung der zuständigen Ausschüsse des Landkreis und der Stadt gelten kann, denn alle vorangegangenen Veranstaltungen waren öffentlich.
Für die zukünftigen Diskussionen sollten die, zugegebenermaßen vorhandenen persönlichen Interessen, auch an der einen oder anderen Stelle Raum für die Interessen der weiteren Verkehrsteilnehmer, gleich welcher Art, zulassen."
Andreas Wieninger
Autor: red
Kommentare
DDR-Facharbeiter
21.10.2022, 15:01 Uhr
Weltfremde Ideologen :Weg vom Auto, zurück zur Rikscha. Für Schwertransporte holen wir Elefanten
Herr Wieninger, die im Artikel vom 18.10.22 " Planung Blasiiplatz" genannten Details des Nordhäuser Mobilitätskonzeptes sind schockierende Allgemeinplätze:
Ich zitiere : "In der Stadt Nordhausen muss die KFZ-Quote auf 17,5 Prozent gesenkt werden. Senkung auf Tempo 30 , Erhöhung der Parkgebühren. Das Auto muss seine Dominanz verlieren. Parkplätze flächendeckend durch Fahrradhäuschen ersetzen."
Das ist fern den Nordhäuser Realitäten und den Zwängen eines Industrie- und Touristen-Schwerpunkts. ! Das Auto muss seine Dominanz verlieren..! Da frage ich als fleissiger Arbeiter der Stirne und der Faust, wie transportieren wir Produktivkräfte unsere Produkte zum Käufer? Irgendwie müssen ja wir Steuerzahler das Geld für die Pläne realitätsferner Ideologen zusammenbringen. Bei Gebrauch meines gut ausgebildeten Hirns sehe ich keine andere Lösungen als: Zurück zur Rikscha. Für Schwertransporte holen wir Kulis uns Elefanten. Gehbehinderte Leute sollen sich zusammenreissen. Grün ist Nordhausen heute schon, das haben die früheren Generationen geschafft. Ihr Erbe wird von lustlosen Verwaltern vernachlässigt. Der Lindenhofpark ist verriegelt und verkettet, nutzlos für Alte und Kinder. Der Meyenburgpark, ein Meisterwerk des Garten-Architekten Baukmann, wird Touristen und Besuchern verschwiegen. Das Salza-Freibad wird der Nutzung entzogen. Rund um die Blasiikirche wartet Brachland auf eine sinnvolle Nutzung als Festplatz und Parkplatz für Bewohner, Touristen und Käufer in den Geschäften und Speiserestaurants der Altstadt. Die Strassen sind wegen defekter Oberflächen seit Jahren eine Quelle von gesundheitsschädlichem Lärm. Die Strassenbahn als umweltschonendes Transportmittel soll durch Taktverlängerung entwertet werden. Die Unterstadt wird seit Jahren von schweinischer Abluft belästigt. Kein Wunder, dass junge, gut ausgebildete Leute sich woanders niederlassen. Der Stadtrat von Nordhausen sollte - über Parteigrenzen hinweg aktiv- unserer Stadt wieder zu altem Glanz verhelfen.
grobschmied56
21.10.2022, 18:15 Uhr
Nur selten schließe ich mich dem DDR-Facharbeiter an ...
... obwohl ich selbst einer bin. In diesem Falle aber sehr wohl und mit vollem Einsatz! Hat der Herr Wieninger mal in letzte Zeit sein Parteibuch betrachtet? Ursprünglich war es sicher knalle-rot, so wie meines auch. Bei den letzten Äußerungen kann ich nur vermuten, es hat sich mittlerweile zu grasgrün verwandelt!
Allein schon das Ansinnen, eine Prozentvorgabe für 'KFZ-QUOTE' erinnert sehr an schlimmste Auswüchse von 'Planwirtschaft'. Wie gut die funktioniert hat, haben alte 'Ossis' noch auf dem Schirm.
Noch verheerender ist die sture Forderung nach flächendeckendem 'Tempo 30'!
Herr Wieninger scheint einer der grünverpeilten Politiker zu sein, die nicht die geringste Ahnung von technisch - physikalischen Grundlagen haben.
Tempo 30 Km/h spart keinen Kraftstoff bei Verbrennungsmotoren mit Schaltgetriebe (das ist die MASSE der aktuellen KFZ).
Tempo 30 zwingt Autofahrer zur Fortbewegung im zu NIEDRIGEN Gang, mit zu hoher Drehzahl. Flächendeckendes Tempo 30 führt zu ERHÖHTEM Kraftstoffverbrauch und zu ERHÖHTEM Abgas-Ausstoß. Wenn Herr Wieninger das nicht glaubt - einfach mal einen Fachmann konsultieren! Ich Empfehle die Fachwerkstatt von Autohaus Peter!
Von Berufs wegen war ich dort jahrelang 'Stammgast'. Die Mitarbeiter sind durchweg freundlich, geduldig, beruflich und fachlich sehr versiert und erfahren.
Auch wenn Herr Wieninger schon in der Grundschule Physik abgewählt haben sollte, zugunsten kreativer Herbstblatt-Kollagen oder yogischer Stimm-Übungen (OOOmmm - maniii - padmeeee huuumm!!!) - so könnte er sich doch von gestandenen Fachleuten ein paar einfache Ratschläge einholen, die ihn darüber belehren würden, daß seine tollen Pläne nichts anderes sind, als grüner Murks.
Eigentlich sollten 'Genossen' wie Herr Wieninger sich ja für die 'kleinen Leute' einsetzen.
Also auch für Einzelhändler in der Innenstadt Nordhausens. Ich fürchte nur, wenn Wieningers 'Träume' wahr werden, dann wird es das endgültige AUS bedeuten für Läden wie 'Aschenbrenner', 'Buch-Haus-Rose (jetzt Thalia) und etliche andere.
Das wird dann ein weiterer großer Sieg für Internet-Giganten wie Amazon.
Wenn es das ist, was Herr Wieninger sich wünscht... Nur zu!
Feuer frei!
Schlagt kaputt, was an Einzelhandel noch da ist!
Paulinchen
21.10.2022, 18:33 Uhr
Na dann...
... gibt es bestimmt auch wieder eine Neugründung der Firma
TENNERKER & SOMMER! Die echten Nordhaeuser und auch etwas in die Jahre gekommenen, können sich vielleicht noch erinnern. Sie transportierte bei JEDEM WETTER Möbel, Brenn u. Baustoffe und das ganz umweltfreundlich.
Darf man eigentlich auch noch fragen, weshalb die Berufstätigen noch zur Arbeit gehen sollen, wenn wir auf dem besten Wege zurück ins Mittelalter gehen? War da nicht mal ein anderes Ziel im Visier, so mit Familie, Haus, Garten und Auto nebst Traumreisen? Oder ist das alles nur noch für die hiesigen Oligarchen vorbehalten? Das ich als Rentnerin nicht mehr gern gesehen bin in diesem Land, erlebe ich, wenn ich mir meine Medikamente besorgen muss. Das haben wir nicht mehr, das bezahlt ihre Krankenkasse nicht usw. Über 450 Medikamente sind vom Markt verschwunden und es werden immer mehr.
Die Wirtschaft geht den Bach runter, so der BDI Chef Russwurm. Es lohnt sich nicht mehr für die Investoren, sich in Deutschland anzusiedeln. Wird Deutschland am Ende nur noch zum Verbraucherland? Die Rechnung geht nicht auf! Das wir in den letzten 6 Monaten, von den Grünen belogen wurden, steht wohl ausser Frage. Nur was für einen Plan hat diese Truppe denn noch, um den Karren aus dem selbst verursachten Schlamassel raus zu ziehen? Die Schuldenbremse wird wohl in 2023 ausser Kraft gesetzt werden, aber was bitte soll mit dem Geld gemacht werden? Warum erfahren wir davon nichts? Wann wird denn bei ARD UND ZDF endlich mit der Sanierung begonnen? Denen geht es zu gut! Wann beginnt die Reduzierung im Bundestag, wie versprochen? Weshalb ein pompoeser Anbau ans Kanzleramt? Weshalb hat diese Regierung über 10.000 neue Stellen geschaffen? Für Freunde und Bekannte? Was sagte unser ERICH: VORWÄRTS IMMER - RÜCKWÄRTS NIMMER, warum ist es jetzt bei uns umgekehrt? Ach ja, der Sarrazin hat es ja in seinem Buch schon geschrieben.....Was für ein kluger Mann.
Kobold2
22.10.2022, 10:45 Uhr
Provinzgejammer
hier geht es um rechtzeitiges Gegensteuern, bevor das ganze überhand nimmt.
In Wien gibt es schon seit Jahren autofreie Zonen, laut Umfragen, möchte die Anwohner sogar, die Ausweitung. München überlegt ähnliches. Geschwindigkeitsbeschränkungen in Innenstädten sind seit Jahren auf dem Vormarsch, nicht nur z.B. in München, Stuttgart, oder Freiburg, auch in viele kleineren Städten. Nicht nur aus Lärmgründen, auch weil man als z.B. Fußgänger kaum noch über die Straße kommt. Manche Orte bräuchten die Beschränkungen gar nicht mehr, weil die üblichen 50km/h kaum noch erreicht werden.
Hier will man das ganze erst mal erleben, um dann weiter zu jammern, bevor gegengesteuert wird. Wie es den Anwohnern in den Innenstädten geht, interessiert im Egotrip auch nur Wenige. Da redet man von Rückschritt, obwohl diese Woche erst die WHO (deshalb wollen wohl einige da austreten) bekannt gab, das Deutschland überdurchschnittlich schlecht beim Thema Bewegungsmangel und den gesundheitlichen Folgen abschneidet.
Lernen durch Schmerz, dann bleibt mehr zum Jammern.......
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