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Mo, 12:23 Uhr
26.11.2001

Anschauungsunterricht zur Sicherheit

Nordhausen (nnz). Wer ist verantwortlich für die Verkehrssicherheit auf unseren Straßen? Was wird für die Sicherheit getan? Antworten auf diese Fragen gibt ab heute eine neue Ausstellung im Foyer des Landratsamtes.


Ausstellung wurde eröffnet Die Exposition, die in Nordthüringen nur in Nordhausen zu sehen sein wird, trägt den Titel „Wege zu mehr Verkehrssicherheit“. Nach der Landhauptstadt ist Nordhausen die zweite Station. Organisiert wurde die Exposition von der Vereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure Thüringen e.V.(VSVI).

Nicht nur die vorausschauende Planung von Verkehrsanlagen in den Straßenbaubehörden sei Teil der steten Erhöhung der Verkehrssicherheit, auch jeder Verkehrsteilnehmer müsse diese mit dem nötigen Maß an Verantwortungsbewusstsein umsetzen, gab Dr. Horst Straßburger als Vorsitzender der Bundesvereinigung der VSVI zu bedenken. Deshalb sei auf einer der zahlreichen Tafeln auch die Aufforderung „Du bist gefragt!“ formuliert.

Verkehrssicherheit sei ein stets aktuelles Thema, sagte Landrat Joachim Claus (CDU) während der Eröffnung und blickte damit vielleicht symbolisch auf den Eingangsbereich des neuen Landratsamtes. Dieser ist geprägt von losem Splitt, eingefasst durch zahlreiche dunkelrote Pfützen. Claus erhoffe sich hier eine baldige Lösung in Zusammenarbeit mit der Stadt Nordhausen. Claus erwähnte auch die Notwendigkeit des Baues von Ortsumgehungen im Zuge von Bundesstraßen, hier vor allem der B 4. Wenn der Verkehr aus den Orten herausgenommen werde, dann sei ein großer Beitrag zur Verkehrssicherheit getan. Gleiches gelte auch für den Ausbau der B 243 ­ steter Tropfen höhlt den Stein!

Der Chef des Nordthüringer Straßenbauamtes, Franz Rohmund, schloß sich diesem Gedanken an, gab jedoch zu bedenken, dass Verkehrssicherheit auch im Anlegen von Radwegen oder der sicheren Gestaltung von Fußwegen begründet sei. Allein in Nordthüringen seien in den zurückliegenden Jahren 110 Kilometer Radwege entstanden.

Verkehrssicherheit geht jeden Kraftfahrer, Radfahrer und Fußgänger an. Im Foyer des Landratsamtes besteht bis zum 14. Dezember nun die Möglichkeit, sich über diesen Themenkomplex umfassend und anschaulich zu informieren.
Autor: nnz

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