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Di, 15:14 Uhr
21.02.2006

Hoffnung A 38?

Nordhausen (nnz). Südharzautobahn wächst in 2006 um weitere 64 Kilometer. So könne nach Ansicht von Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) gerade diese Verkehrsanbindung dazu beitragen, die Menschen in der Region zu halten.


Durch die Freigabe der A38 nach Sachsen-Anhalt vor Weihnachten hat sich die Fahrzeit von Nordhausen nach Sangerhausen inzwischen auf rund eine viertel Stunde verkürzt. „Damit ist man nun schneller in Halle als in Erfurt“, machte die Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke klar. Wenn die letzten Bauarbeiten im Frühjahr Richtung Rossla erledigt seien, werde auch das bisherige Tempolimit wegfallen. Ebenfalls im Frühjahr werden dann auch die verbleibenden fünf Kilometer bis nach Bleicherode übergeben.

„Ich bin froh, dass im Jahr 2006 nun auch der Anschluss Richtung Göttingen zur A7 maßgeblich vorankommen wird“, sagte Frau Rinke mit Blick auf die laufenden Bauarbeiten an der Südharzautobahn im Eichsfeld. Gebaut wird im Nachbarkreis zurzeit an allen Abschnitten zwischen Leinefelde und dem Tunnel an der Landesgrenze zu Niedersachsen. Die Autobahnbaustelle zieht sich auf rund 34 km durch die Eichsfelder Landschaft. „Ich habe mir dies vor zwei Monaten das letzte Mal angesehen und war beeindruckt von den imposanten Bauwerken, die dort entstehen“, meinte Rinke.

Laut den Verlautbarungen der Baufirmen solle schon im Frühjahr mit dem Betonieren der Trasse begonnen werden, bisher sei aufgrund der Witterung allerdings Winterpause angesagt. Auf der Seite von Niedersachsen ist die A38 schon fertig gestellt, so dass man ab dem IV. Quartal 2006 von der A 7 bis zur Anschlussstelle Breitenworbis durchfahren könne. „Trotz der dann noch bestehenden Lücke bei Sollstedt ist unsere Region dann schon optimal nach Ost und West angebunden“, so Frau Rinke.

Schon im Sommer 2006 soll auch der Autobahnring unter Leipzig übergeben werden. Weitere 25 km der A 38 werden dort den Lückenschluss bis zur A 14 in Richtung Dresden schließen, was die Fahrzeit ebenfalls in diese Richtung erheblich verkürzen wird. Mit der besseren Anbindung an die Wirtschaftszentren Leipzig / Halle und Göttingen / Kassel erhoffe sie sich auch eine weitere Verbesserung der Arbeitslosenzahlen. „Wichtig ist, dass die Menschen in zumutbarer Fahrzeit Arbeit finden können, ohne deshalb gleich wegziehen zu müssen.“
Autor: nnz

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