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Di, 10:16 Uhr
21.02.2006

Viel sortiert

Nordhausen (nnz). Es ist wie beim Wasser oder beim Strom. Je weniger Abfall auf den Deponien landet, desto weiter steigen die Gebühren und Beiträge. Wie viel „Müll“ im Jahr 2004 „abgeliefert“ wurde, das hat jetzt die nnz erfahren.


Seit 1996 wird immer weniger Abfall an Deponien angeliefert. Im Jahr 2004 waren es rund 884.000 Tonnen. Das entsprach nach Angaben des Thüringer Landesamtes für Statistik einem Rückgang um knapp 36.000 Tonnen bzw. 3,9 Prozent im Vergleich zum Jahr zuvor. Gegenüber 2002 sank das Abfallaufkommen um 145.000 Tonnen bzw. 14,1 Prozent und gegenüber 2000 um 473.000 Tonnen bzw. 34,9 Prozent.

540.000 Tonnen bzw. mehr als 60 Prozent der auf Deponien verbrachten Menge waren Siedlungsabfälle, die sich im Wesentlichen aus Hausmüll, hausmüllähnlichen Gewerbeabfällen und Sperrmüll zusammensetzen. Das entsprach einem Rückgang gegenüber dem Jahr 2003 um 3 Prozent. Je Einwohner reduzierte sich die Menge damit von 234 kg im Jahr 2003 auf 228 kg im Jahr 2004. Damit produzierte jeder Thüringer im Durchschnitt 4,5 kg Abfall pro Woche.

Die Menge an reinem Hausmüll, die im Jahr 2004 auf den Thüringer Deponien landete, lag bei 388.000 Tonnen. Damit verursachte jeder Thüringer im vergangenen Jahr im Durchschnitt 3,2 kg Restmüll pro Woche. Bekanntermaßen war 2004 das letzte Jahr, in dem Hausmüll, Sperrmüll und hausmüllähnliche Gewerbeabfälle noch ohne Vorbehandlung auf Deponien abgelagert werden durften.
Autor: nnz

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