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Fr, 17:31 Uhr
17.02.2006

nnz-doku: Grußwort

Nordhausen (nnz). Die Nordhäuser Christdemokraten wählen zur Stunde ihren Oberbürgermeisterkandidaten Norbert Klodt. Zu dieser Versammlung schickte Kreisvorsitzender Dr. Klaus Zeh ein Grußwort, das die nnz vorab in der doku-Reihe veröffentlicht.


Liebe Unionsfreundinnen, liebe Unionsfreunde,
leider kann ich aus dienstlichen Gründen an der heutigen Nominierungsveranstaltung nicht teilnehmen. Dennoch möchte ich es nicht versäumen, Sie sowohl als Kreisvorsitzender als auch als Ihr Landtagsabgeordneter ganz herzlich zu grüßen. Ich wünsche den Kandidaten zum Vorstand und zur OB-Wahl alles Gute! Allen, die ihre Bereitschaft zur Mitarbeit im künftigen Ortsvorstand bekundet haben, schon jetzt ein herzliches Dankeschön. Wer heute unterliegen sollte, den möchte ich bitten, sich nicht zurückzuziehen. Wir brauchen gerade auch Sie bei der Lösung unserer künftigen Aufgaben in unserer Partei und für die vor uns stehenden Landrats- und Oberbürgermeisterwahlen.

Die heutige Veranstaltung ist sehr wichtig, nicht nur für den Kandidaten zur Wahl des Oberbürgermeisters, auch für die Nordhäuser Union. Dem von der SPD-Kreisvorsitzenden Becker ausgerufenen so genannten Bündnis von Rot-Rot müssen wir ein klares Votum entgegensetzen – ein Votum von Geschlossenheit und Siegeswillen. Denn dieses Rot-Rote „Polit-Monòpoly“ schadet der Demokratie! Es offenbart die Schwäche der SPD, die augenscheinlich keinen Kandidaten für den Landrat findet. Die SPD verabschiedet sich damit aus der Politik! Sie hat ihre Verantwortung „im Vorzimmer der PDS“ abgegeben, indem sie sich als politisch gestaltende Kraft selbst nicht mehr ernst nimmt. Sie überlässt ihr politisches Konzept der PDS. Dies wird sogar optisch für jeden sichtbar, der in die Wahlkabine geht. Für die Bürger wird die Entscheidung zur Landratswahl keine Wahl von SPD/PDS auf der einen Seite und CDU auf der anderen Seite sein. Auf dem Wahlschein steht PDS gegen CDU! Das richtet sich auch langfristig gegen die SPD, denn sie macht sich generell übrig. Das ist für eine Volkspartei und für die Demokratie verheerend!

Dass die Oberbürgermeisterin Rinke sich von diesem Deal der Frau Becker nicht abgrenzt, ist eine Schande. Sie hat bis jetzt beharrlich geschwiegen, weil dieser faule Kompromiss für die eigene Wahl nützlich ist. Diese Taktiererei zahlt sich nicht aus. Hier geht es nicht um Sachfragen, sondern hier geht es um eine Grundsatzentscheidung für unsere Demokratie! Das will offenbar auch Frau Rinke nicht wahrhaben, weil sie glaubt, davon zu profitieren. Es geht ihr damit nur um sie persönlich und nicht um verantwortliche Politik.

Hier müssen wir als Union ganz klar und schonungslos gegenhalten. Deshalb bin ich hocherfreut, dass sich Norbert Klodt zur Wahl stellt. Er ist als Kandidat und Oberbürgermeister der richtige Mann an der richtigen Stelle. Er hat bereits das Vertrauen des Ortsvorstandes und der CDU-Fraktion im Stadtrat. Ich würde mich sehr freuen, wenn er die Unterstützung aller Unionsfreunde durch ein klares Votum bekäme, sowohl als OB-Kandidat, als auch als Ortsvorsitzender. Das ist für ihn wichtig, dass er die Union hinter sich weiß und das ist für die Union wichtig, dass sie gemeinsam kämpft. Für Norbert wird die Aufgabe nicht leicht sein, aber auch nicht unlösbar. Davon bin ich überzeugt.

Ich wünsche der Veranstaltung einen guten Verlauf und grüße Sie alle nochmals.
Ihr Klaus Zeh
Autor: nnz

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