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Mi, 18:30 Uhr
24.08.2022
NUV startet heute eine Nachwuchs-Kampagne

Einhundertprozentige Unternehmer gesucht

Eine „100 Prozent“-Kampagne startete der Nordthüringer Unternehmerverband (NUV) heute Vormittag in Nordhausen. Dort stehen an den Einfahrtsstraßen die ersten vier der insgesamt zwanzig Aufsteller, mit denen Thüringens größter unabhängiger Unternehmerzusammenschluss für den Weg in die Selbständigkeit werben will. Im Laufe der nächsten Wochen folgen weitere Aktionen …

NUV-Vorstand, drei der Models und die ausführende Agentur vor dem ersten Produkt der Kampagne (Foto: oas) NUV-Vorstand, drei der Models und die ausführende Agentur vor dem ersten Produkt der Kampagne (Foto: oas)

Ziel der Kampagne sei ganz klar, das Unternehmertum in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und junge Menschen zu animieren, selbst eine Firma zu gründen oder eine bestehende zu übernehmen. „Die Lokomotive, die unsere Gesellschaft zieht heißt Wirtschaft. Und die Wirtschaft das sind die Unternehmen des Mittelstandes, die das Geld erarbeiten, das die Politiker dann später mit vollen Händen ausgeben“, beschrieb NUV-Präsident Niels Neu die Situation so kurz wie treffend. Diesen Mittelstand zu stärken, neue, innovative Firmen hinzuzugewinnen habe sich der NUV auf die Fahnen geschrieben.

„Gemodelt“ haben für die Kampagne vier Unternehmer aus der Region, die nun großflächig Gesicht zeigen und beispielhaft für ihre Branchen stehen. Auf der Homepage des NUV berichten sie ausführlich über ihre Motivation und Arbeitsweisen. Cornelia Pein, eine Steuerberaterin aus Bleicherode vertritt die Unternehmerinnen Nordthüringens. Dr. Clemens Ritter von Kempski verkörpert als ausgebildeter Arzt den erfolgreichen Quereinsteiger, der in gehobener Gastronomie und Hotellerie agiert. Stephan Ostermann, Inhaber der Firma Granitbau Nordhausen ist nicht nur Unternehmer, sondern auch Übernehmer, denn er führt das Geschäft seines Vaters in Familientradition weiter. Detlef Kuhnert schließlich kommt aus der Baubranche und leitet sein Unternehmen mit Estrichbau in Sondershausen.

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Sie wollen Anreize für interessierte junge Menschen schaffen, Lust auf die eigene Firma wecken und die Geschichte des Unternehmertums erzählen. Niels Neu, der stellvertretend für seinen komplett (!) zum heutigen Termin anwesenden Vorstand sprach, ist gespannt, wie die Kampagne ankommt und will sie gegebenenfalls auch mit anderen Protagonisten wiederholen. Es ginge darum, Verantwortung zu übernehmen, betonte auch Detlef Kuhnert und Neu versprach Interessenten jede Unterstützung, die der NUV bieten kann. Neben einem großen Netzwerk, in dem sich gut Kontakte knüpfen lassen ist es vor allem der reiche Erfahrungsschatz der zahlreichen professionellen NUV-Mitglieder, auf den Jungunternehmer zurückgreifen könnten. Mitglied muss man deshalb nicht gleich werden, für ein Jahr kann in einem Schnupper-Abo die Welt der Firmenbesitzer ergründet werden.

Toni und Tobi haben die Webeoffensive in die Tat umgesetzt (Foto: oas) Toni und Tobi haben die Webeoffensive in die Tat umgesetzt (Foto: oas)

Besonderen Dank richtete der NUV-Vorstand an seine vier „Models“, an Claudia Rheinländer für die intensive Vorbereitung und Erarbeitung der Kampagne sowie an die ausführende Nordhäuser Agentur Toni & Tobi. Dieses Jungunternehmen ist seit kurzem aus der reinen Fotografie kommend in das weite Feld der Promotion und Vermarktung gewechselt. Es war dem NUV wichtig, so Niels Neu, dass eine unabhängige Agentur, die noch kein Mitglied ist, die Kampagne fährt.

Schauen wir mal, ob die Aktion so gut verfängt, dass Antonia Buchmann (Toni) und Tobias Rödiger (Tobi) bei der nächsten Kampagne schon keine unabhängig vom NUV agierenden Unternehmer mehr sind.
Olaf Schulze

Zwanzig solcher Aufsteller wurden in Nordthüringen abgebracht (Foto: oas)
Die Models der Kampagne: Detlef Kuhnet, Cornelia Pein und (unverkennbar) Stephan Ostermann (Foto: oas)
Autor: osch

Kommentare
Wladimir
24.08.2022, 21.11 Uhr
Wir befinden uns im Krieg
Mit Russland wer noch einiger maßen helle in der Birne ist wird sicherlich vor dem Winter keine Firma in Deutschland gründen um dann seine ganze Erträge für Habecks Gas importe auszugeben oder gar überhaupt nicht heizen zu dürfen da eine dicke Winterjacke lt. Regierung ja auch reicht bei körperlicher Tätigkeit.

Wir sehen uns Montag auf der Straße...
Harzer66
24.08.2022, 21.51 Uhr
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