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Di, 15:19 Uhr
26.07.2022
Thüringer Fahrzeugmarkt:

Gebrauchte Autos am „tiefsten“ Tiefpunkt

Besitzumschreibungen blieb auch im Juni 2022 im thüringischen Gebrauchtwagenmarkt die erhoffte Erholung aus. Eine Talfahrt mit einem Minus von 28,5 Prozent markierte den „tiefsten Tiefpunkt im ersten Halbjahr“, das 65.174 (Vorjahr: 78.287) Halterwechsel bilanzierte...


Helmut Peter, Präsident des Kfz-Landesverbandes Thüringen, sagte zu den KBA-Länderstatistiken, allein der rund 13.000 Verkäufe große Verlust im Markt zeige die Dimension der schwachen Halbjahres-Bilanz“.

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Die Jahreszwischenbilanz sei mit 16,7 Prozent hinter dem Vorjahresniveau. Diesel-Pkw hätten die höchsten Verluste hinnehmen müssen mit minus 26,3 Prozent auf 18.991 (Vorjahr: 25.772) Halterwechsel. Benziner seien im ersten Halbjahr mit Minus von 15,6 Prozent auf 41.620 (Vorjahr: 49.333) Verkäufen im Keller. Steigerungen auf kleinem Niveau habe es hingegen bei Stromern mit plus 157,3 Prozent auf 674 (Vorjahr: 262) und Plug-in-Hybriden mit plus 66,1 Prozent auf 706 (Vorjahr: 425) gegeben. Peter erinnerte daran, das Gebrauchte mit Verbrennungsmotoren mit 93 (Vorjahr: 95,9) Prozent die dominierende Antriebsart stellten.

Die Juni-Bilanz weise 7.049 (Vorjahr: 9.627) Benziner und 3.115 (Vorjahr: 4.990) Diesel und 800 (Vorjahr: 708) Gebrauchte mit alternativen Antrieben aus. In diesem Segment habe es unter anderem 140 (Vorjahr: 73) reine batteriebetriebene Pkw (BEV) und 131 (Vorjahr: 85) Plug-in-Hybride (PHEV). 77 (Vorjahr: 87) Gas-Gebrauchte komplettierten die Juni-Bilanz.

Peter sagte weiter, die Nachfrage sei gut, das „Angebot bleibe aber knapp bei steigenden Preisen“. Da es auf dem Neuwagenmarkt weiter sehr wenige Zulassungen gebe, bleibe der Mangel vor allem an jungen Gebrauchtwagen das vorherrschende Thema. Dies werde durch die Modellpolitik der Hersteller, die ihre Modellpalette „im kleinen Bereich“ ausdünnten, angeheizt.
Autor: psg

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Kommentare
Kobold2
26.07.2022, 20:52 Uhr
Der letzte Satz
trifft die Hauptursache auf den Punkt.
Der größte Teil der Modelle ist praxisuntauglicher Schund, mit fragwürdig vollgestopften elektronischen Schnickschnack zu überteuerten Preisen.
Da halten wir lieber an unserem mittlerweile 11 Jahre alten Kombi fest.
Selbst mein aktueller Hersteller will nur noch Stadtpanzer im 10cm Raster bauen...
Kobold2
27.07.2022, 10:52 Uhr
Es klappt ja
immer noch, das man sich von der Autoindustrie vorführen umd blenden lässt, wie die Reaktionen zeigen.
Die Medien heizen das noch kräftig an. Mittlerweile ist es wichtiger wie viele Assistenzsysteme verbaut, anstatt auf Wirtschaftlichkeit und Praxistauglichkeit zu schauen..
Der Käufer " freut" sich was alles verbaut wurde und der Realist sieht halt was man alles Unnützes mit bezahlt, mit dem ein ganzer Teil der Kundschaft ohnehin nicht zurecht kommt.
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