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So, 10:39 Uhr
24.07.2022
Sorge vor unbezahlbarer Energie im kommenden Winter

"Konflikt zwischen Russland und Ukraine beenden"

"Nahezu täglich erreichen uns die Sorgen und Ängste der Bürger vor dem kommenden Winter, den damit verbundenen Unsicherheiten sowie einer von wahrscheinlichen Preisexplosion. Unsere Menschen und unsere Wirtschaft benötigen Liefersicherheit bei Gas und Strom und es muss bezahlbar bleiben." Das meinen die Bürger für Thüringen...

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Daher vertreten wir folgende Forderungen an die Landes- und Bundespolitik:
1. Für diesen Winter und die Zukunft fordern die Bürger für Thüringen, dass die Liefersicherheit von bezahlbaren Gas, Öl und Strom ideologie- und tabufrei zu erfolgen hat. Es gilt nicht nur den Wohlstand der Menschen und die Sicherheit der deutschen Wirtschaft zu gewährleisten, sondern es geht in großen Teilen um die Lebensgrundlage der Bürger.
2. Die Sanktionen gegen Russland sind nur dann sinnvoll, wenn sie Russland schaden und Deutschland dadurch nicht geschwächt wird. Weiterhin müssen Verträge von beiden Vertragspartnern erfüllt werden.
3. Deutschland/Thüringen darf durch die jetzigen Umstände keine neuen Abhängigkeiten schaffen und die bisherigen Abhängigkeiten müssen so schnell wie möglich beendet werden. Dies heißt für Thüringen, dass es sich für die Zukunft so aufstellt, dass Thüringen weitestgehend unabhängig von Energielieferungen wird.
4. Die deutsche Außenpolitik sollte zur Diplomatie von Hans-Dietrich Genscher zurückkehren. Deutschland sollte eine Führungsrolle in den diplomatischen Verhandlungen übernehmen, um den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine zu beenden.

Hintergrund:
Der Verein Bürger für Thüringen wurde 2020 im Zuge der Thüringer Regierungskrise nach der Wahl des FDP-Politikers Thomas L. Kemmerich zum Ministerpräsidenten gegründet – und, weil ständige Macht- und Mehrheitsdebatten die Politikverdrossenheit weiter forciert haben. Die Parteigründung der Bürger für Thüringen erfolgte, um die Stimmen der Bürger in Thüringen auch in die Parlamente tragen zu können und ihnen dort Gehör zu verschaffen. Am 27. Juni dieses Jahres hat sich die parlamentarische Bürger für Thüringen konstituiert und erhielt die parlamentarische Bestätigung im Juli-Plenum des Thüringer Landtags.
Autor: red

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Kommentare
DonaldT
24.07.2022, 11:15 Uhr
Liefersicherheit bei Gas und Strom
In Anlehnung an: Friedrich Schiller
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es Habeck, Scholz Baerbock, Lindner nicht gefällt.

Fordern ist gut, Neuwahlen in Thüringen sind dringender und im Bund gehört diese unsägliche Koalition aufgelöst.
Kritiker2010
24.07.2022, 12:29 Uhr
Preiswertes Gas durch diplomatische Lösung nicht in Sicht
Wir alle (oder zumindest die meisten von uns) wünschen sich ein schnelles Ende des Krieges in der Ukraine, auch um all die negativen Folgen und Verwerfungen in Wirtschaft und Gesellschaft zu beseitigen.

Der Krieg wurde aber von Russland aus ideologischen Gründen begonnen und wird so lange weitergeführt, wie dies Russland möglich ist. Ein finales Ziel ist nicht auszumachen. Ist es die Eroberung Neurusslands (siehe Wikipedia), die Vernichtung der Ukraine, die Beherrschung aller Gebiete der ehemaligen Sowjetunion oder sogar noch mehr (entsprechend den Aussagen von Medwedew)?

Die endlosen Provokationen des Westens mögen mit schuld daran sein, dass sich die russische Führungskaste herabgesetzt fühlt und nun paranoid um sich schießt. Unterm Strich taugt Russlands Führungszirkel dennoch nicht mehr als Verhandlungspartner. Es wird hauptsächlich gelogen und betrogen - sowohl Gegner, als auch Gefolgsleute.

Die Unzuverlässigkeit wird täglich bestätigt. Der neueste "Streich" war wohl der Beschuss des Hafens von Odessa, nur Stunden nach der Verkündung des Getreideausfuhr-Abkommens auf der großen Weltbühne.

Wer glaubt, dass man mit Putin wieder sicher und billig Erdgas aus Russland bekommt, indem man die Ukraine "preisgibt", erliegt einem Wunschtraum. Despoten sehen jedes Entgegenkommen als Schwäche und gehen den nächsten Schritt, beweist ein Blick in die Geschichte.

Russland wird nur dann wieder zuverlässig und preiswert Gas in der benötigten Menge liefern, wenn es dies, z.B. aus wirtschaftlichen Gründen, muss. Bleibt also zu hoffen, dass das "Müssen" sich alsbald und möglichst friedlich einstellt.

Ein wenig mehr Autarkie (aber nicht um jeden Preis) kann uns dennoch nicht schaden.
Hayden 69
24.07.2022, 12:43 Uhr
Konfliktlösung
Einfach mal den Schauspieler ablösen.
diskobolos
24.07.2022, 13:01 Uhr
Ach Donald,
"und im Bund gehört diese unsägliche Koalition aufgelöst."

Das kann ja Ihr Herzenswunsch sein. Aber Sie werden sich erinnern, dass diese Regierung aus einer demokratischen Wahl hervor gegangen ist. Und wenn ich es richtig sehe, haben sich die Mehrheitsverhältnisse weder im Bundestag noch in der Wählerschaft geändert.

Oder denken Sie so, wie Ihr Namenspatron: Wenn eine Wahl anders ausgeht als ich möchte, muss sie Betrug sein?
Klausi-NDH
24.07.2022, 16:08 Uhr
Also Kritiker 2010..
ich weiß leider nicht wo Sie die Infos über russische Gaspreise für Deutschland her haben,
aber soweit ich informiert bin, bekommt Deutschland noch immer das Gas laut Vertrag für ca.300€ pro 1000 Kubikmeter und verscheuert es dann zum 3-5 fachen Preis weiter, z.B an Polen.
Paulinchen
24.07.2022, 16:12 Uhr
Dieser Krieg muss...
... dringend durch eine diplomatische Lösung beendet werden. Wenn man sich mal genauer anschaut, wer inzwischen in dieser Auseinandersetzung alles beteiligt ist, kommt man zu dem Ergebnis, es sind alle dabei, welche 2021 wie geschlagene Hunde aus Afghanistan kamen. Keiner dieser Beteiligten hat dort in diesem Land, eine für das dortige Volk positive Hinterlassenschaften aufzuweisen. Das Gegenteil ist der Fall. Die jetzigen Herrscher kommen vor Lachen nicht mehr in den Schlaf, denn solche Waffen, wie sie jetzt haben, hätten sie sich nicht mal kaufen können. Deshalb sehe ich hier Parallelen zur Ukraine. Das Volk des Landes, wird vom Westen verheizt. Über 30.000 Soldaten sind in 150 Tagen gefallen. Die Zivilisten haben ebenfalls unzählige Opfer gebracht. Auf der russischen Seite sind mindestens auch so viele Soldaten gefallen. Darf man eigentlich fragen warum und wofür? Wenn wir sagen, der Putin ist Schuld, so mag das ja stimmen, aber zum Streit gehören mindestens 2 Parteien. Von der Erfüllung der Verträge des Abkommens von Minsk, spricht niemand mehr. Wurde das überhaupt nicht erfüllt, oder was ist da schief gelaufen? Für mich gibt es den Verdacht, dass auch hier der Satz "Amerika first" nicht so unbeteiligt ist. Nur in einem anderen Kontext. Und Deutschland glaubt in der Tat ganz fest an die amerikanische Freundschaft... Hallo, diesen Freund haben wir wieder nicht selbst aussucht. Also waren die 40 Jahre "Camping Allemania" nicht aufschlussreich genug. Denn so wurde die sowj. Armee von uns tituliert. Beide Parteien sind und bleiben für mich Besatzer. Und das nur aus purem Eigennutz. Der Trump hat in seiner Regentschaft den Grundstein gelegt und Biden ist der Vollstrecker. Aber unsere Regierung ist offenbar blind auf beiden Augen. Deutschland wird zum Jahresende ziemlich allein sein in der EU. Denn da zeichnet sich schon jetzt ab, wo es ums evtl. Teilen geht. Die Bevölkerung kann den amerikanischen Traum vom Gas über den großen Teich nicht stemmen. Zumal dafür gar keine Voraussetzungen vorhanden sind. (Tankschiffe) Was nun Herr Kanzler? Das Geld im Ofen heizt nicht gut genug. Es müssen Lösungen her und zwar jetzt sofort!!!
geloescht.20250302
24.07.2022, 16:19 Uhr
Diskobolos!
Bitte erklären Sie mir schlüssig, in welchem Synonymwörterbuch Sie lasen, dass Donalds "Unsäglich" Wahlbetrug beinhaltet und warum Sie neuerdings zu denen gehören, die Nicknamen anderer Kommentatoren verunglimpfen und in "unsägliche" Zusammenhänge mit noch lebenden oder schon verstorbenen Persönlichkeiten der Zeit- oder Kunstgeschichte bringen!

Oder stören Sie sich etwa an dem Wort "Aufgelöst"? Dem Misstrauensantrag mit "Auflösung" des Parlaments folgt eine kommissarische Weiterführung der Regierungsgeschäfte durch die aktuelle unfähige Chaotentruppe bis zu Neuwahlen (Beispielsweise ein in Italien seit Jahrzehnten regelmäßig auftretender Brauch) und ist ein legitimiertes Recht in "Demokratien" (Oder haben wir gar keine mehr, wenn sich im Bundes- und in Landtagen Regierungsparteien und Opposition, bis auf eine richtige und eine halbechte, aus Machterhaltungstrieb jeweils bis zum nächsten notwendigen Wahltermin regelmäßig schlagen und vertragen?

Und Wahlbetrug gab es gerichtlich festgestellt in Berlin. Oder würden Sie, sollte es "nur" das gewesen sein, unsägliche Schlamperei durchgehen lassen?

Dann müsste man ja auch keine Angst mehr vor Zugunglücken wie in Eschede haben. Die Opfer stehen wieder auf und leben fröhlich weiter.

Geht mir gerade ebenso...Ich müsste nach Prognose von Karl dem Kassandrich seit März tot sein, fühle mich aber quicklebendig und bekam auch noch keine Beschwerden zu Ohren, dass ich nach Erde oder Verwesung rieche...
Kobold2
24.07.2022, 18:38 Uhr
Hier sind schon
lustige Leute unterwegs....
Wie Diplomatie mit Putin derzeit ausschaut hat man am Getreideabkommen gesehen.
Der Mann führt allesamt am Ring durch die Manege .
Leider hat unsere jahrelang gepredigt Energiewende hauptsächlich darin bestanden sich Putin zuzuwenden und eben nicht mehr Autarkie anzustreben.
Ein totes Perd kann man auch nicht mehr reiten, wenn man den Notarzt ruft.
Die Thüringer Truppe will aber genauso weitermachen, wie bisher und findet dabei, hauptsächlich bei den einfach Antwort suchenden ( der Schauspieler muß weg) auch noch fruchtbaren Boden.
Aus den vergangenen Jahren nichts gelernt und dann immer noch von der Wand bis zur Tapete gedacht. Das Ei haben wir uns selbst gelegt und nun warten einige lautstark das es andere für uns ausbrüten. Immer noch auf dem Trip , das andere für unseren Wohlstand, besser Wohlstandsverwahrlosung, zu sorgen haben.
Wenn man in einer Sackgasse steckt, hilft nur rückwärts raus oder, wenn es möglich ist zu wenden. Alles andere endet an der Wand.
Chloe
25.07.2022, 11:16 Uhr
Wohlstand?
Werter@Kobold2,
Ihre Kommentare zum Thema Wohlstand und Wohlstandsverwahrlosung kennen wir ja schon zur Genüge, aber darum geht es nicht, sondern um Grundbedürfnisse.
Was meinen Sie, wieviel Vermieter milde gestimmt sind, wenn die Nebenkosten nicht mehr beglichen werden? So viele Brücken hat Deutschland nicht,um diese Flut der gekündigten Mieter ein Dach über dem Kopf zu bieten.
Leerstehender Wohnraum ist kaum bis garnicht vorhanden.
Die Abhängigkeit von Russland ist eine Sache, aber man kann doch nicht die Bürger dafür verantwortlich machen und diese die Suppe allein auslöffeln lassen.
Im schlimmsten Fall erleben wir einen Dominoeffekt mit Massenarbeitslosigkeit , Obdachlosigkeit, Not und Leid und einen totalen Zusammenbruch der Infrastruktur. Wie gut Deutschland auf diese Szenarien vorbereitet ist, hat man gerade in den 2 letzten Jahren beobachten können.
Schon jetzt fehlt es an allen Stellen, der Herbst steht schon fast vor der Tür und was macht die Regierung, Sparmaßnahmen und Wärmehallen diskutieren.
Man kann nur hoffen, das diese Szenarien nicht eintreffen und wenn doch, trifft man sich vielleicht an der nächsten Feuertonne zum aufwärmen.
Die Abhängigkeit von Russland beenden ja, aber ohne die eigene Bevölkerung zu gefährden. Es geht jetzt nicht um Wohlstand, sondern um Grundbedürfnisse wie Wärme, Strom und Nahrung.
Kobold2
25.07.2022, 14:26 Uhr
Ja sicher
geht es um Grundbedürfnisse und darum,das man es verlernt diese entsprechend zu schätzen.
Die Ernte lassen wir uns von Mindestlöhnern aus Osteurropa von den Feldern holen, unsere Alten lassen wir ebenso aus dem Bereich versorgen, die Arbeit unserer Bauern ignorieren wir, weil wir lieber billiger aus dem Ausland kaufen, Energie beziehen wir lieber aus fragwürdigen und unsicheren Quellen, anstatt auf mehr Eigenständigkeit zu setzen, Produktionen verlagern wir lieber ins Ausland, um ja noch einen zusätzlichen Cent Gewinn zu machen. Aber selbst was zu tun, ist schon lange abhanden gekommen und dann glauben einige noch, das man diese Entwicklung immer so weiter treiben kann und sich alle andern um unser Wohl kümmern.
Wenn Sie darin keinen Zusammenhang sehen, dann kann ich nichts dafür.
Die Situation ist hausgemacht und der jetzige Dämpfer war abzusehen. Wer nun jammert , gern so weitermachen will, wie bisher und die Schuld wieder mal bei den anderen sucht, hat leider immer noch nicht verstanden.
Fehlentscheidungen auszubügeln, ist oft hart.
Denkt lieber nach, wie wir es für die Zukunft besser und nachhaltiger machen können und jammert weniger rum.
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