Kaffeehaus an der Bibliothek ist wieder in Betrieb
Eine ungewöhnliche Eröffnung
Gestern Abend eröffnete das Kaffeehaus Louna an der Stadtbibliothek wieder. Nach längerem Leerstand übernahm der syrische Unternehmer Amr Shakhashiro das Etablissement. Peter Blei war mit seiner Kamera dabei …
Die offizielle Eröffnung ist offiziell erst für den 1. August vorgesehen. Gestern wurde aber schon einmal der Betrieb des Cafés geprobt. Zukünftig wird das Serviceteam von 9 bis 24 Uhr für die Nordhäuser da sein.
Jeden Sonntag soll ein anderes internationales Essen in der Küche zubereitet werden, verreit der Betreiber
Dass der Syrer nicht nur mehrere Restaurants betreibt, sondern auch in der Sicherheitsbranche beheimatet ist, sollte die Anwohner des Areals erfreuen, wenn man an die Vorkommnisse der letzten Wochen dort denkt.
Aus der Stadtbibliothek wurde schon signalisiert, eine gute Zusammenarbeit mit Shakhashiro anzustreben, damit der Platz zu einem Ort der Begegnung werden und wieder positive Schlagzeilen erzeugen kann.
Autor: red
Kommentare
Gehard Gösebrecht
23.07.2022, 10:42 Uhr
Vielfalt tut gut
Na das ist doch mal eine erfreuliche Nachricht.
Ein türkischer Unternehmer.
Und die Security steht gleich am Eingang und kann notfalls für Ruhe im Umfeld sorgen.
Da haben die Randalierer an der Kubibo wieder schlechte Karten.
Hayden 69
23.07.2022, 11:42 Uhr
Wiedereröffnung
Ich finde es gut das es wieder einen neuen Betreiber gibt, aber wenn ich das "Empfangskomando"sehe vergeht mir das Kaffee trinken, das hat aber nichts mit der Nationalität des Betreibers zu tun.
Lautaro
23.07.2022, 13:09 Uhr
Gut so !
In den meisten Industriebetrieben und Handwerksunternehmen sind die Menschen aus Syrien ohnehin unterrepräsentiert´.
Schon 2016 hat ein Sprachlehrer geklagt, daß diese Menschen zwar sehr schnell hochwertige Fahrzeuge ihr eigen nennen konnten, aber nach der Erkenntnis , daß sie das gleiche Geld aus einem Fond erhalten, wie ein 50jähriger Schichtarbeiter.......
die Ausbildung in Sachen deutsch sehr schnell abbrachen.
Man stelle sich vor, Du hast Urlaub und bist zu einer arbeiterüblichen Arbeitszeit zum holen eines Döners (Eine der Segnungen der Einwanderung) unterwegs....
Und dann siehst Du Burschis, die offensichtlich niemals arbeiten mussten in ihre Fahrzeuge steigen, die sich die meisten deutschen Arbeitnehmer niemals leisten könnten ?
Da stimmt doch irgendetwas nicht ?
city
23.07.2022, 13:13 Uhr
Schön… aber…
Die für Sicherheit sorgenden Aufpasser empfinde ich auch als unangenehm.
Deshalb gehe ich weiterhin gegenüber ins Stübchen. Da bekomme ich auch eine Tasse frischen Bohnenkaffee.
Gehard Gösebrecht
23.07.2022, 14:37 Uhr
Ach Trixi
Ob syrisch, ägyptisch oder türkisch.
Ist für mich alles gleichwertl.....
Brocken
23.07.2022, 21:27 Uhr
Krach bis Mitternacht
Erst mal haben die Jungs zur Eröffnung ordentlich Krach gemacht ,bis Mitternacht! ! Scheint die Anwohner nicht gestört zu haben ! Polizei und Ordnungsamt haben auch nicht eingegriffen! War schon komisch…..
nur_mal_so
24.07.2022, 00:51 Uhr
@Brocken
Momentan, ganz aktuell und zu genau diesem Zeitpunkt (Samstag Nacht, 0.51 Uhr) machen die Deutschen auf dem Petersberg noch immer extrem Party. An Schlaf ist trotz geschlossener Fenster (und das bei der Hitze) nicht zu denken.
Nun hat man hier nicht die Möglichkeit, gegen Ausländer zu wettern. Was mache ich also jetzt?
Wie Bitte
24.07.2022, 10:23 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Kommentarfunktion ist kein Chatraum
Wie Bitte
24.07.2022, 11:05 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert gehört nicht zum Thema des Beitrages
Wie Bitte
24.07.2022, 11:12 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Gehört immer noch nicht zum Thema des Beitrags
anne57
24.07.2022, 11:47 Uhr
unterwanderung
so langsam spürt man die schleichende unterwanderung .
in allen branchen und einrichtungen immer mehr fremdländische kulturen(menschen).
ein glück das ich schon ein alter erreicht habe das ich die nahe zukunft nicht mehr
erleben muß.
Paulinchen
24.07.2022, 14:15 Uhr
Egal wie und was...
... aber das Empfangskommitee ist
irgendwie furchteinfloessend. Lässt es vielleicht schon Rückschlüsse auf die künftigen Gäste zu?
bananenpilz21
24.07.2022, 16:14 Uhr
Nun ja
Es hat ja keiner etwas dagegen, wenn es ein paar ausländische Geschäfte bzw. Dönerbuden etc. gibt, aber so langsam nimmt es Überhand. Wenn ich mich in der Nähe des Bahnhofes und der Südharzgalerie bewege, bekomme ich den Eindruck, im Orient gelandet zu sein. Ich finde in Nordhausen geht immer mehr einheimische Kultur verloren. Wollen wir wirklich irgendwann Zustände wie in westdeutschen Städten?! Es muss Grenzen geben.
nur_mal_so
24.07.2022, 17:10 Uhr
Von den Gehältern,
die im Dienstleistungsgewerbe gezahlt werden/nur gezahlt werden können, kann aber so langsam kein Deutscher leben.
Deshalb werden zb die Gastronomie-Jobs mehr und mehr von Angestellten übernommen, wegen derer mancher sich wie in "Klein Istanbul" fühlt, die damit aber noch immer hier mehr Grld verdienen als in ihrer Heimat.
Für das Geld, was Dienstleister bekommen müssten, um davon leben zu können, müssten Preise für Haarschnitt verdoppelt und die Tasse Kaffee verdreifacht werden. Das bezahlt auch kein Kunde, der sich über "Klein Istanbul" beschwert.
Motte83
24.07.2022, 17:15 Uhr
Lieber einheimische Langeweile als vielfältiges Leben
Das Cafe stand seit fast zwei Jahren leer. Kein einheimischer Betreiber wollte sich dort einmieten. Die Welt des Nordhäuser war aber in Ordnung: Man kann einfach ein wenig darüber nörgeln, dass so viele Läden leer stehen. Ist viel einfacher, als sich Gedanken über das eigene Konsumverhalten zu machen, womit man durchaus einen Einfluss auf die Innenstädte hat.
Nun kommt ein syrischer Unternehmer und eröffnet das Cafe neu. Zack: Entfremdung!
Lieber habe ich Langeweile und Frust in einer einheimischen leerstandsgeprägten Innenstadt, als dass ich in einer Stadt leben, in der auch Menschen nicht-deutscher Herkunft in Cafés sitzen oder sie betreiben.
Und weil man nicht so richtig gute Argumente hat, hängt man sich im Kommentar an der Security auf, die einen am gemütlichen Cafebesuch hindern wird. Dass dies einfach nur ein wenig Protzerei zur Eröffnungsfeier war, kommt dem einheimischen Kommentator eher nicht in den Sinn.
Wie ihr wollt, ich freue mich, wenn durch euer Ausbleiben als Gäste ein Platz im Cafe für mich frei ist und genieße das Leben.
Teja
24.07.2022, 17:24 Uhr
Eröffnung als Test
Meines Wissens ist doch erst am 01.08.die Eröffnung.
Es ist schon erstaunlich , was so alles möglich ist , wenn weitverzweigte ausländische Mitbürger etwas derartiges schaffen.
Andere Bewirtungsbetriebe suchen händeringend Servicekräfte ,hier scheint das alles kein Problem zu sein.
Die Öffnungszeiten für ein Cafe finde ich auch sehr interessant , mal gespannt , wie sich das anlässt.
Auch die Kundschaft dürfte interessant werden .
Auf alle Fälle ist die Sicherheit gegeben , der Besitzer ist ja weitreichend in verschiedene Gewerbe integriert . Sogar bis in das arabische Gebiet ...
Mal sehen , wie das weitergeht hier in Nordhausen ,langsam geht es in Richtung Grossstadtniveau . Aber eines ist fakt , wieder ein Leerstand beseitigt.
bananenpilz21
25.07.2022, 08:18 Uhr
gesellschaftliche Entwicklung
Wie gesagt, ich finde es vollkommen ok, wenn es unterschiedliche kulturelle Angebote in Nordhausen gibt und wünsche dem jungen Mann einen guten Start. Mir macht jedoch die gesellschaftliche Entwicklung und dass immer mehr einheimische Restaurants etc. schließen, große Sorge. Wie wird das Stadtbild geprägt sein, im guten wie im schlechten Sinne.
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