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Sa, 08:34 Uhr
23.07.2022
Bratwurst im Test

Gute Würste zum Grillen – mit und ohne Fleisch

Die Bratwurst gehört zu den beliebtesten Speisen auf dem Grill – inzwischen auch oft als Veggie-Variante. Die Stiftung Warentest hat 21 Würste, darunter 6 vegane und 1 vegetarische, auf Nährwert, Qualität und natürlich Geschmack untersucht. Insgesamt erzielen 16 Produkte ein gutes Qualitätsurteil. Sehr gut schmecken nur zwei Rostbratwürste mit Schweinefleisch...


Fleischersatzprodukte boomen. 2021 produzierten Firmen in Deutschland 17 Prozent mehr als 2020. Auch auf dem Grill landet immer häufiger eine Wurst, die statt Fleisch Bestandteile von Hülsenfrüchten, Weizen oder Hühnerei enthält. In der Geschmacksprüfung der Stiftung Warentest setzt sich allerdings die traditionelle Fleischwurst durch: zwei Rostbratwürste aus Franken überzeugten das Testteam und waren sensorisch sehr gut, zehn weitere Würste glatt gut (2,0). Bei den Veggie-Würsten können geschmacklich nur zwei mithalten.

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Dafür punkten die Veggies bei den Nährwerten. Sie enthalten unter anderem weniger und besseres Fett. Hersteller nutzten etwa Rapsöl oder High-Oleic-Sonnenblumenöl. Beides ist reich an ungesättigten Fettsäuren. Die meisten Würste mit Fleisch sind ernährungsphysiologisch nur ausreichend. Und auch bei der Klima-Bilanz haben die vegetarischen Würste den Zipfel vorn. Ihre Produktion setzt weniger klimaschädliches Kohlendioxid frei als die der Fleisch-Klassiker. Immerhin ergab das Fleisch-Screening eine überwiegend hohe Fleischqualität; es brachte weder Hinweise auf versteckte Tierarten wie Pferd noch auf Gammel- oder Separatorenfleisch.

Alle Testergebnisse von 21 Bratwürsten und weitere Infos zu Thüringer und Nürnberger Rostbratwürsten finden sich in der August-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/bratwurst.
Autor: psg

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Kommentare
Örzi
23.07.2022, 10:56 Uhr
Äpfel mit Birnen vergleichen
Eine Bratwurst ist ein Fleischprodukt und so schmeckt es auch.
Das kann man doch geschmacklich nicht vergleichen mit irgendwelchen Pflanzen oder sonstigen Ersatzprodukten. So etwas sollte man auch nicht Wurst nennen.
geloescht.20250302
23.07.2022, 13:25 Uhr
Da waren Sie schneller als ich, Örzi!
Selbst der letzte Schulabbrecher hat inzwischen beispielsweise kapiert, dass Wale und Delphine zwar im Wasser leben, aber keine Fische, sondern Säugetiere sind.

Ein Brot auf dem Grill wird genauso wenig eine Wurst wie Grün- und Tofuzeug in einer Pelle.

Wer sich so ernähren möchte, bitteschön. Aber in anderen Bereichen wird so empfindlich auf die jahrzehntealte Bezeichnung beispielsweise einer Sauce reagiert, dass der Name geändert wurde.

Also dürfen Fleischesser auch pingelig sein beim "Missbrauch der Wurst" ;)
Mando
23.07.2022, 23:56 Uhr
Und schon geht es los
Wie zu erwarten kommen, sobald irgendwo "ohne Fleisch" steht, wieder das unqualifizierte Gesülze und die immergleichen Phrasen werden gedroschen.

Natürlich kann man diese beiden Formen miteinander vergleichen - man muss es sogar. Denn wer auf Fleisch - aber nicht auf dessen Geschmack verzichten möchte, der sucht logischerweise nach einer Alternative, die sich Geschmacklich zumindest annähert.

Und wieso sollte man die Alternative nicht Wurst nennen dürfen? Wurst beschreibt zu aller erst die Form, und nicht den Inhalt. Oder esst ihr aus versehen etwa auch eure "Kackwürste"? Oder warum finde ich in der Kühltheke Grünkohl und Erbsensuppe im Wurstbeutel?

Mit Schulabbrechern argumentieren, aber im selben Atemzug zugeben, dass man anscheinend nicht in der Lage ist im Laden zwischen Original und vegetarischer Alternative unterscheiden zu können.

Übrigens: Im Wortursprung bedeutet Wurst so viel wie "etwas drehen, vermengen, rollen und wenden" (vgl. Planet Wissen).

Lasst die Leute doch einfach ihre Alternative essen, ohne euch ständig damit zu behängen. Dauernd wird über Veganer gejammert, die angeblich jedem ihren Lebensstil aufzwingen wollen. Aber unter JEDEM Artikel, der auch nur annähernd mit Vegetarismus zutun hat, kommt sofort die "Nennt euer Zeug nicht Wurst!"-Keule.

Bei Leberkäse heult ihr doch auch nicht rum. Oder bei Scheuermilch. Sonnenmilch. Fleischsalat. Weißer "Schokolade".

Und der Vergleich mit der berüchtigten Z-Sauce hinkt gewaltig. Die wurde umbenannt, weil damit eine Bevölkerungsgruppe "betroffen" war. Mag man jetzt finden wie man will.
Beim Wurst und Milch Verbot für veg. Alternativen geht es um "Verbrauchertäuschung", weil der normale Verbraucher nämlich zu dumm zum lesen ist und man ihn davor "schützen" muss, Wurst ohne tote Tiere essen zu müssen - Jehova bewahre!

Ich sauf jetzt ein Glas Sonnenmilch und beschwer mich dann, warum mich niemand davor gewarnt hat dass das gar keine echte Milch ist!
Örzi
24.07.2022, 11:48 Uhr
Jawohl Mando !
Mal richtig Dampf ablassen. Sehr qualifiziert gesülzt.
Mando
25.07.2022, 10:50 Uhr
Qualifiziertes Gesülze
Na wenigstens erkennen Sie einen qualifizierten Kommentar, wenn er Ihnen begegnet.
Das ist doch schon etwas. Herr Örzi. Das ist etwas.

Schon mal überlegt, woher der Großteil des "Geschmacks" in der Bratwurst kommt? Kleiner Tipp: Fett + Gewürze. Immer dieses Getue, als wären Fleischprodukte das reine Tier und vegetarische Alternativen ein Giftcocktail aus tausenden unbekannten Zusätzen.
Lest euch mal die Zutatenliste eurer Wurstpackung im Laden durch. Da braucht man genauso ein halbes Chemiestudium für.

Aber ich merke mir:
Vegetarische Wurst = böse, weil heißt nicht so wie es der Name vermuten lässt.
Kalbsleberwurst = gut, obwohl die zu 80Prozent aus Schweineabfall besteht.
Sojamilch = böse, weil da ist gar keine Kuh drin.
Scheuermilch = gut, weil da ist auch keine Kuh drin.
Bratwurst aus Weizeneiweiß = schlecht, weil die heißt wegen der Form "Wurst".
Leberkäse = gut, weil der heißt wegen der Form "Käse".

Verbrauchertäuschung am Allerwertesten.
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