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Do, 10:12 Uhr
21.07.2022
Schnupfen & Co

Rekordhoch bei Atemwegsinfekten

Arbeitnehmer sind in diesem Jahr bereits besonders häufig und lange wegen grippaler Infekte, Schnupfen, Bronchitis & Co. im Job ausgefallen. Wie Daten der KKH Kaufmännische Krankenkasse zeigen, sind im ersten Halbjahr rund 30 Prozent aller Krankheitsfälle bei Berufstätigen auf Atemwegserkrankungen zurückzuführen...

Im Vorjahreszeitraum waren es noch 14 Prozent – ein Anstieg also um mehr als das Doppelte. Im Vergleich zu anderen Diagnosen stieg aber nicht nur die Zahl der Fälle von Atemwegsinfekten, sondern auch die Summe der Krankheitstage: Insgesamt fast 18 Prozent der Fehlzeiten führt die KKH von Januar bis Juni 2022 auf Erkrankungen der Atemwege zurück. Im Vorjahreszeitraum lag dieser Anteil noch bei 7,5 Prozent – ein drastisches Plus also von rund 135 Prozent. Insgesamt sind KKH-versicherte Arbeitnehmer mit diagnostizierten Atemwegsinfekten bis Ende Juni dieses Jahres 1,3 Millionen Tage im Job ausgefallen – dreimal so viele Tage wie im Vorjahreszeitraum. Rund 60 Prozent der Betroffenen sind Frauen.

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Hauptursache für das Fehlzeiten-Hoch sind vor allem Erkrankungen der oberen Atemwege. Sie machen rund 73 Prozent der Krankheitstage aus. Dazu zählen grippale Infekte, Halsentzündungen und Schnupfen. Hier registriert die KKH zudem in den ersten sechs Monaten dieses Jahres bereits mehr Fälle als im gesamten Jahr 2021.

Darüber hinaus ist auch die Zahl der Corona-Infektionen bei Arbeitnehmern drastisch gestiegen. Im ersten Halbjahr 2022 zählt die KKH bei ihren berufstätigen Mitgliedern rund 27.400 Fälle. Das sind fast dreieinhalbmal so viele wie im gesamten Jahr 2021.

Die größtenteils aufgehobene Maskenpflicht, wieder mehr Begegnungen auf engerem Raum bei der Arbeit, beim Einkaufen, bei Veranstaltungen, bei gemeinsamen Aktivitäten in Vereinen und Verbänden: Dies alles könne zu der hohen Quote der Erkältungskrankheiten und Corona-Infektionen im laufenden Jahr beigetragen haben, erläutert Sonja Hermeneit, Ärztin bei der KKH.

Aber auch die lange Zeit des konsequenten Maskentragens und der reduzierten Kontakte im vergangenen Winter bringe einen Nachholeffekt mit sich. Denjenigen, die sich schützen wollen, empfiehlt Hermeneit auch weiterhin: Abstand halten, Händewaschen und Maske tragen – vor allem wenn viele Menschen in geschlossenen Räumen zusammenkommen. „Und auch wenn der Corona-Test negativ ist: Wer mit Erkältungssymptomen trotzdem arbeiten möchte, der sollte möglichst im Homeoffice bleiben oder die AHA-Regeln einhalten, um Kollegen zu schützen“, betont die Ärztin.
Autor: red

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Kommentare
Kritiker2010
21.07.2022, 12:52 Uhr
Infekte - geliefert, wie bestellt!
Ich erinnere mich noch gut an die Warnungen (u.a. von Kinderärzten) schon im Jahr 2020, dass durch übertriebene "Schutzmaßnahmen" die Resistenz der Bevölkerung gegenüber verschiedenen Infektionskrankheiten nach kurzer Zeit stark sinken und dieses Defizit in anschließenden Infektionswellen enden würde. Es wurde auch gesagt, dass mehrere Infekte zugleich die Runde machen und die Symptome stärker als gewohnt ausfallen könnten.

Da aber Politik und Medizin es geschafft haben, alle Erfahrungen und jeden wissenschaftlichen Anspruch abzulegen, stehen wir nun vor dem angekündigten Scherbenhaufen. Aber alles, was den "Verantwortungsträgern" und "Fachleuten" einfällt, sind die immer gleichen belegt kontraproduktiven Maßnahmen aus der Corona-Mottenkiste.

Und wie ich bereits vor längerer Zeit schrieb, werden uns wieder Menschen von außerhalb von unseren Ideologen und ihren Dogmen befreien müssen. Spätestens beim Auslandsurlaub sollte dem Einen oder anderen ein Licht aufgehen.
Romikon
21.07.2022, 17:17 Uhr
ich bin fast immer einer Meinung mit Ihnen Kritiker2010.Hier nicht !
habe heute den Beitrag kurz über Antikörper hier in der NNZ gelesen.Leider wurde er wieder zurückgenommen.Ich hatte mich gerade amgeschickt und wollte antworten.Da stand in einer Analuyse/Studie,dass ein sehr hoher Antikörperanteil im Blut gegen Corona nachzuweisen(erstellt RKI) war.Aber noch eine Zahl war sehr interessant.Nämlich von 90Prozent an mind. Einmalimpfung gegen Corona war da die Rede.
Und jetzt komme ich zu dem Artikel mit den oben angeführten Erkrankungen.

Ich habe durch Selbsterfahrung in meinem Umfeld festgestellt,dass fast nur Corona geimpfte Personen an Infekktionen nach ungefähr 1nem Jahr hauptsächlich leiden. So ging es bei Nachbarn in meiner Strasse(alle geimpft) .Zwei von meinen Töchtern(geimpft) sind schwer erkrankt.Die eine hat jetzt sogar noch Gürtelrose im Nachgang bekommen.Ein Zeichen für ein gestörtes Immunsystem.Muss ja alles nichts sagen.Das ist subjektiv.Aber !
Man muss nur die Auslandspresse lesen(dort wo detailierte Zahlen veröffentlicht werden).Man kann lesen,dass ein exorbitanter Anteil der Impflinge krank wird und im Krankenhaus behandelt werden muss.
Zahlen lasse ich einfach mal weg.kann jeder selber suchen.Die zahlen sind sehr auffallend hoch.
Ich bin der Meinung und da stehe ich nicht alleine,die mRNA Impfung hat einen gewaltigen Anteil und wenns eine Schnupfenerkrankung ist.Das Immunsystem macht Probleme.
Wenn ich die Inzidenzen z.Z. in NDH im Sommer sehe.Was soll dann erst im Herbst und Winter mit Vitamin D Mangel werden?
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