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Mi, 10:03 Uhr
20.07.2022
Ein Blick in die Statistik

Thüringer Erdbeerernte bricht ein

Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, wurden nach ersten vorläufigen Ergebnissen in diesem Jahr im Freiland auf 90 Hektar Erdbeeren angebaut. Gegenüber dem Vorjahr verringerte sich die im Ertrag stehende Anbaufläche um knapp ein Drittel (-36 Hektar bzw. -29 Prozent)...

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Im Durchschnitt der vergangenen 6 Jahre standen in Thüringen 129 Hektar Erdbeerfläche im Ertrag. Von den Thüringer Betrieben mit Erdbeeranbau wird eine Ertragsleistung von 6,9 Tonnen Erdbeeren je Hektar eingeschätzt. Die Ertragserwartung liegt somit um 10 Prozent (-0,8 Tonnen je Hektar) unter dem ermittelten Ertrag des Vorjahres. Das langjährige Mittel der Jahre 2016 bis 2021 (8,5 Tonnen je Hektar) wird um 1,7 Tonnen je Hektar bzw. 19 Prozent unterschritten.

Die voraussichtliche Erntemenge wird nach dieser ersten Schätzung rund 621 Tonnen Erdbeeren be- tragen. Die diesjährige Erntemenge liegt somit um mehr als ein Drittel (-347 Tonnen bzw. -36 Pro- zent) unter der Menge des vergangenen Jahres. Der langjährige Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2021 von 1 097 Tonnen wird um knapp die Hälfte (-476 Tonnen bzw. -43 Prozent) unterschritten.
Autor: red

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Kommentare
muraschke
20.07.2022, 10:54 Uhr
regional und saisonal
Erdbeeren ... Obst und Gemüse werden wohl immer weniger in Thüringen angebaut. Wer will hier schon den Rücken krumm machen, wo doch das ganze Land (scheinbar) im Home-Office sitzt!?
Es ist eine Katastrophe ... "billiges" Obst und Gemüse wird aus Spanien ... der Türkei ... Griechenland hier angeboten. Derweil verfaulen an unseren Bäumen die Kirschen oder Bauern in Germanistan pflügen ihre Erdbeeren unter.
So läuft das im Ländle. Scheinbar egal, wer regiert. Nennen wir es Kapitalismus mit desaströs-grünem Antlitz.
Wir haben uns Erdbeeren zur Selbstpflücke in Kindelbrück geholt, Kirschen und Mirabellen von Streuobstwiesen ...
Marino50
20.07.2022, 11:30 Uhr
Murascke...
Das ist schon richtig. Aber viele können sich die heimischen Preise bzw. Obst und Gemüse nicht mehr leisten. Um nicht ganz zu verzichten, wird preiswerter gekauft.
Kobold2
20.07.2022, 12:38 Uhr
Was hat das
Nun wieder mit den Grünen zu tun....
Regional denken zu wenige und merken nicht, daß sie ihr Umfeld selbst zerstören. Hauptsache billig ( hier aus dem Ausland) Word zwangsläufig irgendwann ( richtig) teuer.
Nebenbei fehlt mir im Artikel der Hinweis, das trockene Frühjahre die Erträge nicht grad positiv beeinflusst haben.
Aber wenn man davon schreibt, das wir u.a. auf ein Wasserproblem zusteuern, gibt's ja hier noch genug, die das " besser" wissen....
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