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Mi, 06:45 Uhr
01.02.2006

nnz-Rückspiegel: Getrotzt und geprüft

Nordhausen (nnz). Vor einem Jahr gab es immer noch die Hartz-IV-Demos in Nordhausen. Auch die nnz berichtete darüber. Aber es gab noch mehr zu berichten an diesem 1. Februar 2005.


Trotz Kälte und Regen
Auch an diesem kalten und regnerischen letzten Abend des Januar 2005 versammelten sich gestern wieder 90 BürgerInnen der Stadt und des Landkreises Nordhausen. Sie lassen nicht nach, um ihre Stimme für mehr Arbeitsplätze in der Region und gegen soziale Ungerechtigkeit zu erheben. Gleichzeitig mahnten sie von dieser Stelle der Stadt Nordhausen aus, nicht die Augen vor rechtsextremistischen Handlungen und Aktionen zu verschließen. "Was vor sechzig Jahren mit dieser ehrwürdigen Stadt am Rande des Harzes im Ergebnis des durch den deutschen Faschismus gepaart mit der deutschen Industrie angezettelten II. Weltkrieg passierte, sollte uns stets Mahnung und Anlass sein unsere Stimme gegen Rechts zu erheben", sagte im Namen des Organisationskomitees ihr Sprecher Jürgen Nagel zu den Demonstranten. Der Boden sei immer noch fruchtbar, aus dem das kroch, sagte er abschließend in die Runde derer, die unter ihren Schirmen Schutz vor der Nässe von oben suchten...ausführlich in nnz-Archiv


Landrat in Nordhäuser Firmen
Auch in diesem Jahr setzt Landrat Joachim Claus (CDU) seine Besuche in Unternehmen des Landkreises fort. Mit dem 1990 gegründete Nordhäuser Unternehmen Heldele GmbH begann die Informationstour. Geschäftsgegenstand der Firma ist die Planung, Montage und Wartung von ISDN-Telefonanlagen und Brand- und Einbruchmeldesystemen, die Planung und Erstellung von Datennetzen mit strukturierten Verkabelungen sowie die Elektroinstallation. Ein wichtiger Meilenstein war 1994 die Zertifizierung der Firma mit dem Qualitätsmanagement nach ISO 9001. Die Firma beschäftigt 67 Mitarbeiter, darunter neun Auszubildende in den Berufsbildern Elektroinstallateure und Fernmeldetechniker. Geschäftsführer Andreas Fiedler informierte, dass die Auftragslage stabil ist und die Firma mit zahlreichen regionalen Auftragnehmern gut zusammenarbeitet. Die größte Umsatzsteigerung sei in letzter Zeit im Bereich der Brandmeldeanlagen zu verzeichnen...ausführlich in nnz-Archiv


Bisher nur Einzelfälle
Bislang konnten die so genannten Ein-Euro-Jobs freiwillig absolviert werden. Diese Zeit ist vorbei. Seit heute werden die Arbeitsgelegenheiten von der ARGE vergeben. In den zurückliegenden Wochen wurden bundesweit Stimmen laut, die mit den Ein-Euro-Jobs ein Lohndumping in Deutschland aufziehen sehen, schließlich zeigten mehrere Arbeitgeberverbände ein ziemlich hohe Aufgeschlossenheit gegenüber diesem „Angebot“. Die Verlockung ist groß, vor allem im sozialen und Dienstleistungsbereich die Ein-Euro-Jobber einzustellen und dann „heimlich, still und leise“ festes Personal „abzuwickeln“. Das damit aber auch qualifiziertes Personal verloren geht, ist angesichts des enormen Kostendrucks vermutlich eher zweitrangig. Die Gewerkschaft verdi weiß auch im Landkreis Nordhausen von ersten Fällen, wo während der Nachtschicht nur ein Mitarbeiter in einer pflegenden Einrichtung den Dienst versah. Und dieser „diensthabende“ Mitarbeiter erhielt eben pro Stunde einen Euro...ausführlich in nnz-Archiv


Wie weiter an der A 38?
Der drittgrößte deutsche Baukonzern, die Walter Bau AG, hat heute Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen baut auch an der A 38. Erst einmal war heute Aufatmen angesagt. Sowohl im Landkreis Nordhausen, vor allem aber in der DEGES-Zentrale in Berlin. Wie der zuständige Bereitsleiter für die A 38, Joachim Wintjen, der nnz bestätigte, habe die Pleite des Konzerns nichts mit der A 38 zu tun. Vielmehr sei der Auftrag für den Abschnitt von Heringen nach Roßla an eine Konzern-Tochter vergeben worden. Und die, so habe deren Niederlassungsleiter Wintjen in einem Telefonat versichert, sei kerngesund. Das Auftragsvolumen für die rund 16 Kilometer Autobahntrasse beläuft sich auf 34 Millionen Euro...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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