Fr, 15:26 Uhr
27.01.2006
Unter Dampf
Nordhausen/Wernigerode (nnz). Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) hat heute die Ergebnisse des zurückliegenden Geschäftsjahrs in Wernigerode vorgestellt. So wurden auf den schmalen Gleisen in Thüringen und Sachsen-Anhalt mehr als eine Million Fahrgäste gezählt.
Die HSB das vergangene Geschäftsjahr 2005 wieder erfolgreich abgeschlossen. Erneut waren erfreulicherweise mehr als 1,1 Millionen Fahrgäste auf dem gesamten Streckennetz unterwegs, davon u. a. wieder 690.000 Fahrgäste auf der Brockenstrecke, was dem Vorjahreswert entspricht. Im Bereich Nordhausen ist im Jahre 2005 (dieses Mal auch ohne die Besucher der Landesgartenschau) mit 198.000 Fahrgästen die Zahl des Vorjahres (2004: 199.000) fast genau erreicht worden. Mit den Zügen der Selketalbahn fuhren etwa 100.000 Gäste (Vorjahr 101.000). Mit 9,2 Millionen Euro Gesamtumsatzerlösen liegt nunmehr vom reinen Zahlenwert her eine Spitzenposition in der Geschichte der HSB vor, jedoch sind auch die gestiegenen Aufwendungen dagegen zu berücksichtigen.
240 Mitarbeiter (einschließlich zehn Auszubildender zum Industriemechaniker und zwei zur Bürokauffrau) haben ihren Anteil daran, dass die Reisenden im klassischen aber auch im touristischen Schienenverkehr bei der HSB ein ansprechendes Ambiente vorfinden konnten.
Das größte Hochbauprojekt in der Geschichte der HSB, die neue Fahrzeughalle mit Waschanlage für bis zu 65 Eisenbahnwaggons, ist am 1. Dezember 2005 offiziell eingeweiht worden. Im Rahmen der Großbaumaßnahme Altstadtkreisel in Wernigerode sind im Jahre 2005 bei der HSB 500 m Gleis grundhaft umgebaut worden sowie insgesamt drei neue Brücken entstanden, wodurch im Jahr 2006 letztendlich drei Bahnübergänge entfallen werden.
Insgesamt war es auch im letzten Geschäftsjahr möglich, umfangreiche Maßnahmen zur Aufwertung des touristischen Umfeldes sowie in Investitionen in den Eisenbahnbetrieb zu tätigen. Hierbei sind beispielsweise hervorzuheben:
3,2 Millionen Zugriffe (davon allein im Dezember 2005 ungefähr 420.000) zeugen davon, dass (potentielle) Fahrgäste die Möglichkeit genutzt haben, sich im Internet über die diversen Angebote der HSB und z. B. das Wetter am Brockenbahnhof zu informieren. In Zusammenarbeit mit Vertretern des Blinden- und Sehschwachenverbandes Sachsen-Anhalt e. V. wurde durch Installation einer Screenreadersoftware Barrierefreiheit für diese Bevölkerungsgruppe geschaffen.
Im Jahre 2006 wird die in der Geschichte der HSB bedeutungsvollste Baumaßnahme, die Verlängerung des Schmalspurstreckennetzes aus dem Selketal von Gernrode bis in die Welterbestadt Quedlinburg abgeschlossen werden. Diese vom Land Sachsen-Anhalt geförderte Anbindung an das dann 140 km umfassende Streckennetz der HSB hat zum Ziel, der touristischen Entwicklung der gesamten Nordharzregion neue Impulse zu geben. Mit der für den 4. März 2006 geplanten Premierenfahrt mit zwei dampflokbespannten Zügen bis nach Quedlinburg soll auch überregional für Aufmerksamkeit gesorgt werden.
Neben diesem herausragenden Ereignis sind weitere Arbeiten im gesamten Umfeld und auf dem weit verzweigten Streckennetz vorgesehen, um den Erwartungen der Fahrgäste und Urlauber im Harz in Zusammenarbeit mit den Landkreisen, Städten und Gemeinden als kommunale Gesellschafter der HSB sowie dem Land Sachsen-Anhalt bzw. dem Freistaat Thüringen als wichtige Zuwendungsgeber an die HSB weiterhin gerecht zu werden.
Autor: nnzDie HSB das vergangene Geschäftsjahr 2005 wieder erfolgreich abgeschlossen. Erneut waren erfreulicherweise mehr als 1,1 Millionen Fahrgäste auf dem gesamten Streckennetz unterwegs, davon u. a. wieder 690.000 Fahrgäste auf der Brockenstrecke, was dem Vorjahreswert entspricht. Im Bereich Nordhausen ist im Jahre 2005 (dieses Mal auch ohne die Besucher der Landesgartenschau) mit 198.000 Fahrgästen die Zahl des Vorjahres (2004: 199.000) fast genau erreicht worden. Mit den Zügen der Selketalbahn fuhren etwa 100.000 Gäste (Vorjahr 101.000). Mit 9,2 Millionen Euro Gesamtumsatzerlösen liegt nunmehr vom reinen Zahlenwert her eine Spitzenposition in der Geschichte der HSB vor, jedoch sind auch die gestiegenen Aufwendungen dagegen zu berücksichtigen.
240 Mitarbeiter (einschließlich zehn Auszubildender zum Industriemechaniker und zwei zur Bürokauffrau) haben ihren Anteil daran, dass die Reisenden im klassischen aber auch im touristischen Schienenverkehr bei der HSB ein ansprechendes Ambiente vorfinden konnten.
Das größte Hochbauprojekt in der Geschichte der HSB, die neue Fahrzeughalle mit Waschanlage für bis zu 65 Eisenbahnwaggons, ist am 1. Dezember 2005 offiziell eingeweiht worden. Im Rahmen der Großbaumaßnahme Altstadtkreisel in Wernigerode sind im Jahre 2005 bei der HSB 500 m Gleis grundhaft umgebaut worden sowie insgesamt drei neue Brücken entstanden, wodurch im Jahr 2006 letztendlich drei Bahnübergänge entfallen werden.
Insgesamt war es auch im letzten Geschäftsjahr möglich, umfangreiche Maßnahmen zur Aufwertung des touristischen Umfeldes sowie in Investitionen in den Eisenbahnbetrieb zu tätigen. Hierbei sind beispielsweise hervorzuheben:
3,2 Millionen Zugriffe (davon allein im Dezember 2005 ungefähr 420.000) zeugen davon, dass (potentielle) Fahrgäste die Möglichkeit genutzt haben, sich im Internet über die diversen Angebote der HSB und z. B. das Wetter am Brockenbahnhof zu informieren. In Zusammenarbeit mit Vertretern des Blinden- und Sehschwachenverbandes Sachsen-Anhalt e. V. wurde durch Installation einer Screenreadersoftware Barrierefreiheit für diese Bevölkerungsgruppe geschaffen.
Im Jahre 2006 wird die in der Geschichte der HSB bedeutungsvollste Baumaßnahme, die Verlängerung des Schmalspurstreckennetzes aus dem Selketal von Gernrode bis in die Welterbestadt Quedlinburg abgeschlossen werden. Diese vom Land Sachsen-Anhalt geförderte Anbindung an das dann 140 km umfassende Streckennetz der HSB hat zum Ziel, der touristischen Entwicklung der gesamten Nordharzregion neue Impulse zu geben. Mit der für den 4. März 2006 geplanten Premierenfahrt mit zwei dampflokbespannten Zügen bis nach Quedlinburg soll auch überregional für Aufmerksamkeit gesorgt werden.
Neben diesem herausragenden Ereignis sind weitere Arbeiten im gesamten Umfeld und auf dem weit verzweigten Streckennetz vorgesehen, um den Erwartungen der Fahrgäste und Urlauber im Harz in Zusammenarbeit mit den Landkreisen, Städten und Gemeinden als kommunale Gesellschafter der HSB sowie dem Land Sachsen-Anhalt bzw. dem Freistaat Thüringen als wichtige Zuwendungsgeber an die HSB weiterhin gerecht zu werden.

