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Fr, 06:45 Uhr
27.01.2006

nnz-Rückspiegel: Gedenken und vergrößern

Nordhausen (nnz). Auch im Jahr 2005 war in Nordhausen an die Opfer des Nationalsozialismus gedacht worden. Am 27. Januar 2005 machte aber auch die Kunde von einer Wahlkreisveränderung die Runde. Was noch los war – mit einem Klick sind sie schlauer.


Der Opfer gedacht
nnz-Rückspiegel: Gedenken und vergrößern (Foto: nnz) nnz-Rückspiegel: Gedenken und vergrößern (Foto: nnz) Mit einer Kranzniederlegung am Mahnmal auf dem Nordhäuser Ehrenfriedhof hat heute Abend die Stadt Nordhausen der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Mehr als 60 Nordhäuserinnen und Nordhäuser waren gekommen, darunter Vertreter des Stadtrates, der Parteien, von Betrieben, Einrichtungen und Verbänden. Nordhausens Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) sagte, mit jedem der Millionen Getöteten sei eine einzelne Persönlichkeit zu Grunde gegangen – „und wir gedenken heute auch der Überlebenden, deren Seelen Schaden genommen hat.“ Es sei die Pflicht – vor allem der Deutschen – wachsam zu bleiben, insbesondere angesichts des Einzuges von Neonazis in deutsche Parlamente. „Und sie präsentieren sich dort im auch noch Nadelsteifen.“ Wahlbuhl kritisierte zugleich die Gesetzgebung: „Es kann nicht sein, dass die Kommunen Nazi-Aufmärsche verbieten und kurz darauf kommt grünes Licht vom Gericht für den Aufzug. Hier gibt es eine schlimme Lücke im Gesetz“...ausführlich in nnz-Archiv


Wasserretter helfen
Immer mehr Vereine reihen sich in die Zahl der Spender für die Krisenregion in südasien ein. Gelohnt hat sich auch die Sammelaktion der jungen Wasserretter der DLRG "Hohnstein" e.V.aus Neustadt. Dabei kamen beachtliche 800 Euro zusammen! Mit der Unterstützung der Allianz Generalvertretung Holger Gerlach aus Heiligenstadt wird das Geld dem DLRG - Präsidium zur Verfügung gestellt. Von hier aus wurden medizinische Teams unter der Leitung des thüringer Landesverbands - Arztes der DLRG zu Versorgung der Verletzten und Einheimischen in das Katastrophengebiet von Sri Lanka entsandt. Der Vereinsvorstand bedankt sich auf diesem Weg herzlich bei allen Spendern...ausführlich in nnz-Archiv


Nur noch eine Stelle
Zum Jahresbeginn traten auch im Arbeitsgenehmigungsverfahren wesentliche Änderungen ein. Bisher mussten für eine Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung sowohl die Ausländerbehörde als auch die Arbeitsagentur aufgesucht werden. Dieses doppelte Genehmigungsverfahren wird nun durch ein Zustimmungsverfahren ersetzt. Arbeitsuchende Ausländer haben damit seit dem 1. Januar 2005 nur noch eine Anlaufstelle – die Ausländerbehörde. Sie prüft die aufenthaltsrechtlichen Voraussetzungen und holt die Entscheidung über den Arbeitsmarktzugang bei der Agentur für Arbeit ein. Voraussetzung für eine Zustimmung ist ein konkretes Arbeitsplatzangebot. Außerdem darf für diesen Arbeitsplatz kein bevorrechtigter Arbeitnehmer zur Verfügung stehen...ausführlich in nnz-Archiv


Größerer Wahlkreis
Im Bundestag ist heute eine Veränderung der Bundestags-Wahlkreise beschlossen worden. Der Wahlkreis, zu dem auch der Landkreis Nordhausen gehört, ist größer geworden. Mit dem 17. Gesetz zur Änderung des Bundeswahlgesetzes wird dem Vorschlag der Wahlkreiskommission gefolgt, in Thüringen einen Wahlkreis zu streichen und diesen Bayern zuzuschlagen. Begründet ist dies in der anhaltend rückläufigen Bevölkerungsentwicklung, nicht nur in Thüringen, sondern die neuen Bundesländer in Gänze betreffend, aber eben für die Wahlkreiseinteilung in Thüringen zwingend zu berücksichtigen...ausführlich in nnz-Archiv
Autor: nnz

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