Do, 06:45 Uhr
26.01.2006
nnz-Rückspiegel: Zwei Männer erschossen
Nordhausen (nnz). Nach dem Feiern wird gearbeitet – so jedenfalls war vor einem Jahr die Reihenfolge beim Nordhäuser Wasserverband. Was in Nordhausen am 26. Januar 2005 noch so passierte, das hat die nnz für Sie zusammengetragen.
Gefeiert und gearbeitet
Die Mitglieder der Verbandsversammlung wählten gestern – unmittelbar nach dem 1. Spatenstich für das neue Wasserwerk - Martin Höche – er ist Bürgermeister der Einheitsgemeinde Hohenstein - zum neuen Vorsitzenden, der damit sein Amt aus der alten Legislatur fortsetzt. Ebenfalls in ihrem Amt als stellvertretende Verbands-Vorsitzende bestätigt wurde Barbara Rinke, Nordhausens Oberbürgermeisterin, wie auch die weiteren Vorstandsmitglieder Klaus Hummitzsch für die Gemeinde Werther, Jochen Napiralla für Niedersachswerfen, Wolfgang Morgenstern für die Gemeinde Wolkramshausen, Tilo Große für die Gemeinde Petersdorf sowie Dieter Kochbeck für die Stadt Bleicherode. Die Neuwahl der Verbandsräte hat laut Gesetz über Kommunal Gemeinschaftsarbeit parallel zu den Kommunalwahlen stattzufinden...ausführlich in nnz-Archiv
Es wird bitter
Das, was die Thüringer Kommunen und damit auch Nordhausen in diesem Jahr in punkto Finanzen erwartet, das wird vermutlich einem Notstand gleichen. Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) legte im heutigen Hauptausschuß einige Zahlen auf den Tisch. Viel wisse man in der Nordhäuser Stadtverwaltung zum Haushalt für die Jahre 2005/2006 noch nicht, meinte Wahlbuhl, doch der Gemeinde- und Städtebund habe kürzlich einige schmerzliche Zahlen vorgelegt. Ein so genannter Kulturzuschuß – bisher in Höhe von 170.000 Euro – wird in diesem Jahr für Nordhausen ersatzlos gestrichen. Keine Zuweisungen wird es in diesem Jahr für den Winterdienst geben, die Mittel für die Museen werden um ein Drittel gekürzt, die Gelder für die Schuljugendarbeit werden halbiert. Ersatzlos gestrichen ist die Landesförderung für das Schulessen, die Eltern müssen in diesem Jahr 26 Cent mehr berappen...ausführlich in nnz-Archiv
Dicht oder nicht dicht?
Können Sie sich noch erinnern? Im vergangenen Jahr tönte die Unternehmensleitung der Nordhäuser Nobas, man werde zum 31. Januar 2005 den Betrieb schließen, wenn sich die Belegschaft nicht auf neue Arbeitsverträge einlasse. Heute schreiben wir den 26. Januar. Es wären also noch fünf Tage, an denen sich die Werktore an der Rothenburgstraße öffnen würden. Doch nach einer Schließung sieht es momentan in den großen Werkhalle nicht aus. Im Gegenteil, Betriebsrat und Geschäftsleitung wollen in den kommenden Tagen wieder miteinander reden. Wie Betriebsratsvorsitzender Eberhard Klaus der nnz sagte, gehe der Montagebetrieb in der Nobas ganz normal weiter. Da müßten sogar noch Aufträge aus dem vergangenen Jahr abgearbeitet werden. Ich sehe keine Anzeichen für eine Schließung...ausführlich in nnz-Archiv
Zwei Männer erschossen
In Nordhausen hat sich am Vormittag ein Verbrechen ereignet. Dabei wurden zwei Männer durch Schüsse getötet. Das alles spielte sich in zwei Unternehmen an der Darre ab. Die beiden Firmen (werbung und Logistik) sind in einem Gebäude an der Brückenmühle untergebracht. Gegen zehn Uhr betrat einer der beiden Geschäftsführer das Büro seines 46 Jahre alten Kollegen. Die Sekretärin hörte noch einen Streit, dann fielen Schüsse. Der 45jährige verließ den Tatort mit einer Pistole in der Hand, ging in sein Zimmer und erschoß sich selbst...ausführlich in nnz-Archiv
Autor: nnzGefeiert und gearbeitet
Die Mitglieder der Verbandsversammlung wählten gestern – unmittelbar nach dem 1. Spatenstich für das neue Wasserwerk - Martin Höche – er ist Bürgermeister der Einheitsgemeinde Hohenstein - zum neuen Vorsitzenden, der damit sein Amt aus der alten Legislatur fortsetzt. Ebenfalls in ihrem Amt als stellvertretende Verbands-Vorsitzende bestätigt wurde Barbara Rinke, Nordhausens Oberbürgermeisterin, wie auch die weiteren Vorstandsmitglieder Klaus Hummitzsch für die Gemeinde Werther, Jochen Napiralla für Niedersachswerfen, Wolfgang Morgenstern für die Gemeinde Wolkramshausen, Tilo Große für die Gemeinde Petersdorf sowie Dieter Kochbeck für die Stadt Bleicherode. Die Neuwahl der Verbandsräte hat laut Gesetz über Kommunal Gemeinschaftsarbeit parallel zu den Kommunalwahlen stattzufinden...ausführlich in nnz-Archiv
Es wird bitter
Das, was die Thüringer Kommunen und damit auch Nordhausen in diesem Jahr in punkto Finanzen erwartet, das wird vermutlich einem Notstand gleichen. Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) legte im heutigen Hauptausschuß einige Zahlen auf den Tisch. Viel wisse man in der Nordhäuser Stadtverwaltung zum Haushalt für die Jahre 2005/2006 noch nicht, meinte Wahlbuhl, doch der Gemeinde- und Städtebund habe kürzlich einige schmerzliche Zahlen vorgelegt. Ein so genannter Kulturzuschuß – bisher in Höhe von 170.000 Euro – wird in diesem Jahr für Nordhausen ersatzlos gestrichen. Keine Zuweisungen wird es in diesem Jahr für den Winterdienst geben, die Mittel für die Museen werden um ein Drittel gekürzt, die Gelder für die Schuljugendarbeit werden halbiert. Ersatzlos gestrichen ist die Landesförderung für das Schulessen, die Eltern müssen in diesem Jahr 26 Cent mehr berappen...ausführlich in nnz-Archiv
Dicht oder nicht dicht?
Können Sie sich noch erinnern? Im vergangenen Jahr tönte die Unternehmensleitung der Nordhäuser Nobas, man werde zum 31. Januar 2005 den Betrieb schließen, wenn sich die Belegschaft nicht auf neue Arbeitsverträge einlasse. Heute schreiben wir den 26. Januar. Es wären also noch fünf Tage, an denen sich die Werktore an der Rothenburgstraße öffnen würden. Doch nach einer Schließung sieht es momentan in den großen Werkhalle nicht aus. Im Gegenteil, Betriebsrat und Geschäftsleitung wollen in den kommenden Tagen wieder miteinander reden. Wie Betriebsratsvorsitzender Eberhard Klaus der nnz sagte, gehe der Montagebetrieb in der Nobas ganz normal weiter. Da müßten sogar noch Aufträge aus dem vergangenen Jahr abgearbeitet werden. Ich sehe keine Anzeichen für eine Schließung...ausführlich in nnz-Archiv
Zwei Männer erschossen
In Nordhausen hat sich am Vormittag ein Verbrechen ereignet. Dabei wurden zwei Männer durch Schüsse getötet. Das alles spielte sich in zwei Unternehmen an der Darre ab. Die beiden Firmen (werbung und Logistik) sind in einem Gebäude an der Brückenmühle untergebracht. Gegen zehn Uhr betrat einer der beiden Geschäftsführer das Büro seines 46 Jahre alten Kollegen. Die Sekretärin hörte noch einen Streit, dann fielen Schüsse. Der 45jährige verließ den Tatort mit einer Pistole in der Hand, ging in sein Zimmer und erschoß sich selbst...ausführlich in nnz-Archiv

