Mi, 11:50 Uhr
25.01.2006
Arm dran
Nordhausen (nnz). Ältere Arbeitslose im Landkreis Nordhausen sind nach DGB-Berechnungen weit stärker auf Hilfe angewiesen als im Bundesdurchschnitt insgesamt. So liegt die Hilfequote im Bundesschnitt bei 6,6 %. Wie hoch sie bei uns ist, das hat jetzt die nnz erfahren.
Im Landkreis Nordhausen liegt die Quote bereits bei 10,3 % der Bevölkerungsgruppe. Der DGB befürchtet, so Ulrich Hannemann, dass sich das Verarmungsrisiko für ältere Arbeitslose in naher Zukunft noch erhöht, wenn die Versicherungsleistung Arbeitslosengeld ab Februar diesen Jahres für ältere Arbeitslose von jetzt noch bis zu 32 Monaten Dauer auf maximal 18 Monate reduziert.
Die Kürzung der Dauer des Arbeitslosengeldes hält Hannemann für äußerst problematisch, solange sich die Arbeitsmarktsituation Älterer nicht nachhaltig verbessert. Selbst langjährig erwerbstätige Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen werden damit bei Arbeitslosigkeit schnell auf Hartz IV verwiesen oder sogar ganz ausgesteuert. Der DGB in Nordhausen appelliert an die Abgeordneten unserer Region, sich für die Nachbesserungen für ältere Arbeitslose einzusetzen, damit einem Anstieg des Verarmungsrisikos entgegengewirkt werden kann.
Autor: nnzIm Landkreis Nordhausen liegt die Quote bereits bei 10,3 % der Bevölkerungsgruppe. Der DGB befürchtet, so Ulrich Hannemann, dass sich das Verarmungsrisiko für ältere Arbeitslose in naher Zukunft noch erhöht, wenn die Versicherungsleistung Arbeitslosengeld ab Februar diesen Jahres für ältere Arbeitslose von jetzt noch bis zu 32 Monaten Dauer auf maximal 18 Monate reduziert.
Die Kürzung der Dauer des Arbeitslosengeldes hält Hannemann für äußerst problematisch, solange sich die Arbeitsmarktsituation Älterer nicht nachhaltig verbessert. Selbst langjährig erwerbstätige Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen werden damit bei Arbeitslosigkeit schnell auf Hartz IV verwiesen oder sogar ganz ausgesteuert. Der DGB in Nordhausen appelliert an die Abgeordneten unserer Region, sich für die Nachbesserungen für ältere Arbeitslose einzusetzen, damit einem Anstieg des Verarmungsrisikos entgegengewirkt werden kann.


