Mo, 07:07 Uhr
23.01.2006
Zum Schluss gnadenlos
Nordhausen (nnz). Und täglich grüßt das Murmeltier... Wie in den vergangenen Spielen musste der Braunlager SC Harz nun auch gegen den ESC Halle 04 eine Niederlage einstecken. Und wie in den Spielen zuvor fiel die Entscheidung gegen die Harzer erst kurz vor Schluss. Ein Spielbericht von Robert Koch.
Das die Wölfe im Spiel der Meisterrunde der Eishockey-Regionalliga Nord-Ost mit 1:6 (0:2, 1:0, 0:4) wieder ein deutliches Ergebnis zu schlucken hatten, lag vor allem an der Abgebrühtheit der Hallenser in den letzten Spielminuten. Verletzungsbedingt waren Roman Vanek und Jozef Potac zum Zusehen gezwungen, trotzdem hatte Dusan Halloun die erste Gelegenheit für die Harzer. Insgesamt ging der erste Spielabschnitt vor rund 650 Zuschauern aber an die Gäste. In Überzahl ließ sich Halles Torjäger Martin Miklik nicht lange bitten und traf zum 0:1 (9.). Den Treffer zum 0:2 erzielte Normen Forster nach 13 Minuten.
Die Drittelpause tat den Wölfen sichtlich gut. Wie verwandelt setzten sie nun die Gäste unter Druck. Die erste dicke Chance hatte Stefan Bilstein, er scheiterte aber an Halles Keeper Tim Schnelle. Besser machte es in der 26. Minute Timo Blunck. Mit einem 40-Meter-Pass von David Seidl auf die Reise geschickt schob er Schnelle den Puck zum Anschlusstreffer durch die Schoner. Der Ausgleich wollte in der Folge allerdings nicht gelingen.
Während Sebastian Kastner noch im zweiten Drittel in Schnelle seinen Meister fand, ließen die Braunlager zu Beginn des Schlussabschnitts gleich vier Minuten Überzahlspiel ungenutzt. Die Bestrafung folgte mit dem 1:3, Miklik hatte am langen Pfosten eingeschoben, auf dem Fuß (46.). Die Harzer versuchten nochmals Druck zu machen, wurden in der Folge aber gnadenlos ausgekontert. Georgij Kimstatsch nach schönem Doppelpass (53.) sowie zweimal Miklik (57. und 60.) schraubten das Ergebnis für Halle in die Höhe.
Chancen zum Ausgleich hatten wir, die Niederlage ist zu hoch ausgefallen, bilanzierte Jan Furo. Der BSC-Coach weiter: Nächste Woche sind wir wieder komplett. Die Runde ist noch sehr lang. Wir dürfen jetzt die Niederlagen nicht zu einem Kopfproblem werden lassen. Froh über die drei Punkte war Halles Trainer Jaroslav Stastny: Die Entscheidung war wohl das 3:1. Der Rest war Ergebniskosmetik.
Tore: 0:1 Miklik (Forster, Plate) 5-4 8:41, 0:2 Forster (Müller, Plate) 12:15, 1:2 Blunck (Seidl, Kastner) 25:48, 1:3 Miklik (Hruby, Müller) 45:43, 1:4 Kimstatsch (Blazyczek, Maskarinec) 52:45, 1:5 Miklik (Precan, Schnelle) 56:06, 1:6 Miklik (Precan, Janke) 4-5 59:41
Strafen: Braunlage 6 – Halle 12
Zuschauer: 607
Autor: nnzDas die Wölfe im Spiel der Meisterrunde der Eishockey-Regionalliga Nord-Ost mit 1:6 (0:2, 1:0, 0:4) wieder ein deutliches Ergebnis zu schlucken hatten, lag vor allem an der Abgebrühtheit der Hallenser in den letzten Spielminuten. Verletzungsbedingt waren Roman Vanek und Jozef Potac zum Zusehen gezwungen, trotzdem hatte Dusan Halloun die erste Gelegenheit für die Harzer. Insgesamt ging der erste Spielabschnitt vor rund 650 Zuschauern aber an die Gäste. In Überzahl ließ sich Halles Torjäger Martin Miklik nicht lange bitten und traf zum 0:1 (9.). Den Treffer zum 0:2 erzielte Normen Forster nach 13 Minuten.
Die Drittelpause tat den Wölfen sichtlich gut. Wie verwandelt setzten sie nun die Gäste unter Druck. Die erste dicke Chance hatte Stefan Bilstein, er scheiterte aber an Halles Keeper Tim Schnelle. Besser machte es in der 26. Minute Timo Blunck. Mit einem 40-Meter-Pass von David Seidl auf die Reise geschickt schob er Schnelle den Puck zum Anschlusstreffer durch die Schoner. Der Ausgleich wollte in der Folge allerdings nicht gelingen.
Während Sebastian Kastner noch im zweiten Drittel in Schnelle seinen Meister fand, ließen die Braunlager zu Beginn des Schlussabschnitts gleich vier Minuten Überzahlspiel ungenutzt. Die Bestrafung folgte mit dem 1:3, Miklik hatte am langen Pfosten eingeschoben, auf dem Fuß (46.). Die Harzer versuchten nochmals Druck zu machen, wurden in der Folge aber gnadenlos ausgekontert. Georgij Kimstatsch nach schönem Doppelpass (53.) sowie zweimal Miklik (57. und 60.) schraubten das Ergebnis für Halle in die Höhe.
Chancen zum Ausgleich hatten wir, die Niederlage ist zu hoch ausgefallen, bilanzierte Jan Furo. Der BSC-Coach weiter: Nächste Woche sind wir wieder komplett. Die Runde ist noch sehr lang. Wir dürfen jetzt die Niederlagen nicht zu einem Kopfproblem werden lassen. Froh über die drei Punkte war Halles Trainer Jaroslav Stastny: Die Entscheidung war wohl das 3:1. Der Rest war Ergebniskosmetik.
Tore: 0:1 Miklik (Forster, Plate) 5-4 8:41, 0:2 Forster (Müller, Plate) 12:15, 1:2 Blunck (Seidl, Kastner) 25:48, 1:3 Miklik (Hruby, Müller) 45:43, 1:4 Kimstatsch (Blazyczek, Maskarinec) 52:45, 1:5 Miklik (Precan, Schnelle) 56:06, 1:6 Miklik (Precan, Janke) 4-5 59:41
Strafen: Braunlage 6 – Halle 12
Zuschauer: 607

