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Di, 11:00 Uhr
21.06.2022
Nachgefragt

Erstaufnahmeeinrichtung in Sülzhayn?

In den zurückliegenden Tagen mehrten sich in und um Nordhausen sowie in Sülzhayn die Gerüchte, dass ein Gebäude in der Südharzgemeinde als Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge hergerichtet werden soll. Wir sind dem nachgegangen...

Das Haus Hohenstein in Sülzhayn (Foto: Landratsamt Nordhausen) Das Haus Hohenstein in Sülzhayn (Foto: Landratsamt Nordhausen)
Flüchtlinge gehören seit den Jahren 2015/16 zum Bild in dem kleinen Ortsteil der Gemeinde Ellrich. Die sind in der zur Gemeinschaftsunterkunft umfunktionierten ehemaligen Schule untergebracht.

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Nun aber kommen immer mehr Flüchtlinge aus der Ukraine nicht nur nach Deutschland, sondern eben auch in den Landkreis Nordhausen, wie Landrat Matthias Jendricke der nnz bestätigte. Stand gestern sind 1003 Frauen, Männer und Kinder offiziell registriert. "Wir erwarten aktuell jeweils am Ende einer Woche einen Bus mit Menschen, die vor den Kriegswirren in der Ukraine geflohen sind", sagt Jendricke.

Und die brauchen eine Unterkunft. Im Blick haben die Verantwortlichen des Landratsamtes und der Service Gesellschaft nun das "Haus Hohenstein" in Sülzhayn. Das gehört dem Südharz Klinikum und könnte demnächst an den Landkreis verkauft werden. Ein entsprechender Beschluss könnten Ende Juni durch den Kreistag gefasst werden. Grundsätzlich haben, so Jendricke im Gespräch mit der nnz, Kreistag und Kreisausschuss bereits "grünes Licht" zum Kauf der Immobilie gegeben. Sie befinde sich in einem guten Zustand und könne bei Bedarf bis zu 150 Personen aufnehmen.

Wie zu vernehmen war, soll es auch eine Bürgerversammlung zu diesem Thema in der Gemeinde geben.
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg

Kommentare
Ein Bürger
21.06.2022, 14.54 Uhr
Das ist ja frech, Herr Jendricke,
zu behaupten, man ziehe in Erwägung, das Haus Hohenstein als Flüchtlingsunterkunft zu kaufen, das dem nächsten Kreistag vorlegen zu wollen und die Bürger zu beteiligen. Dabei ist alles schon in Sack und Tüten, quasi hinter verschlossenen Türen....Man kann ja auch sagen, das war gelogen. Dann mal Butter bei die Fische, informieren sie die Bürger über Details, wie es ihre Pflicht ist. Dafür wurden sie gewählt!
Kama99
21.06.2022, 15.09 Uhr
Schickt erst ....
mal die nach Hause die hier nichts zu Suchen haben. Dann ist auch genug Platz für die Ukrainer die zum Großteil freiwillig wieder in ihre Heimat zurück kehren.
Bebo
21.06.2022, 22.22 Uhr
Kama99
Da hab ich in beiden Fällen wenig Hoffnung.
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