So, 09:03 Uhr
22.01.2006
Zu hoch ausgefallen
Nordhausen (nnz). Unter Wert musste sich der Braunlager SC Harz in der Meisterrunde der Eishockey-Regionalliga Nord-Ost beim EC Timmendorfer Strand geschlagen geben. Einzelheiten wie immer mit einem Klick auf MEHR.
Zu hoch ausgefallen (Foto: nnz)
Vor 761 Zuschauern unterlagen die Wölfe an der Ostsee mit 3:7 (2:2, 1:2, 0:3). Die Entscheidung fiel dabei erst acht Minuten vor Schluss, als Timmendorfs Marcus Klupp mit einen mächtigen Schlagschuss zum 5:3 für seine Beach Boys traf. Bis dahin lieferten sich beide Teams ein Duell auf Augenhöhe, und das, obwohl die Harzer gehandicapt ins Spiel gingen. BSC-Trainer Jan Furo verzichtete auf die angeschlagenen Jozef Potac und Roman Vanek, weitere Spieler waren durch eine Grippewelle geschwächt. Trotzdem konnten die Harzer im ersten Drittel die zweimalige Führung des ECT ausgleichen. Auf Bryan Phillips 1:0 nach einem dicken Aussetzer in der BSC-Hintermannschaft (5.) antwortete Dennis Lütjen mit einem satten Schuss in den Winkel (9.). Als der überragende Jarret Reid die Timmendorfer mit einem Solo erneut in Front brachte (13.), war Ales Stribny nach einem Schuss von Alexander Deibert zur Stelle und verwertete den Abpraller (14.).
Auch im zweiten Drittel schenkten sich beide Teams nichts. Der gut aufgelegte Alexander Ansmann stand sicher im Braunlager Kasten, sein Gegenüber Ulrik Kuhnekath glänzte mit einer Parade gegen Stribny (27.). Die 3:2-Führung für die Gastgeber besorgte dann erneut Reid (31.). Während auf Braunlager Seite Stefan Bilstein kurz darauf knapp verfehlte, wühlte Reid das 4:2 geradezu ins Tor (33.). Doch noch vor der zweiten Drittelpause sorgte Dusan Hallouns Anschlusstreffer für Mut bei den Wölfen.
Entsprechend drückte der BSC im Schlussdrittel auf den Ausgleich, musste bei den Kontern der Timmendorfer aber immer auf der Hut sein. Hätten wir in dieser Phase das 4:4 erzielt, hätten wir mindestens einen Punkt mitgenommen, war sich Furo nach dem Spiel sicher. Doch es kam anders, nach Klupps Kracher stürmten in Unterzahl alle Wölfe nach vorne und wurden durch Reids 6:3 eiskalt ausgekontert (55.). Das 7:3 durch Michael Mai (56.) hatte nur noch statistischen Wert.
Die Niederlage ist zu hoch ausgefallen, meinte nach dem Spiel der zerknirschte Furo. Aber die Runde ist lang. Die Spieler müssen lernen, solche Niederlagen zu verkraften und nach vorne zu blicken. Zufrieden war verständlicher Weise Timmendorfs Coach Jörg Dittrich: Nach dem ersten Drittel hatte ich schon Bauchschmerzen. Letztlich haben wir gut abgewartet, bis Kluppi schließlich getroffen hat.
Tore: 1:0 Phillips (Reid, Ahrens) 4:42, 1:1 Lütjen (Kastner) 9:59, 2:1 Reid (Phillips, Ahrens) 5-4 12:29, 2:2 Stribny (Deibert, Hofmann) 5-4 13:09, 3:2 Reid (Pepin, Gehrig) 5-4 30:43, 4:2 Reid (Phillips) 32:16, 4:3 Halloun (Seidl) 5-4 36:18, 5:3 Klupp 52:00, 6:3 Reid (Phillips, Pepin) 5-4 54:04, 7:3 Mai (Pepin, Gehrig) 55:05
Strafen: Timmendorf 14 – Braunlage 12
Zuschauer: 761
Autor: nnz
Zu hoch ausgefallen (Foto: nnz)
Vor 761 Zuschauern unterlagen die Wölfe an der Ostsee mit 3:7 (2:2, 1:2, 0:3). Die Entscheidung fiel dabei erst acht Minuten vor Schluss, als Timmendorfs Marcus Klupp mit einen mächtigen Schlagschuss zum 5:3 für seine Beach Boys traf. Bis dahin lieferten sich beide Teams ein Duell auf Augenhöhe, und das, obwohl die Harzer gehandicapt ins Spiel gingen. BSC-Trainer Jan Furo verzichtete auf die angeschlagenen Jozef Potac und Roman Vanek, weitere Spieler waren durch eine Grippewelle geschwächt. Trotzdem konnten die Harzer im ersten Drittel die zweimalige Führung des ECT ausgleichen. Auf Bryan Phillips 1:0 nach einem dicken Aussetzer in der BSC-Hintermannschaft (5.) antwortete Dennis Lütjen mit einem satten Schuss in den Winkel (9.). Als der überragende Jarret Reid die Timmendorfer mit einem Solo erneut in Front brachte (13.), war Ales Stribny nach einem Schuss von Alexander Deibert zur Stelle und verwertete den Abpraller (14.).Auch im zweiten Drittel schenkten sich beide Teams nichts. Der gut aufgelegte Alexander Ansmann stand sicher im Braunlager Kasten, sein Gegenüber Ulrik Kuhnekath glänzte mit einer Parade gegen Stribny (27.). Die 3:2-Führung für die Gastgeber besorgte dann erneut Reid (31.). Während auf Braunlager Seite Stefan Bilstein kurz darauf knapp verfehlte, wühlte Reid das 4:2 geradezu ins Tor (33.). Doch noch vor der zweiten Drittelpause sorgte Dusan Hallouns Anschlusstreffer für Mut bei den Wölfen.
Entsprechend drückte der BSC im Schlussdrittel auf den Ausgleich, musste bei den Kontern der Timmendorfer aber immer auf der Hut sein. Hätten wir in dieser Phase das 4:4 erzielt, hätten wir mindestens einen Punkt mitgenommen, war sich Furo nach dem Spiel sicher. Doch es kam anders, nach Klupps Kracher stürmten in Unterzahl alle Wölfe nach vorne und wurden durch Reids 6:3 eiskalt ausgekontert (55.). Das 7:3 durch Michael Mai (56.) hatte nur noch statistischen Wert.
Die Niederlage ist zu hoch ausgefallen, meinte nach dem Spiel der zerknirschte Furo. Aber die Runde ist lang. Die Spieler müssen lernen, solche Niederlagen zu verkraften und nach vorne zu blicken. Zufrieden war verständlicher Weise Timmendorfs Coach Jörg Dittrich: Nach dem ersten Drittel hatte ich schon Bauchschmerzen. Letztlich haben wir gut abgewartet, bis Kluppi schließlich getroffen hat.
Tore: 1:0 Phillips (Reid, Ahrens) 4:42, 1:1 Lütjen (Kastner) 9:59, 2:1 Reid (Phillips, Ahrens) 5-4 12:29, 2:2 Stribny (Deibert, Hofmann) 5-4 13:09, 3:2 Reid (Pepin, Gehrig) 5-4 30:43, 4:2 Reid (Phillips) 32:16, 4:3 Halloun (Seidl) 5-4 36:18, 5:3 Klupp 52:00, 6:3 Reid (Phillips, Pepin) 5-4 54:04, 7:3 Mai (Pepin, Gehrig) 55:05
Strafen: Timmendorf 14 – Braunlage 12
Zuschauer: 761

