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Sa, 11:26 Uhr
11.06.2022
Thüringer Landesamt für Statistik

Inflationsrate in Thüringen im Mai 8,8 Prozent

Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik erhöhten sich die Verbraucherpreise ge- genüber dem Vorjahresmonat um 8,8 Prozent. Im Vergleich zum Monat April stieg der Verbraucherpreisindex um durchschnittlich 0,9 Prozent...

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Im Monat Mai wurden spürbare Preisanstiege in fast allen Bereichen des täglichen Lebens festgestellt. Die stärksten Anstiege verzeichneten im Jahresvergleich die Bereiche Energie (+41,9 Prozent), Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (+11,6 Prozent) sowie Möbel, Leuchten, Geräte und anderes Haushaltszubehör (+10,2 Prozent).

Deutlich teurer als vor einem Jahr waren die Preise für leichtes Heizöl (+98,1 Prozent), Gas, einschließlich Umlage (+53,8 Prozent), Fernwärme (+53,3 Prozent) sowie feste Brennstoffe (+45,5 Prozent). Kraftstoffe lagen um 40,3 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Die stetigen Preisanstiege für Energieprodukte werden seit dem Jahresbeginn 2021 beobachtet. Die Konjunkturerholung nach der Corona-Pandemie sowie die CO2-Bepreisung einer Reihe von Energieprodukten sorgten für diesen Anstieg.

Durch den Ausbruch des Krieges in der Ukraine wirken sich steigende Öl- und Gaspreise auf viele Bereiche des täglichen Lebens aus. Neben enormen Preisanstiegen für die Mehrzahl der Nahrungs- mittel und alkoholfreien Getränke konnten aber auch Preisnachlässe für Obst (-1,7 Prozent) beobachtet werden.

Durch Lieferengpässe und Hamsterkäufe stiegen die Preise für Speisefette und Speiseöle im Vergleich zum Vorjahr um 37,8 Prozent, gegenüber dem Basisjahr 2015 um 78,7 Prozent.

Weitere nennenswerten Preissteigerungen wurden für Fleisch und Fleischwaren (+17,6 Prozent), Brot und Getreideerzeugnisse (+15,1 Prozent), Molkereiprodukte und Eier (+12,3 Prozent) sowie Kaffee, Tee und Kakao (+12,2 Prozent) berechnet. Der Preis für Butter hat sich im Vorjahresvergleich um 43,8 Prozent verteuert und seit 2015 verdoppelt.

Im Vergleich zum Vormonat erhöhten sich die Verbraucherpreise im Mai um durchschnittlich 0,9 Prozent. Besonders stark stiegen die Preise für Brennholz (+32,5 Prozent). Heizöl und Kraftstoffe wurden um 4,6 Prozent teurer angeboten als im April.
Vereinzelt wurden Preissenkungen registriert. So fielen die Preise im Monatsvergleich für Tomaten um 28,5 Prozent oder Paprika um 22,5 Prozent. Die Preise für Flüssiggas sanken um 17,9 Prozent.
Autor: red

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Kommentare
Eckenblitz
11.06.2022, 13:02 Uhr
Inflationsrate
Was nun, laut Bund liegt die Inflationsrate unter 8Prozent . Hier heißt
es die Inflationsrate liegt bei 8,8Prozent? Wer sagt denn nun die Wahrheit? Denn zwischen den Zahlen besteht ja doch ein Unterschied, der zu denken gibt. Schauen sie mal nach den Einkauf genau nach, was ihnen die 0,8Prozent gekostet hat? Die Frage ist doch wer sagt uns die Wahrheit? Bei der NNZ bin ich es gewohnt, dass was sie schreiben auch so stimmt. Bei den Bund habe ich erhebliche Probleme. Bei der NNZ gibt es auch genug (TROLLE) Entschuldigung Kommentarschreiber, die das angeblich FALSCE sofort dementieren würden.
Ich für meine Person traue der Regierung nicht zu, dass sie dem Bürger etwas gutes tut. Nehmen sie nur die Benzin und Dieselsteuer, Wie hieß es da, wir erlassen euch ein Teil der Steuer. Ja zu Gunsten der Ölkonzerne.
diskobolos
11.06.2022, 17:12 Uhr
Hier geht es doch um verschiedene Fakten
Das eine ist die Rate für TH, das andere für ganz D.
Aber auch für das ganze Land, gibt es verschiedene Zahlen. Das statistische Bundesamt hat nämlich andere Berechnungsvorschriften als die europäische Behörde.
Und die Ermittlung der Inflationsrate kann niemals ganz exakt sein: Sich verändernde Preise führen zu anderem Kaufverhalten. Werden Apfel teurer, aber Orangen billiger, so werden mehr Orangen und weniger Äpfel gekauft.
geloescht.20250302
11.06.2022, 17:41 Uhr
Ihre Äpfel und Orangen...
...sind leider beide faule Früchte, lieber Diskobolos.

Ich hatte heute meine Abrechnung von den Stadtwerken im Briefkasten und muss trotz Sparsamkeit zum ersten Mal seit Jahren nachzahlen, obwohl ich mich beim monatlichen Abschlag schon hochstufen ließ.

Ihre Äpfel und Orangen sind lecker und gesund, aber für 50 Cent zur Vorwoche mehr als Kilopreis für Veganer erschwinglich.

Es sind die Wohnkosten welche die Menschen zur Tafel treiben oder im schlimmsten Fall auf der Straße landen lassen.
geloescht.20250302
11.06.2022, 17:46 Uhr
Ihre Äpfel und Orangen...
...sind leider beides faule Früchte, lieber Diskobolos.

Ich hatte heute meine Abrechnung von den Stadtwerken im Briefkasten und muss trotz Sparsamkeit zum ersten Mal seit Jahren nachzahlen, obwohl ich mich beim monatlichen Abschlag schon hochstufen ließ.

Ihre Äpfel und Orangen sind lecker und gesund, aber für 50 Cent zur Vorwoche mehr als Kilopreis für Veganer sicherlich erschwinglich.

Es sind die Wohnkosten welche die Menschen zur Tafel treiben oder im schlimmsten Fall auf der Straße landen lassen.

Die sich ändernden Preise in den Supermärkten sind marginal und vernachlässigbar.

Wenn Sie plötzlich 600 Euro für Strom/Wasser/Heizung nachzahlen müssen, ist der Apfel für 59 statt 29 Cent zwar immer noch gesunder Luxus, aber kein Risiko für Obdachlosigkeit.
Mister X
11.06.2022, 18:06 Uhr
Diskobolos
Sie haben völlig Recht, Die regierung hält sich an andere Berechnungsvorschriften als der Rest der Welt, sie rechnen sich alles schön. Da kommt es auf die Wahrheit nicht an, da kann man schon mal etwas verwechseln. Denken sie nur an die vielen Wahlversprechen, die man den Volk macht. Ach so Volk darf man ja nicht mehr sagen, seitdem ein gewisser Herr Habeck gesagt hat, der Begriff Volk stammt von den Nazis und daran wollen wir uns doch halten.
henry12
11.06.2022, 19:07 Uhr
Inflation in der Birne
"Und die Ermittlung der Inflationsrate kann niemals ganz exakt sein"
Wissen Sie, ob Sie mehr oder weniger Geld (und wieviel davon) als im letzten Jahr in der Tasche haben oder fühlen Sie das nur ? Diese Kommentare sind so langsam nicht mehr lustig. Esst mehr Äpfel !
geloescht.20250302
11.06.2022, 19:47 Uhr
Ich finde es immer wieder gut..
...dass ein Multidurchblicker in allen Bereichen des finanziellen Staatswesens uns, dem Pöbel, hier virtuelle Audienzen gewährt mit der Zielvorgabe, dass wir eigentlich gefäligst glücklich-zufriedene Steuerzahler zu sein haben und ausserdem Rücksicht auf seine noch ungeborenen Enkel nehmen müssen und deshalb wegen der Blähungen Hülsenfrüchte zu meiden haben.
diskobolos
11.06.2022, 22:15 Uhr
Ach Freunde, ich habe lediglich auf eine Frage geantwortet . . .
Es scheint aber Leute zu geben, die Fakten nur akzeptieren, wenn sie die eigene Meinung bestätigen. Ich habe an keiner Stelle die Inflation bestritten. Ganz im Gegenteil bin ich der Meinung, dass sie uns länger begleiten wird und könnte es auch begründen. Bringt aber nichts, wenn man sich taub stellt. Und keine Regierung wird etwas daran ändern können.

Tannhäuser, ich bin lieber Durchblicker als Blindgänger. Finanzpolitik ist übrigends keine höhere Mathematik. Meistens reicht plus und minus, machmal ein bisschen Prozentrechnung.

Mister X und Henry, Sie beide haben sich offensichtlich mit dem Thema "Inflation und deren Berechnung" noch nie beschäftigt. Muss man ja auch nicht, aber dann sollte man auch die Backen nicht so aufblasen.
Kobold2
12.06.2022, 07:06 Uhr
Es war doch
zu erkennen, das der wirtschafliche Kurs der letzten ~ 10-15 Jahre nicht von dauerhaftem Erfolg sein konnte. Auch wenn es hart klingt, haben wir auf Kosten anderer, über unsere Verhältnisse gelebt und tun es noch immer.
Die derzeitige Inflation ist eine Rechnung dafür und wer sich ein weiter, wie bisher wünscht, wird auch weiter enttäuscht werden. Weitere Rechnungen werden folgen, dafür braucht man kein Prophet, Durchblicker, oder sonstwas zu sein. Realist reicht.
Rob2000
12.06.2022, 08:08 Uhr
Das Grundprinzip
Der kleine Mann,zahlt sich dumm und dämlich! Und andere freuen sich...und wenn man liest, wie haben die letzten Jahre auf Kosten anderer gelebt, da frag ich mich ernsthaft...herr Kobold...können sie das auch live zu einen geringverdiener oder normalen Arbeiter ins Gesicht sagen?!
Wer hier in diesem Land auf Kosten anderer lebt, das sehe ich tag täglich in der Stadt!
Kobold2
12.06.2022, 12:10 Uhr
ja das Grundprinzip
dieser Gesellschaft ist nun mal , das nicht jeder gleich viel vom Kuchen abbekommt.
Mit ihrer Sichtweise sind sie bei den Symptomen, aber nicht bei den Ursachen....
Ins Gesicht sagen geht mangels Technik nicht, aber virtuell reicht auch.
Ein Anfang wäre sich mal die letzten 20- 25Jahre wirtschaftliche Entwicklung Chinas anzuschauen. Wer nicht so weit möchte, bleibt halt in der EU, mit all seinen Produktionsverlagerungen und der Osterweiterung......
Da kommt man dem (faulen) Grundprinzip etwas näher....
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