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Di, 13:19 Uhr
17.01.2006

Lichtblick oder Sternschnuppe?

Nordhausen (nnz). Im November 2005 sollen sich die Umsätze des Thüringer Einzelhandels leicht verbessert haben. Handelt es sich um den Beginn eines Trends oder um eine „Eintagsfliege“? Fakten und Zahlen mit dem bekannten Klick in Ihrer nnz.


Die Thüringer Einzelhändler setzten nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik im November 2005 nominal, d.h. in jeweiligen Preisen, 0,9 Prozent mehr Waren um als im November 2004. Real, also preisbereinigt, blieb das Umsatzniveau unverändert (0,0 Prozent). Beide Monate hatten jeweils 26 Verkaufstage.

Das Umsatzergebnis fiel in Thüringen etwas günstiger aus als im bundesdeutschen Durchschnitt. In Deutschland wurden nach vorläufigen Ergebnissen aus fünf Bundesländern im November nominal 0,3 Prozent mehr und real 0,6 Prozent weniger umgesetzt als im vergleichbaren Vorjahresmonat.

Die Entwicklung in den einzelnen Branchen des Thüringer Einzelhandels wies deutliche Unterschiede auf: Im 'sonstigen Facheinzelhandel '(hierzu zählt der Einzelhandel mit Textilien, Schuhen, Möbeln usw.) sowie im 'Facheinzelhandel mit medizinischen, orthopädischen und kosmetischen Artikeln sowie Apotheken' wurde das Ergebnis des vergleichbaren Vorjahresmonats um nominal 5,2 bzw. 4,2 Prozent und real 5,9 bzw. 4,6 Prozent übertroffen.

Etwas aus dem Rahmen fiel auch im November 2005 das Ergebnis des 'nicht in Verkaufsräumen tätigen Einzelhandels' (darunter zählen u.a. der Versandhandel, der Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten sowie der Einzelhandel vom Lager). Während nominal 10,1 Prozent mehr umgesetzt wurde, waren es real 2,9 Prozent weniger als im November 2004. Ausschlaggebend für die unterschiedliche Entwicklung (nominal, real), dürften insbesondere wieder Preisänderungen für Brennstoffe gewesen sein.

Sowohl nominale als auch reale Umsatzeinbußen mussten im November 2005 der Einzelhandel mit Waren verschiedener Art (darunter zählen Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte) und der 'Facheinzelhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren hinnehmen. Hier wurden nominal 2,3 bzw. 4,6 Prozent und real 3,7 bzw. 9,2 Prozent weniger Waren umgesetzt.

Der Thüringer Einzelhandel beschäftigte im November 2005 insgesamt 3,2 Prozent weniger Arbeitskräfte als November 2004. Während sich die Anzahl der Vollzeitbeschäftigten um 6,4 Prozent verminderte, betrug der Rückgang bei den Teilzeitbeschäftigten 0,6 Prozent. Von Januar bis November 2005 erzielte der Thüringer Einzelhandel nahezu das gleiche Umsatzergebnis (nominal 0,0 Prozent; real - 0,5 Prozent) als im vergleichbaren Zeitraum 2004.

In den ersten elf Monaten erzielte nur der 'Facheinzelhandel mit medizinischen, orthopädischen und kosmetischen Artikeln sowie Apotheken' sowohl nominal als auch real ein Umsatzplus.
Autor: nnz

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