Mo, 12:24 Uhr
16.01.2006
Über 1.000 mal
Nordhausen/Erfurt (nnz). Übermorgen besteht das Gründerbüro der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt nun schon sechs Jahre. Jeden dritten Mittwoch im Monat können Existenzgründer ein breites Spektrum von Beratungs- und Serviceleistungen in Anspruch nehmen und ihre Ideen vortragen. Die nnz mit einer Bilanz.
Die Bündelung von Beratungsangeboten und Verwaltungsleistungen an einem Ort hat sich bewährt, zieht der Erfurter IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser ein erfreuliches Fazit. Man habe damit einen wichtigen Schritt in Richtung Entbürokratisierung und behördenübergreifender, kundenfreundlicher Dienstleistung getan. Rund 1.100 Interessenten hätten den gemeinsamen Service von IHK, Stadtverwaltung, Arbeitsagentur und der Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung (GfAW) genutzt und sich über Marktchancen und Wettbewerb, aber auch über Fördermöglichkeiten und diesbezügliche Programme informiert.
In Zeiten von Basel II machen Banken und Sparkassen ihre Kreditentscheidungen abhängig von gründlich durchdachten und Erfolg versprechenden Geschäftsideen, so Grusser. Für Existenzgründer bedeute dies: Wer sich gut auf das Gespräch mit der Bank vorbereitet, hat bessere Kreditchancen. Businessplan, Kapitalbedarf, Sicherheiten, Kreditwürdigkeit – mit all diesen Themen müsse sich der Gründer vor der Kreditverhandlung intensiv aus-einander setzen. Noch immer scheitert fast jeder zweite Thüringer Jungunternehmer. Die häufigsten Ursachen liegen dabei in der ungenügenden Vorbereitung und Umsetzung des Gründungskonzeptes, verweist Grusser auf die jüngsten Zahlen des Statistischen Landesamtes für das vergangenen Jahr. So standen 2005 in Thüringen den rund 19.000 Neugründungen auch über 15.000 Geschäfts- oder Betriebsaufgaben gegenüber. Nicht selten zieht ein Scheitern weit reichende persönliche Konsequenzen und Notsituationen nach sich, warnt der IHK-Hauptgeschäftsführer vor Schnellschüssen und rät zur durchdachten Planung.
Diejenigen die bereits auf ein qualifiziertes Gründungskonzept zurückgreifen könnten, hätten die Möglichkeit an den jeweiligen Beratungstagen erste Gespräche mit den Vertretern der Thüringer Aufbaubank, der Bürgschaftsbank, der Kreditanstalt für Wiederaufbau oder auch der Sparkasse Mittelthüringen zu führen. Sie alle wären in den letzten Jahren als Partner gewonnen worden und komplettierten das breite Angebot des IHK-Gründerbüros.
Autor: nnzDie Bündelung von Beratungsangeboten und Verwaltungsleistungen an einem Ort hat sich bewährt, zieht der Erfurter IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser ein erfreuliches Fazit. Man habe damit einen wichtigen Schritt in Richtung Entbürokratisierung und behördenübergreifender, kundenfreundlicher Dienstleistung getan. Rund 1.100 Interessenten hätten den gemeinsamen Service von IHK, Stadtverwaltung, Arbeitsagentur und der Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung (GfAW) genutzt und sich über Marktchancen und Wettbewerb, aber auch über Fördermöglichkeiten und diesbezügliche Programme informiert.
In Zeiten von Basel II machen Banken und Sparkassen ihre Kreditentscheidungen abhängig von gründlich durchdachten und Erfolg versprechenden Geschäftsideen, so Grusser. Für Existenzgründer bedeute dies: Wer sich gut auf das Gespräch mit der Bank vorbereitet, hat bessere Kreditchancen. Businessplan, Kapitalbedarf, Sicherheiten, Kreditwürdigkeit – mit all diesen Themen müsse sich der Gründer vor der Kreditverhandlung intensiv aus-einander setzen. Noch immer scheitert fast jeder zweite Thüringer Jungunternehmer. Die häufigsten Ursachen liegen dabei in der ungenügenden Vorbereitung und Umsetzung des Gründungskonzeptes, verweist Grusser auf die jüngsten Zahlen des Statistischen Landesamtes für das vergangenen Jahr. So standen 2005 in Thüringen den rund 19.000 Neugründungen auch über 15.000 Geschäfts- oder Betriebsaufgaben gegenüber. Nicht selten zieht ein Scheitern weit reichende persönliche Konsequenzen und Notsituationen nach sich, warnt der IHK-Hauptgeschäftsführer vor Schnellschüssen und rät zur durchdachten Planung.
Diejenigen die bereits auf ein qualifiziertes Gründungskonzept zurückgreifen könnten, hätten die Möglichkeit an den jeweiligen Beratungstagen erste Gespräche mit den Vertretern der Thüringer Aufbaubank, der Bürgschaftsbank, der Kreditanstalt für Wiederaufbau oder auch der Sparkasse Mittelthüringen zu führen. Sie alle wären in den letzten Jahren als Partner gewonnen worden und komplettierten das breite Angebot des IHK-Gründerbüros.

