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Mo, 09:44 Uhr
16.01.2006

Keine Chance für den HV

Nordhausen (nnz). Es war eine glasklare Sache am vergangenen Samstag in der Ballspielhalle. Die Handballer des Nordhäuser Sportvereins hatten ihren Angstgegner, den HV 90 Artern, zu Gast und legten bereits nach drei Minuten ihre „Angst“ ab. Ein Bericht von Steffen Neumann.


Zwar gingen die Gäste nach zwei Minuten mit 0:1 in Front, wurden aber mit Fuhrmanns Doppelschlag in der dritten Minute von der Siegestrasse geholt und hatten nichts, aber auch gar nichts mehr zu bestellen. In der Begegnung schwangen Revanchegefühle für das Debakel aus der Hinrunde mit, und Nordhausen nahm das Heft in die Hand. Zehn Tore sollten am Ende mindestens rauskommen, und der NSV arbeitete daran. Bereits nach 15 gespielten Minuten war eindeutig, wer der Herr im Hause ist (10:4). Die Nordhäuser Tormaschine arbeitete auf Hochtouren.

Im Angriff schien alles zu funktionieren. Die Abwehr stand gut positioniert und ließ den Gästen kaum Torchancen. Dazu war Sören Ahlert im Tor des NSV derart gut aufgelegt, dass Arterns Angreifer regelmäßig schier verzweifelten. Ungenauigkeiten im Arterner Angriff taten ein übriges. Die drückende Überlegenheit der Nordhäuser war unübersehbar und nach zwanzig Minuten zweifelte keiner der Zuschauer mehr am Sieg des NSV (13:6). In der Mannschaft steckte der Wille, das Debakel aus dem Hinspiel nicht nur zu egalisieren, sondern noch einen obendrauf zu setzen. Bereits zur Halbzeit war der HV 90 deklassiert und beim Stand von 18:7 ging es in die Kabinen.

Nach der Pause lief das Spiel weiterhin nur für Nordhausen, wobei die Gastgeber einen Gang zurückschalteten ohne die Kontrolle über das Geschehen zu behalten. Aber auch das half den Gästen wenig. Zwar bäumte sich Artern jetzt noch einmal auf und die Würfe aufs Nordhäuser Tor kamen jetzt genauer, aber in der Endkonsequenz wurden die Rolandstädter dadurch nicht gefährdet.

Mitte der zweiten Hälfte spielte nur noch Nordhausen. Allerdings war kaum noch Spannung im Spielgeschehen (28:13). Die Sache war gelaufen und Artern geschlagen. Auf Nordhäuser Seite lief alles wie im Lehrbuch bis zum Schluss. Das Endergebnis von 34:18 stimmt versöhnlich, gerade vor dem Hintergrund der Partie gegen den alten Nordthüringer Rivalen Artern, der noch mit dem Ziel eines Sieges nach Nordhausen gereist war.

Am kommenden Samstag müssen die Männer von Trainer Andreas Meyer beim SV Petkus Wutha-Farnroda antreten. Ein Auswärtssieg täte der Mannschaft wieder einmal gut und hätte auch Auswirkungen auf den Tabellenstand. Derzeit ist Nordhausen auf Platz fünf der Landesliga.

Nordhausen: Scholz, Ahlert, Fuhrmann (9), Spieß (3), Stritzel, Gehr (1), Flötling (2), Kreutz (6), Elster (2), Kühne, Eichentopf (4), Beßin (5), Meitzner (2)
Autor: nnz

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