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Mi, 07:55 Uhr
01.06.2022
ifo Institut

Lieferprobleme im Einzelhandel verschärft

Die Schließung der Häfen in China hat die Lieferprobleme im Einzelhandel verstärkt. 80,1 Prozent der Einzelhändler klagten im Mai, dass sie nicht alle bestellten Waren liefern können...

Im April waren es 67,1 Prozent, auf dem Höhepunkt im Dezember 81,6 Prozent. Das geht aus einer Umfrage des ifo Instituts hervor. „Viele Waren stehen nicht im Regal, sondern im Container in einem Hafen von China“, sagt der Leiter der ifo Umfragen, Klaus Wohlrabe. „Der Konsument braucht somit eine gewisse Flexibilität beim Einkauf.“

Lieferprobleme im Einzelhandel (Foto: ifo Institut) Lieferprobleme im Einzelhandel (Foto: ifo Institut)


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Zwei Drittel der Einzelhändler erklärten, die Lage in China habe die bereits bestehenden Lieferprobleme nochmals verschärft. So berichteten 100 Prozent der befragten Spielwarenhändler von ausbleibenden Lieferungen. Auch in nahezu allen Baumärkten und Supermärkten bleiben vereinzelt Lücken im Regal. Bei den Fahrradhändlern fehlen teilweise einzelne Komponenten, um die Fahrräder fertig zu montieren. Fehlende Halbleiter und Chips lassen die Auswahl bei elektronischen Produkten schrumpfen.

„Der Handel muss sich gegenwärtig vielen Herausforderungen stellen. Die Corona-Beschränkungen sind zwar nahezu aufgehoben, jedoch drücken die Inflation und die Lieferengpässe auf die Stimmung“, sagt Wohlrabe.
Autor: red

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Kommentare
NDH-Kanne
01.06.2022, 09:45 Uhr
Einzelhandel verschärft immer weiter :-(
Wir werden irgendwann mal hier Rumänische verhältnisse bekommen hier wenn es so weiter geht in Deutschland,abwarten.
Fischkopf
01.06.2022, 11:26 Uhr
das kommt davon
wenn der Großteil der Firmen Geld sparen will und im Ausland produziert.
Kobold2
01.06.2022, 12:01 Uhr
Naja,
Die Endkunden haben die niedrigeren Preise auch dankend angenommen.
Beide haben dabei ausgeblendet, was sie damit langfristig anrichtet.
Es war absehbar, das das nicht ewig so weiter gehen kann. Einen Aspekt der dieses begünstigt, hab ich vor Jahren hier schon angesprochen. Allein die Transportkosten waren zu günstig und sind es immer noch.
Psychoanalytiker
01.06.2022, 14:05 Uhr
Ach ja, die Transportkosten
Lieber Kobold2, Sie haben mal wieder nur eine Seite der Medaille im Visier. Warum sind denn die Transportkosten so hoch? Weil man z.B. "Weihenstephan-Butter" aus Freising in Bayern nach Kiel, und Schleswig-Holstein-Butter nach Freiburg in den Breisgau kutschiert. Ein gedanklicher Fehler dürfte auch darin liegen, dass sich zwar der Dieselpreis pro Transportfahrt um das Doppelte verteuert hat, verteilt auf die vielen transportierten "Butterscheiben" (=Ware) im LKW aber nicht auch der doppelte Preis gerechtfertigt ist. Hier kassieren dann Transporteure, Großhandel und Handel mächtig ab.

Ich war vor wenigen Tagen mal in Polen. Da lohnt es sich noch immer, einzukaufen. Ist doch "irgendwie komisch", dass es im ach so geeinten Europa so massive Preisunterschiede gibt. Und Polen hat auch mit den Folgen des Krieges zu kämpfen. Dennoch sind die Preise geringer, als in unserem "Krösus-Deutschland".

Und wenn ich in einem Werksverkauf von "Müllermilch" in der Nähe der deutsch/polnischen Grenze Milch mit chinesischer Schrift auf dem Tetrapack sehe, frage ich mich auch, ob, und warum dieses Riesen-Reich China unsere "Deutsche Milch" braucht.

Da jammern "GRÜNE" Politiker und die Greta, dass die Welt zu Grunde geht, lassen aber weltweite Transporte zu. Das ist auch verlogene Politik ... .
Paulinchen
01.06.2022, 14:14 Uhr
Die Rezession ist...
... schon in Sicht, so schreibt heute die Zeitung "Welt." Das sind wohl keine besonders gute Perspektiven für ein angeblich Reiches Land, wie Deutschland sich immer nennt. Aber wir schaffen das, vielleicht aber auch nicht. In der letzten Woche, konnten wir lesen, dass Deutschland sein geplantes Wohnungsbau Programm nicht mehr einlösen kann. Aber wir brauchen unbedingt mehr Zuzug aus der ganzen Welt. Wenn sie nicht allein kommen, dann holen wir sie auch ab. Abwarten und Tee trinken Der Habeck ist über Orban in der Pressekonferenz hergefallen, aber aus meiner Sicht, hat Orban nichts falsch gemacht, was die Embargo Politik betrifft.
Kobold2
01.06.2022, 16:36 Uhr
Moment mal ( Teil 1)
Ich schrieb von einem Aspekt und nicht von dem Aspekt.
Ich ahne, wo sie hin wollen, doch sind die Beispiele schlecht gewählt.
Generell ist es einem Unternehmen in einer freien Marktwirtschaft nicht vorzuschreiben wo sie ihre Waren verkaufen. Ob nunder Norddeutsch die Süddeutschland Butter, oder das Bier usw. kauft und umgekehrt ist den Regeln des Markte unterworfen es will ja auch keiner , das Norbranf sich auf Thüringen beschränken soll und den schottischen lehnen sie sicher nicht wegen des weiten Transportweges ab. Damit haben auch die Grünen nichts zutun, denn bis hierher ist es nich reine Marktbewegung.
Den Butterpreis nur am Transport zum Markt festzumachen ist auch etwas simpel. So ein Werk brauch u.a. Kartonagen, Folie, Reinigungs und Desinfektionsmittel, beschichtetes Papier, Diesel, oder Gas für die Verladung, usw. All das kommt mit verschiedenen Lieferanten, die ebenfalls die hohen Kosten umlegen müssen. Die Transportbranche strotzt nicht grad vor Gewinnmargen und im Lebensmittelbereich bei Komplettladungen schon gar nicht.
Kobold2
01.06.2022, 17:13 Uhr
Wo es aber seit Jahren krankt ( Teil2)
Ist das z.B. Continental Produktion ins Baltikum auslagert, Bosch Produktionen nach Ungarn verschiebt, viele weitere Autozulieferer ihre Produktion ausgelagert haben, um alles wieder her zu fahren. Kabelbäume beziehen wir mittlerweile auch ganz stolz aus der Türkei und Brasilien.
Honig wird vermutlich in Asien gegen die Milch getauscht, die er hier zugemacht werden kann. Besser wirds bei Gemüse und Obst, das man aus Ägypten, Marokko, Indien Lybien usw. importiert, während unsere einheimischen Bauern ihrer Ernte nicht los werden und in den Herkunftsländern und deren Nachbarstaaten die Menschen hungern.. Holz versshiffen wir nach Asien, damit es bearbeitet wieder kommt. Krabben fahren wir von der Nprdsee nach Marokko zum putzen und wieder zurück....
Für mich ist das krank und niedrige Transportpreise sind ein Grund dafür.
Jetzt sind wir an dem Punkt, wo dieses fragile und kranke Vorgehen durchgeschüttelt wird.
Damit es bisher funktionierte, sind auch die Endverbraucher beteiligt.
Hier ist schon lange ein Umdenken nötig.
Mich überrascht die Entwicklung nicht, denn auf Dauer kann sowas nicht gut gehen.
Paul
01.06.2022, 20:53 Uhr
Probleme ???
Tja so ist das eben wenn man nur noch im Ausland einkauft und für Billiglöhne arbeiten läßt, irgendwann rächt sich das eben einfach mal !
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