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Di, 15:23 Uhr
31.05.2022
Thüringer Finanzämter wollen Servicestellen dauerhaft schliessen

„Schließung der Bürgerservicestellen kommt zur Unzeit“

Die heutige Ankündigung des Thüringer Finanzministeriums, die Bürgerservicestellen in Thüringens Finanzämtern am 7. Juni für immer zu schließen, kommentiert der finanzpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Maik Kowalleck, wie folgt...

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„Die dauerhafte Schließung der Bürgerservicestellen kommt zur absoluten Unzeit. Gerade jetzt, wo die Bürger durch die Grundsteuerneuberechnung und die steigende Zahl von steuerpflichtigen Rentnern mehr Beratungsbedarf denn je haben, ist die persönliche Hilfe vor Ort wichtig. Die Landesregierung verabschiedet sich von dem Grundsatz, dass Verwaltung nah am Bürger zu sein hat. Im Prozess zur Neuberechnung der Grundsteuer in Thüringen produziert die Landesregierung bislang nur Bürokratie und Frust.“
Autor: red

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Kommentare
Paulinchen
31.05.2022, 15:30 Uhr
Und wenn...
... etwas mit der Neuberechnung nicht stimmt, dann kann man doch den Kunden besser drangsieren, aus der Ferne.
Andi Macht
31.05.2022, 17:01 Uhr
Die haben doch nur Angst
Und zwar vor dem wütenden Mob, der in absehbarer Zeit in Bewegung kommt. Dann lieber hinter sicheren Türen verschanzen und Bescheide raus schicken, die man sowieso nicht versteht und somit nachvollziehen kann.
summer
31.05.2022, 17:32 Uhr
Beratung
Für die Beratung und Erstellung der Steuererklärungen sind die Steuerberater zuständig, wenn Hilfe benötigt wird.
Und die Grundsteuerreform ist nötig, weil das Bundesverfassungsgericht entschieden hat, dass das derzeit gültige System der Berechnung der Grundsteuer verfassungswidrig ist, das empfanden auch die Grundstückseigentümer so.
Halssteckenbleib
31.05.2022, 21:43 Uhr
Bürgerservicestellen und Unzeit
Ich liebe das Wort Bürger.Warum macht man denn die sogenannten Servicestellen nicht ganz dicht.Die Steuergelder für die üppigen Gehälter könnten an anderen Stellen viel nützlicher für die "geliebten" Bürger ausgegeben werden.Alles nur noch elektrisch versenden und autoelektrisch bearbeiten....Gute Antworten dann in den Postkasten und schlechte gleich in den Müll.Autoelektrisch natürlich.
Psychoanalytiker
31.05.2022, 22:54 Uhr
Wir ehren und achten doch Gesetze ...
... wissen die, die das Wort "Bürger" verwenden eigentlich, wer in diesem, unseren Land gesetzlich als "Bürger" gilt.

Ich verweise da mal vorsichtig auf die Thüringer Kommunalordnung (ThürKO).
Dort wird in Paragraph 10 Abs. 2 definiert, wer ein "Bürger" ist, und wer nicht:

"Bürger der Gemeinde ist jeder Einwohner, der als Deutscher im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes bei den Gemeindewahlen wahlberechtigt ist. Das Bürgerrecht entsteht mit dem Erwerb der Wahlberechtigung und endet mit dessen Verlust. Personen, die die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union besitzen und bei den Gemeindewahlen wahlberechtigt sind, stehen den Bürgern gleich."

Und nun, liebe Leser, Kommentatoren, Verwaltungen und Politiker ... schaut Euch diesen Gesetzestext an, und macht was draus ... .

Übrigens soll ja laut Hubertus Heil (SPD) Hartz4 abgeschafft und ein "BÜRGERgeld" beschlossen werden.
Ob die "Ampel" weiß, wer laut Kommunalordnungen ein "Bürger" ist, wird eine neue "Definition" erstellt, oder bricht man einfach Tatbestandsmerkmale von Gesetzen, in dem man anders handelt, wie es "das Gesetz" vorsieht.

Und für die "Daumenrunter-Koaliteure": Wers nicht glaubt, sollte es mal bei "Google" suchen und nachlesen ...
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