Kommentare
grobschmied56
31.05.2022, 15:10 Uhr
Die Folgen des grünen 'Dekarbonisierungs - Wahns'...
... sehen wir schon Tag für Tag auf unseren Strom- Tank- und Heizrechnungen und beim Einkauf im Lebensmittelmarkt. Herrn Özdemirs feuchtes Träumchen geht in Erfüllung. Lebensmittel werden nicht mehr 'verramscht'. Ein Stück Butter, ein paar Semmeln und etwas Gemüse - schon hat man eine Rechnung, wie man sie sonst eher aus der Apotheke kennt.
Weltrettung ist eben nur was für Besserverdienende.
geloescht.20250302
31.05.2022, 15:48 Uhr
"Grün wählen...
...muss man sich leisten können", habe ich mal gelesen.
So gesehen sind wir, was die Wahlergebnisse betrifft, immer noch ein Land vermögender bis reicher Bürger.
Und die hinten runter fallen...Tja, wir Schon länger hier Lebenden dürfen doch unbeleidigterweise "Kartoffeln" genannt werden und von dieser Erdknolle eignet sich auch nicht jede zur Kloßmasse.
Nennt man Kollateralschaden oder summierter Einzelfall.
Kobold2
31.05.2022, 17:47 Uhr
Ein "weiter so"
können wir uns mit Sicherheit erst recht nicht leisten......
Wenn man einem Herrn Özdemir nicht richtig zuhört, dann kommen halt solche Kommentare raus.....
Mister X
31.05.2022, 20:09 Uhr
Regierung
Was haben wir für eine Regierung, die Gesetze und Verordnungen erlässt, an die sich aber niemand zu halten braucht? Die Damen und Herren, scheinen wirklich in einer Blase zu leben.
Zum Beispiel die Sache mit dem Benzinpreis. Die Regierenden erlassen einen Teil der Steuern auf die Kraftstoffe, aber es muss sich kein Tankstellenbetreiber daran halten. Kann mir das jemand erklären? Wozu dann diese ganze Aktion, wenn sich niemand daran halten muss? In welcher Sternstunde ist so etwas den politischen Eliten eingefallen? Meiner Meinung nach ist die Aktion wieder einmal völlig Sinnfrei, wie so viele Verordnungen und Gesetze der jetzigen Regierung.
Man muss sich wirklich fragen, was für eine Bildung herrscht unter den Regierenden vor?
Herr Taft
31.05.2022, 21:22 Uhr
Kopf-Tisch-Kopf-Tisch....
....es ist schon erstaunlich, mit welcher Inbrunst hier manche ihre (vorsichtig formuliert) Unbedarfheit zur Schau stellen .... sorry.
Also...
Der in Millionen von Jahren im Öl und Gas gebundene Kohlenstoff, wird von uns in ein paar 100 Jahren als CO2 wieder freigesetzt. Das bringt die Natur aus dem Gleichgewicht, weil das viele (weil über Millionen Jahre angesammelte) CO2 nicht in der entsprechenden Geschwindigkeit (also in nur ein paar 100 Jahren) gebunden werden kann...nunja, wir haben die Wälder abgeholzt und die Meere vergiftet, weswegen wir eben weniger Pflanzen und Plankton oder Seegras haben, was das CO2 wieder einfangen kann. CO2 hat nunmal die unangenehme Eigenschaft, die Athmosphäre in ein Treibhaus zu verwandeln, was wieder dazu führt, dass es wärmer wird, die gut reflektierenden Eisflächen schmelzen, Permafrostböden auftauen und nochmehr CO2 (und Methan) freisetzen...
Was glauben hier manche, wie teuer es erst wird, wenn auf den Feldern in der Dürre bei über 40 Grad nix mehr wächst, wenn Hamburg, Rostock und Kiel nicht mehr bewohnbar sind, weil sie unter Wasser stehen ?
Alles bereits 1000x gesagt und 1000 dämliche Negativ-Daumen bekommen, von Menschen bei denen eben nicht sein kann, was nicht sein darf.
Der Trüffel auf die Torte der (vorsichtig gesagt) geistigen Tieffliegerei ist der Kommentar vom Mister X.... Was bitte, hat die Regierung (angemerkt.... die mehrheitlich gewählt wurde) mit den Gewinnbestrebungen internationaler Konzerne zu tun ? ...ich will mal annehmen, dass Sie mit Betreiber nicht die Pächter meinen...das wäre noch dämlicher. Die Besteuerung der Kraftstoffe ist absolut unabhängig von der Preisgestaltung der Mineralölkonzerne...die müssen sich tatsächlich nicht daran halten ... die haben nämlich überhaupt keinen Einfluss darauf.
Den Bruttopreis bestimmt der Markt... also Rohöl + Raffineriekosten + Transportkosten + ggf. Additive + Marge des Ölkonzernes. Darauf kommen die Steuern, die jetzt gesenkt werden.
Hatte es hier schonmal erwähnt: Eschbach "Ausgebrannt"... der Autor hat das Szenario, welches wir heute haben fast exakt so beschrieben (einschließlich Steuersenkung)....empfehlenswert zum Lesen oder als Hörbuch.
grobschmied56
31.05.2022, 21:29 Uhr
Da hat der Kobold aber mal wieder...
... recht! Daß sich ein Rentner in einer über 20 Grad beheizten Küche am Morgen eine Wurstsemmel und eine Tasse Kaffee schmecken läßt, so was darf in Zukunft nicht mehr sein! Der bringt mit seinem verantwortungslosem Treiben das Klima an den Kipp-Punkt und die Erde dem Weltuntergang näher. So was muß verhindert oder gar VERBOTEN werden.
Andere Sachen kann man schon noch dulden. Wenn eine Frau Lambrecht ihren Sohnemann per Bundeswehr-Hubschrauber mit in den Kurz-Urlaub gondeln läßt, wenn eine Frau Roth mal eben 40 000 Km im Jahr kreuz und quer durch die pazifische Inselwelt reist, um auf Tuvalu und Kiribati den Anstieg des Meeresspiegels zu messen (Zollstock hat sie stets dabei) - dann geht das voll in Ordnung. Selbst wenn eine Katharina Schulze (auch Grüne) aus dem sonnigen Kalifornien ein Bildchen postet, auf dem sie sich einen Eisbecher mit Einweg-Plastiklöffelchen munden läßt, darf der verarmte deutsche Steuerzahler darüber nicht meckern. Sonst ist er ein Macho, Frauenfeind und wahrscheinlich oder sowieso - Faschist!
Herr Taft
31.05.2022, 21:36 Uhr
Kopf-Tisch-Kopf-Tisch....(Fortsetzung)
Deindustrialisierung trifft es auch nicht... im Gegenteil ! Es entstehen ganze Industrien, die sich mit Energieerzeugung und - Speicherung befassen. Strom aus Wind und Sonne ist eben elektrische Energie und keine chemische, die man einfach so durch Sauerstoffzufuhr und Feuer in Hitze umwandeln kann. Es gibt also viel zu tun...wenn Eisenhütten, die bisher mit Gas laufen, Walzwerke umgebaut werden müssen. Auf gelten Gas und Öl als Rohstoff für Düngemittel, Kosmetika, ja sogar Medikamente... was davon so bleiben kann entzieht sich meiner Kenntnis - aber ich bin sicher auch hier gibt es Anpassungsbedarf.
Es ist keine Deindustrialisierung - es ist ein Wandel ! Als von Dampfmaschinen auf Verbrennungsmotoren und E-Motoren umgestellt wurde gab es genau die gleichen Debatten und Vorurteile.... im Unterschied zu heute wurde die damalige technologische Evolution jedoch vom Markt getrieben. Die Hersteller hatten erkannt, dass ein E- oder Dieselmoter ihre Maschinen effizienter antreibt als die alte Dampfmaschine. Die Produktivität war gestiegen. Da die Effizienz eines E-Motors sowohl in der Herstellung als auch im Betrieb deutlich über der eines Verbrenners liegt ist das was gerade passiert der nächste logische Schritt. Da allerdings die Margen bei den 100 jahre alten Verbrennern höher waren (keine nennenswerten F&E-Investitionen in der Antriebstechnologie erforderlich) wollten die Automobilhersteller den Wechsel nicht - oder besser es gab keinen Anreiz...und genau da kommt die Politik ins Spiel. Ich hab echt keine Lust jetzt hier die Bildungslücken anderer zu schließen... auch wenn ich hier mal als "Lehrer Schnauz" betitelt wurde - deswegen nenne ich mich ja so - bin ich kein Lehrer und würde als solcher bei soviel offen zur Schau gestellten Lernunwilligkeit wahrscheinlich auch nicht lange durchhalten....
Herr Taft
31.05.2022, 22:08 Uhr
Kopf-Tisch-Kopf-Tisch (zum Letzten)
Die Steuersenkung ist (wie bei Eschbach auch) nicht zielführend. Der Preis für ein Gut (in diesem Fall Energie) hat eine (Allokations-)Funktion. Etwas, was teuer ist, wird in einem funktionierenden Markt weniger nachgefragt als etwas, was teuer ist. Dementsprechend investieren Unternehmer mehr Geld in die Herstellung von Gütern, die mehr nachgefragt werden (in diesem Fall wäre das eben erneuerbare Energie).
Wir stehen allerdings vor dem Problem, dass die künstliche Verknappung der fossielen Energieträger aufgrund des Ukraine-Desasters (unter anderem - der Öl-Preis ist heute recht genau da, wo er auch ohne den Ukraine-Krieg wäre) die Preise (Benzin- und Diesel-Preise haben sich wegen Margenausweitungen der Ölkonzerne von den Rohölpreisen weitgehend abgekoppelt) zu schnell und zu sehr in die Höhe getrieben hat (1. Markteingriff), was ganze Produktionsketten verteuert und damit nahezu alle Produkte. Das führt ökonomisch gesehen zu einem deutlichen Absatzrückgang und in letzter Konsequenz in eine Rezession.... (Produktionskosten steigen, Absatz geht zurück, weil die Konsumenten nicht soviel bezahlen können, Produktion wird defizitär, Produktion endet, Hersteller pleite, Angestellte arbeitslos, die können sich noch weniger leisten, noch mehr Absatzrückgang, weil weniger Konsumenten, noch mehr Pleiten, noch mehr Arbeitslose...)
Es ist richtig, die Steuersenkung (2. Markteingriff) zunächst zu befristen um die Übertreibung, die wir gegenwärtig sehen abzufedern.
diskobolos
31.05.2022, 22:35 Uhr
Egal, was für Übertreibungen Sie noch hervorzaubern, Grobschmied,
wir wissen doch beide, dass wir (die Menschheit) nicht mehr lange so weiter machen können wie bisher. Sonst fliegt uns unsere Welt um die Ohren. Was glauben Sie denn, um wie viel es noch wärmer werden kann, ohne dass große Teile Afrikas und Asiens nicht mehr bewohnbar sind? Wo werden denn die Hunderte Millionen Menschen, die das betrifft, dann hingehen? Oder wer kann sie dann aufhalten?
Wegen Ihrer ignoranten Haltung sind Sie aber kein Nazi, auch wenn Sie nach dieser Bezeichnung geradezu zu gieren scheinen ...
grobschmied56
01.06.2022, 02:17 Uhr
Dem Schnauz wird noch das Frohlocken...
... vergehen, spätestens im nächsten Winter. Wenn im Dezember die Nacht 16 Stunden lang und der Tag 8 Stunden kurz ist und wenn man auf Putins Erdgas verzichten muß, wird sich zeigen, was die deutschen SOLARMODULE zum Beheizen der Wohnung von GRÜN-BEGEISTERTEN wert sind.
Kobold2
01.06.2022, 05:51 Uhr
Das kommt davon
Wenn man nur grob hinhört.
Von Verboten war und ist nie die Rede gewesen, wohl aber davon, das die besagte Wurstsemmel auch das ist, was die Bezeichnug vorgibt und nicht ein gewinnoptimiertes mit alleierlei Zusatzstoffen und Antibiotika versetztes Stück Tierkadaver, das durch die Ausdünstung der Verpackung noch weiter "optimiert" wird. Umhüllt von einem mit Treibmitteln aufgepeppten Irgendwas, das optisch einer Semmel zum verwechseln ähnlich ist und nur den Zweck erfüllt, das man von der " Wurst" dazwischen keine fettigen Finger bekommt. Das man hier nicht mehr im ostalgischen 5Pf Bereich agieren kann sollte nach über 30 Jahren angekommen sein. Wenn nicht, dann empfehle ich sich am backen mal selbst zu versuchen und einem Landwirt wenigstens mal beim Schlachten zu zuschauen.
Dann kann es dazu kommen, das man die Arbeit und den Aufwand dahinter wieder zu schätzen weiß und die daraus entstehende Qualität natürlich auch.
Andererseits fehlen dann möglicherweise die jammernden und klagenden Konversationen im Wartezimmer des Hausartzes, über "neuartige" Krankheiten und Allergien.
Sonst ist es nichts Neues, das die AfD sich wieder bei den einfach denkenden um miese Stimmung und geschürte Ängste bemüht. Nur traurig, das es immer noch funktioniert...
Wir bekommen grad die Folgen der verschlafenen und verfehlten Politik der letzten Jahrzehnte spüren und zahlen dabei das vermeintlich gesparte mehrfach drauf.
Kurzfristig gewinnorientiert, langfristig den Schuss ins eigene Knie gesetzt und auf Kosten allerlei Schieflagen über unsere Verhältnisse gelebt.
Daran versucht die Dame von der o.g. Partei festzuhalten...
Eine nachhaltige Lösung wird nicht geliefert.
free Gigi
01.06.2022, 08:36 Uhr
"Dekarbonisierung bedeutet Deindustrialisierung"
Innovationen im regenerativen Energiebereich in Verbindung mit Fortschritt und Wirtschaftswachstum müssen nicht in Konkurrenz zur Dekarbonisierung stehen!
Echter-Nordhaeuser
01.06.2022, 08:46 Uhr
"Es ist zum kotzen!"
Man liest in vielen Kommentaren wir, wir, wir warum nur wir sind wir Deutschland das Herz der Welt. Verbrauchen nur wir Rohstoffe und Produzieren wir nur alleine CO2? Wieviel wird denn in andere Länder Exportiert für die wir Energie verbrauchen und CO2 Produzieren? Wieviel wird Importiert an Ware z.B. im Winter an Exotischen Früchten oder an Gurken, Tomaten und Erdbeeren? Früher gab es Obst und Gemüse Saison mäßig.
Oder wir, wir, wir brauchen E-Mobilität um CO2 zu senken und Öl zu sparen andere Länder kaufen unsere Verbrenner.
Aber Hauptsache wir, wir bezahlen den ganzen Blödsinn.
Eckenblitz
01.06.2022, 13:09 Uhr
Genau
Zu den meisten Kommentaren gebe ich meine Zustimmung. Schauen sie sich die Meinungen der Kommentarschreiber und ihre Bewertung einmal sehr genau an. Fällt ihnen da etwas auf? Ja hier versuchen immer die Gleichen, die Meinung der anderen nieder zu machen. Für sie gibt es nur eine Meinung und das ist die der Obrigkeit, (siehe Untertan) zum Glück haben wir ja Meinungsfreiheit.
Herr Taft
10.06.2022, 08:03 Uhr
schon mal in den Sinn gekommen,
dass die "Obrigkeit" in Deutschland, Skandinavien, der Schweiz, Frankreich, Kanadas, den USA...mittlerweile auch in China vielleicht Recht haben könnte ?
Mein Eindruck hier ist immer öfter, dass alles, was von "Oben" kommt immer erstmal abgelehnt wird.
Niemand macht hier andere Meinungen "nieder". Es werden Argumente ausgetauscht....sofern es welche gibt. Ich lass mich gerne überzeugen, wenn denn die Argumentation schlüssig ist. Wenn mir jemand erklären kann, warum es gut ist weiter CO2 in die Luft zu blasen, lasse ich mich gerne überzeugen.
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