So, 08:52 Uhr
15.01.2006
nnz-Rückspigel: Was war los?
Nordhausen (nnz). Vor einem Jahr stand wieder mal die Stasi im Mittelpunkt der nnz-Berichterstattung. Aber auch mit Landrat Joachim Claus sprach die Redaktion. Um Beispiel über Ermittlungen der Staatsanwaltschaft...
Differenziert betrachten
Zum 15. Jahrestag des Sturms auf die Berliner Stasi-Zentrale hat Kulturstaatsministerin Christina Weiss vor einem schludrigen Umgang mit der SED-Diktatur gewarnt. Die Geschichte dürfe nicht geschönt, sondern müsse differenziert betrachtet werden. Das sagte die parteilose Politikerin am Samstag bei einem Tag der offenen Tür im einstigen DDR-Ministerium für Staatssicherheit (MfS) in der Berliner Normannenstraße. Auf dem Programm stand auch ein Konzert des Liedermachers Wolf Biermann, der aus der DDR ausgebürgert worden war. Die Erstürmung der Stasi-Zentrale am 15. Januar 1990 sei ein mutiger Bürgeraufstand gewesen, sagte Weiss. Der Tag der offenen Tür sei eine Verbeugung vor den Leistungen derjenigen, die die Stasi- Archive vor der Vernichtung gerettet hätten. Auch künftig solle an die Menschen erinnert werden, die sich gegen das SED-Regime trotz Verfolgung behauptet hätten. Tausende Demonstranten waren vor 15 Jahren in die MfS-Zentrale eingedrungen, nachdem Bürgerkomitees bereits die Stasi-Dienststellen in den DDR-Bezirken besetzt hatten......ausführlich im nnz-Archiv
Cool sein reicht nicht
Wer bei einem Vorstellungsgespräch eine coole Fassade aufsetzt, kommt einer US-Studie zufolge beim Gegenüber nicht gut an. Gefühlsunterdrücker könnten in einer belastenden Situation schlechter auf ihre Gesprächspartner eingehen beziehungsweise reagierten verzögert. Das fand Jane Richards von der University of Texas in Austin, wie das Magazin Psychologie Heute (Weinheim) in seiner Februarausgabe berichtet. Dies wirke negativ auf den anderen, der das Gespräch als weniger harmonisch und vertrauensvoll empfinde. Wer seine Gefühle verstecken will, tut sich auch sonst keinen Gefallen. In verschiedenen Untersuchungen wies die Wissenschaftlerin nach: Die Selbstbeherrschung kostet so viel Kraft, dass das Erinnerungsvermögen leidet. Details aus stattgefundenen Gesprächen hatten Gefühlsunterdrücker weniger parat......ausführlich im nnz-Archiv
Großes Interesse an erneuerbaren Energien
Das Netzwerk Biogas macht von sich reden. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Gestern gab es eine Info-Veranstaltung zum Thema. Das durch die Innovationsinitiative Unternehmen Region des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für die Neuen Länder geförderte Innovationsforum Netzwerk Biogas stieß mit einer gerade stattgefundenen Informationsveranstaltung zum Thema Erneuerbare Energien auf eine gute Resonanz. Vertreter der Fachhochschule Nordhausen, des STIFT Managements Erfurt und des BIC Nordthüringen hatten insbesondere Landwirte sowie Personen und Unternehmen in das BIC Nordhausen geladen, die den Bau und den Betrieb einer Biogasanlage in Erwägung ziehen......ausführlich im nnz-Archiv
nnz-Interview: Neues Spiel, neues Glück
Er hat es in diesen Tagen wahrlich nicht leicht – Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, der Ärger mit der eigenen Partei und dann noch der Haushalt 2005. Die nnz sprach exklusiv mit Landrat Joachim Claus.
nnz: Herr Claus, gegen Sie wird durch die Staatsanwaltschaft in zwei Fällen – wegen Betrugs und wegen Untreue - ermittelt? Was sagen Sie zu den Vorwürfen, die da gemacht wurden?
Joachim Claus: Ich werde mich wegen der laufenden Verfahren in der Öffentlichkeit nicht dazu äußern. Über die hausinterne Verfahrensweise habe ich mich mit dem Landesverwaltungsamt abgestimmt und Herrn Jendricke zu einer unfassenden Information aufgefordert. Da mir die Ermittlungsbehörde bislang keinerlei Informationen zu den angeblichen Ermittlungen zukommen ließ, will und kann ich mich nicht positionieren. Ich dachte bislang, dass die Betroffenen auch ein Recht auf Information haben. Letztlich sollte man das Gericht entscheiden lassen. Alle anderen Vorgehensweisen haben meiner Meinung nach wenig mit Moral und Ethik zu tun.
nnz: Ihr erster Beigeordneter hat Ihnen Vorschläge zu Einsparungen innerhalb des künftigen Haushaltes gemacht. Warum kommen von Ihnen keine Vorschläge? Scheuen Sie unbequeme Entscheidungen?
Joachim Claus: Ich habe diese Vorschläge schriftlich von Herrn Jendricke bekommen, darunter auch seine altbekannten Gedanken zur Schulnetzplanung. Ich will es hinsichtlich des Schulstandortes Bleicherode (siehe im nnz-Archiv - die Red.) vorsichtig formulieren: Der Landkreis Nordhausen besteht nicht nur aus der Stadt Nordhausen, sondern eben auch aus Ellrich, Wolkramshausen, Urbach oder Bleicherode......ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzDifferenziert betrachten
Zum 15. Jahrestag des Sturms auf die Berliner Stasi-Zentrale hat Kulturstaatsministerin Christina Weiss vor einem schludrigen Umgang mit der SED-Diktatur gewarnt. Die Geschichte dürfe nicht geschönt, sondern müsse differenziert betrachtet werden. Das sagte die parteilose Politikerin am Samstag bei einem Tag der offenen Tür im einstigen DDR-Ministerium für Staatssicherheit (MfS) in der Berliner Normannenstraße. Auf dem Programm stand auch ein Konzert des Liedermachers Wolf Biermann, der aus der DDR ausgebürgert worden war. Die Erstürmung der Stasi-Zentrale am 15. Januar 1990 sei ein mutiger Bürgeraufstand gewesen, sagte Weiss. Der Tag der offenen Tür sei eine Verbeugung vor den Leistungen derjenigen, die die Stasi- Archive vor der Vernichtung gerettet hätten. Auch künftig solle an die Menschen erinnert werden, die sich gegen das SED-Regime trotz Verfolgung behauptet hätten. Tausende Demonstranten waren vor 15 Jahren in die MfS-Zentrale eingedrungen, nachdem Bürgerkomitees bereits die Stasi-Dienststellen in den DDR-Bezirken besetzt hatten......ausführlich im nnz-Archiv
Cool sein reicht nicht
Wer bei einem Vorstellungsgespräch eine coole Fassade aufsetzt, kommt einer US-Studie zufolge beim Gegenüber nicht gut an. Gefühlsunterdrücker könnten in einer belastenden Situation schlechter auf ihre Gesprächspartner eingehen beziehungsweise reagierten verzögert. Das fand Jane Richards von der University of Texas in Austin, wie das Magazin Psychologie Heute (Weinheim) in seiner Februarausgabe berichtet. Dies wirke negativ auf den anderen, der das Gespräch als weniger harmonisch und vertrauensvoll empfinde. Wer seine Gefühle verstecken will, tut sich auch sonst keinen Gefallen. In verschiedenen Untersuchungen wies die Wissenschaftlerin nach: Die Selbstbeherrschung kostet so viel Kraft, dass das Erinnerungsvermögen leidet. Details aus stattgefundenen Gesprächen hatten Gefühlsunterdrücker weniger parat......ausführlich im nnz-Archiv
Großes Interesse an erneuerbaren Energien
Das Netzwerk Biogas macht von sich reden. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Gestern gab es eine Info-Veranstaltung zum Thema. Das durch die Innovationsinitiative Unternehmen Region des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für die Neuen Länder geförderte Innovationsforum Netzwerk Biogas stieß mit einer gerade stattgefundenen Informationsveranstaltung zum Thema Erneuerbare Energien auf eine gute Resonanz. Vertreter der Fachhochschule Nordhausen, des STIFT Managements Erfurt und des BIC Nordthüringen hatten insbesondere Landwirte sowie Personen und Unternehmen in das BIC Nordhausen geladen, die den Bau und den Betrieb einer Biogasanlage in Erwägung ziehen......ausführlich im nnz-Archiv
nnz-Interview: Neues Spiel, neues Glück
Er hat es in diesen Tagen wahrlich nicht leicht – Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, der Ärger mit der eigenen Partei und dann noch der Haushalt 2005. Die nnz sprach exklusiv mit Landrat Joachim Claus.
nnz: Herr Claus, gegen Sie wird durch die Staatsanwaltschaft in zwei Fällen – wegen Betrugs und wegen Untreue - ermittelt? Was sagen Sie zu den Vorwürfen, die da gemacht wurden?
Joachim Claus: Ich werde mich wegen der laufenden Verfahren in der Öffentlichkeit nicht dazu äußern. Über die hausinterne Verfahrensweise habe ich mich mit dem Landesverwaltungsamt abgestimmt und Herrn Jendricke zu einer unfassenden Information aufgefordert. Da mir die Ermittlungsbehörde bislang keinerlei Informationen zu den angeblichen Ermittlungen zukommen ließ, will und kann ich mich nicht positionieren. Ich dachte bislang, dass die Betroffenen auch ein Recht auf Information haben. Letztlich sollte man das Gericht entscheiden lassen. Alle anderen Vorgehensweisen haben meiner Meinung nach wenig mit Moral und Ethik zu tun.
nnz: Ihr erster Beigeordneter hat Ihnen Vorschläge zu Einsparungen innerhalb des künftigen Haushaltes gemacht. Warum kommen von Ihnen keine Vorschläge? Scheuen Sie unbequeme Entscheidungen?
Joachim Claus: Ich habe diese Vorschläge schriftlich von Herrn Jendricke bekommen, darunter auch seine altbekannten Gedanken zur Schulnetzplanung. Ich will es hinsichtlich des Schulstandortes Bleicherode (siehe im nnz-Archiv - die Red.) vorsichtig formulieren: Der Landkreis Nordhausen besteht nicht nur aus der Stadt Nordhausen, sondern eben auch aus Ellrich, Wolkramshausen, Urbach oder Bleicherode......ausführlich im nnz-Archiv

