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Sa, 12:29 Uhr
28.05.2022
CDU kritisiert Umgang mit Ortsteil

Nordhausen hat sich an Buchholz gesund gestoßen

Das kleine Buchholz hat Nordhausen mit einer Prämie von acht Millionen Euro aus finanziell schwerer Lage geholt. Im Nordhäuser Rathaus komme der Ortsteil trotzdessen zu kurz, meint man bei der Nordhäuser CDU, die "Rendite" für Buchholz sei zu gering ausgefallen...

Dank der Eingemeindung von Buchholz flossen dem Nordhäuser Haushalt 8 Millionen Euro Prämie zu. Nicht nur angesichts dieser Summe sei das Engagement für den jüngsten Ortsteil zu gering, so die CDU-Stadtratsfraktion. (Foto: CDU Fraktion Nordhausen) Dank der Eingemeindung von Buchholz flossen dem Nordhäuser Haushalt 8 Millionen Euro Prämie zu. Nicht nur angesichts dieser Summe sei das Engagement für den jüngsten Ortsteil zu gering, so die CDU-Stadtratsfraktion. (Foto: CDU Fraktion Nordhausen)


Die Nordhäuser CDU bedauert, dass Thomas Gerlach nicht erneut als Bürgermeisterkandidat für den Ortsteil Buchholz antreten wird. „Thomas hat eine gute Arbeit gemacht, war eine starke, sachliche und kompetente Stimme für den jüngsten Nordhäuser Ortsteil. Es ist schade, dass er nicht noch einmal kandidieren möchte.“, so CDU-Stadtrats-Fraktionschef Steffen Iffland.

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Iffland erinnerte daran, dass sich nur dank der Eingemeindungsbereitschaft von Buchholz nach Nordhausen die Stadt aus einer schwierigen finanziell schweren Lage befreien konnte. „Buchholz hat eine Eingemeindungsprämie von sage und schreibe 8 Millionen Euro mitgebracht“.

Allerdings sei die Rendite für den Ortsteil wohl eher gering ausgefallen. „Die Investitionen im Ort seitens der Stadt fallen wohl eher gering aus. Auch hält sich das persönliche Engagement der Stadtspitze in Grenzen“, so Iffland weiter. Eine hohe Belastung erfährt der Ort durch den Schwerlast-Holzverkehr, mit dem sich die Buchholzerinnen und Buchholzer allein gelassen fühlen. Auch ist vor Ort unverständlich, warum die Stadt die gemeindeeigenen Wohnungen nicht vermietet, obwohl Interesse da sei.

Er würde es begrüßen, wenn sich Thomas Gerlach doch noch zu einer Kandidatur bereit erklären würde. „Unsere Zusicherung, die Belange von Buchholz – und der anderen Ortsteile – bei der Stadt stärker in die Waagschale zu werfen, hat er.“ Iffland verwies darauf, dass die Ortsteile die Visitenkarten der Stadt Nordhausen seien und für Vielfalt sorgten. „Und nicht zuletzt sollte im Rathaus klar sein, dass ohne die 13 Eingemeindungen Nordhausen in der Bevölkerungsbilanz wohl inzwischen nicht wie aktuell unter 40.000 Einwohner gefallen ist, sondern Nordhausen an der 35.000 Einwohnerzahl kratzen würde.“
CDU Fraktion Nordhausen
Autor: red

Kommentare
Paulinchen
28.05.2022, 13.31 Uhr
So was, kommt von...
... so was. Der Herr Gerlach hat sich für seine Heimat und seinen Ort aufgeopfert. Er kämpfte aber leider gegen Windmühlen oder vielleicht besser gesagt, gegen eine unfähige Regierung im Landratsamt, sowie im Nordhaeuser Rathaus.
Nehmen wir das Beispiel Holzlaster. Was hat Herr Gerlach alles unternommen, um die Durchfahrt zu verhindern? Selbst das Fernsehen konnte nichts bewirken. Im Moment wird aber bewiesen, dass es geht, wenn es gehen muss. Darüber freuen sich im Augenblick auch die Bürger von Neustadt und andere Anwohner. Nur es ist leider so, die Pferde, welche den Hafer verdienen, bekommen ihn nicht zum Fressen.
Somit wird Herr Th. Gerlach seine Gründe haben, dass er sagt Goodbye das wars !! Schade, denn das Ortsbild war ein Gutes, zumindest aus meiner Sicht.
Stephanie Boklusek
28.05.2022, 15.19 Uhr
Von den 8 Million für Buchholz...
... sieht man auf den 1. Blick in Buchholz etwas noch in der Stadt Nordhausen. Wo ist das Geld geblieben?
upps!
28.05.2022, 18.39 Uhr
zu spät CDU
Das die CDU in Person von Hr. Iffland hier kritisiert ist ja völlig richtig. Völlig unabhängig von den erhaltenen 8 Millionen, der Ortsteil fühlt sich allein gelassen. Was an der CDU aber zu kritisieren ist, warum erst jetzt? Jetzt wo der Bürgermeister vor Frust, zermürbt von den Amtsschimmeln der Stadt, das Handtuch schmeißt. Wo war die Unterstützung in den letzten Jahren von Seiten der CDU? Wie bei allen Parteien und Organisationen setzt man sich nur für so einen kleinen Ortsteil ein, wenn man selber dort lebt. Einsatz hat Hr. Gerlach in seiner Amtszeit mehr als genug gezeigt, sachlich und kompetent. Oft war es aber ein Kampf gegen die berühmten Windmühlen - wer ist schon Buchholz? Das schon oft angesprochene Thema des Schwerlastverkehrs ist ein gutes Beispiel, Hr. Gerlach hat es über alle Instanzen von Nordhausen bis ins Thüringer Ministerium versucht. Ergebnis – wer ist schon Buchholz?

Ohne Hr. Gerlach wird es im Nordhäuser Ortsteil noch weiter bergab gehen, ich sehe keinen adäquaten Ersatz. Die Amtsstuben im Nordhäuser Rathaus wird es freuen, ein „Quertreiber“ der versucht was zu erreichen - was manchmal mit Arbeit verbunden ist - weniger.
Totofino
29.05.2022, 16.20 Uhr
so geht es allen Ortsteilen
erst wurden die neuen Ortsteile (seit 1990) geködert, aber nach dem Beitritt zur Stadt wurden sie vernachlässigt, es wurden nur die erzielten Einnahmen eingestrichen (z.B. Gewerbesteuern).
Die Grünanlagen werden nur notdürftig gepflegt , die Strassen und Brücken, die von der Gemeinde gereinigt werden müssten, nur mangelhaft gesäubert und es gibt schadhafte Strassen und Brücken, wo man keine positive Entwicklung sieht.
Kurzum sie sind das 5. Rad am Wagen.

Jede weitere Gemeinde, nach der NDH die Fühler ausstreckt, sollte sich einen Beitritt genau überlegen.
Rainer H.
29.05.2022, 19.56 Uhr
Durchgangsstraße Buchholz
Der Schwerlastverkehr ist das Eine. Den hätte selbst die Gemeinde Harztor nicht ändern können, aber es ist nun mal das was bei allen die Nerven blank liegen lässt. Stempeda und Rodishain hatten auch ihre Probleme. Stempeda und Rodishain haben jetzt engagierte Bürgermeister. Ich finde es gut, dass die CDU Herrn Gerlach ermutigen möchte, weiter anzutreten.
Das auch die anderen Gemeinde so betroffen sind und nichts investiert wurde, stimmt nicht. In den Ortsteilen wurde seit vielen Jahren investiert.
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