Mi, 23:21 Uhr
11.01.2006
Zweifacher Budenzauber
Nordhausen (nnz). Es war zweifellos eine doppelte Premiere, die sich Wacker Nordhausen und die Top Sport Werbeagentur heute Abend leisteten: Ein Doppelturnier und das alles noch am Mittwoch. Die nnz saß für Sie auf den Rängen der Wiedigsburghalle.
Zweifacher Budenzauber (Foto: nnz)
Zehn Mannschaften tanzten auf dem glatten Hallenparkett um zwei Pokale. Die aktuellen Mannschaften von Eintracht Sondershausen, Sachsen Leipzig, Rot Weiß Erfurt, Hallescher FC und Wacker Nordhausen wollten den Telefun Cup erringen, die Oldie-Teams rackerten sich um den Autohaus-Peter-Cup ab. Die Halle war gut besucht für einen Mittwoch und die Mannschaften hatten richtiggehend Spaß am Spiel. Und das, das ist die Hauptsache an einer solchen Veranstaltung, sind sich Experten wie Laien absolut einig. Wie immer bei den nunmehr schon zur Tradition gewordenen Turnieren, hatte sich viel Prominenz unterm Hallendach eingefunden, so zum Beispiel Landrat Joachim Claus (CDU).
Doch nun zurück zum Sport. Gespielt wurde nach dem Modus Jeder gegen Jeden und die erste kleine Sensation schafften ausgerechnet die Wacker-Oldies im ersten Spiel gegen ihre Altersgenossen des RWE. 0:0 hieß es nach acht Minuten. Die aktuelle Männermannschaft von Wacker Nordhausen machte es den Alten nach. Gegen das Team aus der Landeshauptstadt hieß es am Ende ebenfalls 0:0. Erfreulich zu sehen – die Jungs um die beiden Trainer Etzrodt und Ludwig hatten richtig Spaß und gingen durchaus gallig zur Sache. Ähnlich beim Spiel gegen Sachsen Leipzig – Sie ahnen schon, wie das Ergebnis lautete: 0:0. Damit hatten die Wackeren sich ins Halbfinale gespielt, nur Sondershausen wartete noch auf die Gastgeber.
Bei den Oldies hatten die Nordhäuser die Nase gegen die Vorstadt vorn, sie gewannen 2:1. Die jungen Spunte taten es den Alten nicht nur gleich, sie setzten noch einen drauf: 2:0 gegen die Eintracht aus Sondershausen hieß es nach den acht Minuten Spielzeit. Und damit stand fest, dass es Nordhausen im Halbfinale erneut mit Sondershausen zu tun hatte. Doch da drehten die Nachbarn aus dem Kyffhäuserkreis den Spieß um – sie siegten durch einen Sonntagsschuss mit 1:0. So blieb dem jungen Team, das zum Beispiel ohne Pohl, Ludwig und Pistorius spielte, das Neunmeter-Schießen. Hier gewannen die Nordhäuser gegen den Halleschen FC mit 3:1.
Den Turniersieg, den ließen sich die Rot-Weißen aus Erfurt nicht nehmen, sie schlugen Sondershausen klar mit 4:0. Erfreulich aus Nordhäuser Sieg der Einzug der Oldies in das Finale. Dort trafen die Schützlingen von Arndt Forberger auf Chemie Leipzig, das diese Partie klar mit 4:1 gewann.
Geblieben ist der Eindruck eines Turniers, das alt und jung vereinte. Ein Dankeschön geht an dieser Stelle an die Organisatoren, die vielen fleißigen Helfer, die Sponsoren und an die rund 400 Fans, die in die Wiedigsburghalle gekommen waren. Nur, liebe Macher von Top Sport in Sömmerda: An einem Mittwoch sollte in Nordhausen kein Turnier mehr stattfinden. Am Wochenende wären es doppelt so viele zahlende Zuschauer gewesen.
Autor: nnz
Zweifacher Budenzauber (Foto: nnz)
Zehn Mannschaften tanzten auf dem glatten Hallenparkett um zwei Pokale. Die aktuellen Mannschaften von Eintracht Sondershausen, Sachsen Leipzig, Rot Weiß Erfurt, Hallescher FC und Wacker Nordhausen wollten den Telefun Cup erringen, die Oldie-Teams rackerten sich um den Autohaus-Peter-Cup ab. Die Halle war gut besucht für einen Mittwoch und die Mannschaften hatten richtiggehend Spaß am Spiel. Und das, das ist die Hauptsache an einer solchen Veranstaltung, sind sich Experten wie Laien absolut einig. Wie immer bei den nunmehr schon zur Tradition gewordenen Turnieren, hatte sich viel Prominenz unterm Hallendach eingefunden, so zum Beispiel Landrat Joachim Claus (CDU).
Doch nun zurück zum Sport. Gespielt wurde nach dem Modus Jeder gegen Jeden und die erste kleine Sensation schafften ausgerechnet die Wacker-Oldies im ersten Spiel gegen ihre Altersgenossen des RWE. 0:0 hieß es nach acht Minuten. Die aktuelle Männermannschaft von Wacker Nordhausen machte es den Alten nach. Gegen das Team aus der Landeshauptstadt hieß es am Ende ebenfalls 0:0. Erfreulich zu sehen – die Jungs um die beiden Trainer Etzrodt und Ludwig hatten richtig Spaß und gingen durchaus gallig zur Sache. Ähnlich beim Spiel gegen Sachsen Leipzig – Sie ahnen schon, wie das Ergebnis lautete: 0:0. Damit hatten die Wackeren sich ins Halbfinale gespielt, nur Sondershausen wartete noch auf die Gastgeber.
Bei den Oldies hatten die Nordhäuser die Nase gegen die Vorstadt vorn, sie gewannen 2:1. Die jungen Spunte taten es den Alten nicht nur gleich, sie setzten noch einen drauf: 2:0 gegen die Eintracht aus Sondershausen hieß es nach den acht Minuten Spielzeit. Und damit stand fest, dass es Nordhausen im Halbfinale erneut mit Sondershausen zu tun hatte. Doch da drehten die Nachbarn aus dem Kyffhäuserkreis den Spieß um – sie siegten durch einen Sonntagsschuss mit 1:0. So blieb dem jungen Team, das zum Beispiel ohne Pohl, Ludwig und Pistorius spielte, das Neunmeter-Schießen. Hier gewannen die Nordhäuser gegen den Halleschen FC mit 3:1.
Den Turniersieg, den ließen sich die Rot-Weißen aus Erfurt nicht nehmen, sie schlugen Sondershausen klar mit 4:0. Erfreulich aus Nordhäuser Sieg der Einzug der Oldies in das Finale. Dort trafen die Schützlingen von Arndt Forberger auf Chemie Leipzig, das diese Partie klar mit 4:1 gewann.
Geblieben ist der Eindruck eines Turniers, das alt und jung vereinte. Ein Dankeschön geht an dieser Stelle an die Organisatoren, die vielen fleißigen Helfer, die Sponsoren und an die rund 400 Fans, die in die Wiedigsburghalle gekommen waren. Nur, liebe Macher von Top Sport in Sömmerda: An einem Mittwoch sollte in Nordhausen kein Turnier mehr stattfinden. Am Wochenende wären es doppelt so viele zahlende Zuschauer gewesen.


