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Mi, 08:04 Uhr
11.01.2006

Premiere unterm Dach

Nordhausen (nnz). Wieder einmal hebt sich im Nordhäuser Theater ein Premierenvorhang. Diesmal jedoch zieht es die Zuschauer und Zuhörer nicht ins so genannte Große Haus, sondern unters Dach.


Für Kinder landete die Regisseurin Babette Peiker mit „Wie Findus zu Pettersson kam“ einen Dauerbrenner im Repertoire des Theaters Nordhausen. Jetzt steht die Premiere ihrer Inszenierung der Kammeroper „Faust“ nach Charles Gounod im Theater unterm Dach bevor. Unter der musikalischen Leitung von Inga Hilsberg, die die Sänger auch am Klavier begleiten wird, hat „Faust“ heute um 19.30 Uhr Premiere.

Die Inszenierung am Theater Nordhausen zeigt Gounods „Faust“ in einer gekürzten und bearbeiteten Fassung, die die Möglichkeit bietet, die Opernhandlung in verdichteter Form auf die Bühne zu bringen und das Geschehen ganz unmittelbar wirken zu lassen. Diese Unmittelbarkeit nutzen Babette Peiker und Ausstatter Ronald Winter, um sich mit atmosphärischem Bildertheater in einem variablen Bühnenaufbau ganz auf die Figuren und ihre Handlungsmotivation zu konzentrieren.

Im Zentrum des Stückes steht die Liebesgeschichte von Faust (Matthias Heubusch) und Margarete (Brigitte Roth). Der Student Faust sehnt sich nach Zweisamkeit und wahrer Liebe, die von so vielen Menschen oft mit Füßen getreten wird. Um sie zu erhalten, lässt er sich von seinem Freund Mephisto (Robert McLoud) helfen, ohne so recht zu wissen, worauf er sich da einlässt.

Dabei stellen sich Fragen, die an Aktualität - auch für ein junges Publikum - nichts eingebüßt haben: Welche Rolle spielt das Böse im sozialen Zusammenleben? Was ist in unserer heutigen Weltanschauung überhaupt der Teufel? Ist das Menschliche Handeln von Zufall bestimmt oder gibt so etwas wie Fügung?

Die Premiere ist bereits ausverkauft, für die nachfolgenden Vorstellungen hält die Theaterkasse, Tel.: (0 36 31) 98 34 52, aber Karten für alle Interessenten bereit. Die nächsten Vorstellungen sind am 13., 16., Januar, jeweils um 11.00 Uhr; am 22. Januar, 19.30 Uhr und am 30. Januar, 11.00 Uhr.
Autor: nnz

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