Mi, 06:45 Uhr
04.01.2006
nnz-Rückspiegel: Ruhe, Markt und ein Einsatz
Nordhausen (nnz). In Thüringen ruhte am 4. Januar des vergangenen Jahres für drei Minuten das öffentliche Leben. Auch im Landkreis Nordhausen? Was noch im Landkreis passierte, das erfahren Sie mit einem Klick.
Der Opfer gedenken?
In Deutschland, aber auch in Thüringen soll der Opfer der Flutwelle in Südasien gedacht werden. In vielen Städten wird das öffentliche Leben für drei Minuten ruhen. Und im Landkreis Nordhausen? Da ist nichts vorgesehen. Keinerlei Ankündigungen für Gedenkveranstaltungen gab es von der Stadt- oder von der Kreisverwaltung. Im Rathaus verwies man auf ein Benefizkonzert am Donnerstag, dessen Erlös auf die Spendenkonten überwiesen werden soll.
Nachdenken über Partnerschaft
Auch im Landkreis Nordhausen sollten die Städte und Gemeinden über Partnerschaften mit Kommunen in den von der Flut betroffenen südasiatischen Regionen nachdenken. Diese Forderung macht der CDU-Kreisvorsitzende Dr. Klaus Zeh im Gespräch mit der nnz auf. Eine solche Städtepartnerschaft sollte auch für Nordhausen oder andere Kommunen im Landkreis Nordhausen in Erwägung gezogen werden, meinte Zeh heute. Sie müsse nicht nur mit Geld verbunden sein, mitunter könne auch eine symbolische Geste sehr viel für Menschen bedeuten. Gerade diese Naturkatastrophe habe dem Christdemokraten verdeutlicht, dass man doch in dieser einen Welt lebe und näher zusammenrücken müsse, nicht nur bei Katastrophen. Die Idee von Bundeskanzler Gerhard Schröder, dass sich Deutschland einer bestimmten Region in dem Unglücksgebiet zuwendet, findet Zeh in Ordnung...ausführlich in nnz-Archiv
Feuerwehr im Einsatz
Für Aufregung sorgte am Morgen ein Einsatz der Nordhäuser Berufsfeuerwehr am Zuckerweg. Gegen 6 Uhr war die Nordhäuser Berufsfeuerwehr heute alarmiert worden. Im Zuckerweg sollte in einem Plattenbau eine Wohnung brennen. Doch als die Kameraden am vermeintlichen Brandort eintrafen, konnte Entwarnung gegeben werden. Eine ältere Dame hatte auf ihrem Elektroherd Speisen zubereiten wollen, die allerdings waren angebrannt. Die Wohnungsinhaberin kam mit dem Schrecken davon, wurde jedoch zur vorsorglichen Behandlung an den Rettungsdienst übergeben...ausführlich in nnz-Archiv
Noch ein Tausender
Die nnz hatte im vergangenen Jahr unter anderem über die Erweiterung der Verkaufsflächen in Nordhausen berichtet. An einem konkreten Beispiel soll auch aufgezeigt werden, daß die Stadt Nordhausen oftmals machtlos den Expansionsbestrebungen der Giganten ausgeliefert ist. Es waren einst die Nahversorgermärkte, die so genannten 700er, gegen die Stadt Nordhausen kaum etwas machen konnte. Seit einigen Monaten ist diese Grenze der Verkaufsfläche nach oben verschoben worden. Vornehmlich ist es die Lidl-Gruppe, die dabei in Blickfeld gerät. Der Markt am Platz der Gewerkschaften war zwar von der Stadt Nordhausen mit 700 Quadratmetern genehmigt worden, tatsächlich baute Lidl dort einen Markt mit 300 Quadratmeter zusätzlicher Fläche. Baurechtlich konnte die Stadtverwaltung kaum etwas dagegen unternehmen, denn das novellierte Gesetz läßt eine solche Größe zu, wenn sich in der Nähe bereits ein weiterer großer Markt befindet, in diesem Fall ist das Herkules in der Südharz-Galerie...ausführlich in nnz-Archiv
Autor: nnzDer Opfer gedenken?
In Deutschland, aber auch in Thüringen soll der Opfer der Flutwelle in Südasien gedacht werden. In vielen Städten wird das öffentliche Leben für drei Minuten ruhen. Und im Landkreis Nordhausen? Da ist nichts vorgesehen. Keinerlei Ankündigungen für Gedenkveranstaltungen gab es von der Stadt- oder von der Kreisverwaltung. Im Rathaus verwies man auf ein Benefizkonzert am Donnerstag, dessen Erlös auf die Spendenkonten überwiesen werden soll.
Nachdenken über Partnerschaft
Auch im Landkreis Nordhausen sollten die Städte und Gemeinden über Partnerschaften mit Kommunen in den von der Flut betroffenen südasiatischen Regionen nachdenken. Diese Forderung macht der CDU-Kreisvorsitzende Dr. Klaus Zeh im Gespräch mit der nnz auf. Eine solche Städtepartnerschaft sollte auch für Nordhausen oder andere Kommunen im Landkreis Nordhausen in Erwägung gezogen werden, meinte Zeh heute. Sie müsse nicht nur mit Geld verbunden sein, mitunter könne auch eine symbolische Geste sehr viel für Menschen bedeuten. Gerade diese Naturkatastrophe habe dem Christdemokraten verdeutlicht, dass man doch in dieser einen Welt lebe und näher zusammenrücken müsse, nicht nur bei Katastrophen. Die Idee von Bundeskanzler Gerhard Schröder, dass sich Deutschland einer bestimmten Region in dem Unglücksgebiet zuwendet, findet Zeh in Ordnung...ausführlich in nnz-Archiv
Feuerwehr im Einsatz
Für Aufregung sorgte am Morgen ein Einsatz der Nordhäuser Berufsfeuerwehr am Zuckerweg. Gegen 6 Uhr war die Nordhäuser Berufsfeuerwehr heute alarmiert worden. Im Zuckerweg sollte in einem Plattenbau eine Wohnung brennen. Doch als die Kameraden am vermeintlichen Brandort eintrafen, konnte Entwarnung gegeben werden. Eine ältere Dame hatte auf ihrem Elektroherd Speisen zubereiten wollen, die allerdings waren angebrannt. Die Wohnungsinhaberin kam mit dem Schrecken davon, wurde jedoch zur vorsorglichen Behandlung an den Rettungsdienst übergeben...ausführlich in nnz-Archiv
Noch ein Tausender
Die nnz hatte im vergangenen Jahr unter anderem über die Erweiterung der Verkaufsflächen in Nordhausen berichtet. An einem konkreten Beispiel soll auch aufgezeigt werden, daß die Stadt Nordhausen oftmals machtlos den Expansionsbestrebungen der Giganten ausgeliefert ist. Es waren einst die Nahversorgermärkte, die so genannten 700er, gegen die Stadt Nordhausen kaum etwas machen konnte. Seit einigen Monaten ist diese Grenze der Verkaufsfläche nach oben verschoben worden. Vornehmlich ist es die Lidl-Gruppe, die dabei in Blickfeld gerät. Der Markt am Platz der Gewerkschaften war zwar von der Stadt Nordhausen mit 700 Quadratmetern genehmigt worden, tatsächlich baute Lidl dort einen Markt mit 300 Quadratmeter zusätzlicher Fläche. Baurechtlich konnte die Stadtverwaltung kaum etwas dagegen unternehmen, denn das novellierte Gesetz läßt eine solche Größe zu, wenn sich in der Nähe bereits ein weiterer großer Markt befindet, in diesem Fall ist das Herkules in der Südharz-Galerie...ausführlich in nnz-Archiv


