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Di, 11:14 Uhr
03.01.2006

Da lachte nicht nur die Sonne

Nordhausen (nnz). Nicht nur der Wintersport und seine „positiven“ Begleiterscheinungen lassen die Kassen der Hoteliers und der Inhaber von Pensionen klingeln. Auch das Sommerhalbjahr war in Thüringen „nicht ohne“. Wenn auch unterschiedlich...


Im Sommerhalbjahr 2005 (Mai bis Oktober) wurden in den Thüringer Beherbergungsbetrieben (mit 9 und mehr Betten) und Campingplätzen (ohne Dauercamping) rund 1,9 Millionen Gäste begrüßt, die fast 5,5 Millionen Übernachtungen buchten. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 4,2 Prozent mehr Gäste und 5,2 Prozent mehr Übernachtungen als im Sommerhalbjahr 2004. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste war im Sommerhalbjahr 2005 mit 2,9 Tagen etwas länger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (2,8 Tage).

Das bevorzugte Reisegebiet ist nach wie vor der Thüringer Wald. Deutlich mehr als ein Drittel der Gäste (36,8 Prozent) reiste dorthin. Sie verweilten durchschnittlich 3,2 Tage. Verglichen mit dem Sommerhalbjahr 2004 stieg die Anzahl der Gäste um 0,5 Prozent und die der Übernachtungen um 0,1 Prozent an. Im Thüringer Kernland gab es 9,5 Prozent mehr Gäste und 22,0 Prozent mehr Übernachtungen. Ebenfalls ansteigende Gäste- und Übernachtungszahlen im Sommerhalbjahr 2005 meldete das Saaleland (7,8 bzw. 7,4 Prozent) und Ostthüringen (2,0 bzw. 1,9 Prozent). Lediglich Nordthüringen verzeichnete einen geringfügigen Rückgang an Gästeankünften um 0,1 Prozent, die Zahl der Übernachtungen stieg jedoch um 1,5 Prozent.

Die aufstrebende Entwicklung im Thüringer Tourismus dürfte im Sommerhalbjahr 2005 nicht unwesentlich von verschiedenen touristischen Großveranstaltungen beeinflusst worden sein. Zu nennen sind hier beispielsweise die Junioren Weltmeisterschaft in der Leichtathletik in Erfurt und der 105. Deutsche Wandertag. Im Bereich des Campingtourismus insbesondere das Bundescamp der Royal Rangers in Metebach (Landkreis Gotha) sowie das Tanz- und Folklorefestival in Rudolstadt.

Im Oktober 2005 kamen 293.000 Gäste nach Thüringen, die 817.000 Übernachtungen buchten. Das waren 0,8 Prozent weniger Gäste, aber 0,7 Prozent mehr Übernachtungen. Die durchschnittliche Verweildauer blieb mit 2,8 Tagen unverändert.
Autor: nnz

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