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Do, 15:31 Uhr
28.04.2022
SPD-Hochschulpolitiker Lutz Liebscher:

Hilfspaket für ukrainische Studenten und Wissenschaftler

Laut den Plänen des Thüringer Wissenschaftsministeriums werden etwa 1,5 Millionen Euro Soforthilfe bereitgestellt, von der sowohl ukrainische Wissenschaftler und Studenten profitieren können, die bereits in Thüringen sind, als auch Geflüchtete aus dem osteuropäischen Land, die derzeit und künftig in den Freistaat kommen...

„Je länger dieser schreckliche Krieg dauert, desto mehr stellt sich für die Ukrainerinnen und Ukrainer auch in unserem Land die Frage, wie es weitergehen kann. Den zahlreichen Studenten und Hochschulmitarbeitern müssen wir die Möglichkeit geben, an Thüringer Hochschulen zu studieren und zu arbeiten“, so der SPD-Hochschulpolitiker Lutz Liebscher zu dem Paket zur Unterstützung, das der Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee heute angekündigt hat.

Auch das "Studierendenwerk Thüringen" beteiligt sich bspw. mit kostenlosen Essensgutscheinen oder mit Unterbringungsmöglichkeiten in Wohnheimen.

„Wir sind solidarisch mit der Ukraine und den Geflüchteten, daher befürworten ich und meine Fraktion die schnelle Hilfe des Landes. Ich finde es absolut richtig und wichtig, dass Thüringen hier schnell Mittel in großem Umfang bereitstellt und fordere den Bund nachdrücklich auf, die Länder bei dieser Herausforderung finanziell zu unterstützen“, ergänzt Liebscher.

Aber der Sozialdemokrat fordert eine ähnlich geartete, deutschlandweite Unterstützung auch für Studenten und wissenschaftliches Personal aus Russland oder Belarus: „Menschen, die aus diesen Ländern bei uns sind und nicht in ihre Heimatländer zurückkehren wollen, um bspw. dem Militärdienst im Kriegsgebiet zu entgehen, sollten wir ebenfalls Unterstützung und finanzielle Hilfe anbieten. Gleiches gilt für diejenigen, die schutzsuchend zu uns kommen, um in Frieden und Freiheit zu studieren oder wissenschaftlich zu arbeiten.“
Autor: red

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Kommentare
Bebo
28.04.2022, 22:08 Uhr
Wir schicken Panzer in Kriegsgebiete
und sollen die unterstützen, die sich dort dem Militärdienst durch Flucht entziehen.
Passt das zusammen?
geloescht.20250302
28.04.2022, 22:38 Uhr
Wissenschaftler und Studenten...
...kämpfen nicht, Bebo!

Nur mit Worten aus dem Exil! Das haben doch die deutschen "Geistesgrössen", die merkwürderweise unbehelligt vor Hitler emigrieren konnten, auch so gehandhabt.

Als die Gefahr gebannt war, kamen sie zurück und haben das propagandistische Kommando übernommen. So wird es in der Ukraine auch ablaufen. Klugscheisserisch auferstehen aus Ruinen.
Henkel
29.04.2022, 07:13 Uhr
Solidarität
Mir stellt sich die Frage, mit welchen Ukrainern ist man solidarisch? Mit den ukrainischen Bürgern, die auf andere Bürger ihres eigenen Landes losgegangen sind? Über 8 Jahre lang? Die russisch stämmigen? Die griechisch stämmigen? Städte wie Mariupol haben es ja schon im Namen. Es gab ja neben den zwei Donbass Republiken noch drei Oblaste, die sich unabhängig machen wollten und bei denen man diese aus wirtschaftlicher Not geborenen Idee mit Gewalt verhinderte. Hat nur niemanden interessiert. Ein Land, was seine eigenen Bürger militärisch zu etwas zwingt anstatt deren Lebensbedingungen zu verbessern, wie nennt man das? So beendet man keinen Konflikt, man verlängert. Mit Waffen sowieso. Der in der Ukraine aufgebauten "Fremdenlegion" mag ja kämpfen Spaß machen, nicht aber den Männern, die man zum Kriegsdienst zwingt. Für die wird es nun noch heißer her gehen, da Russland gezwungen ist, nach Angriffen aufs Grenzgebiet noch härter durchzugreifen. Und wer beschließt all den Irrsinn? In Sicherheit sitzende Politiker, ihre Berater und sogenannte Wissenschaftler.
Paulinchen
29.04.2022, 18:05 Uhr
Was denn nun?
Die Zeitung Krone at. berichtet heute, dass nicht jeder Ukrainer gegen den Einmarsch der Russen ist. So zum Beispiel hauptsächlich die Menschen im Teil des Ostens der Ukraine.
Erleben wir jetzt ein zweites Afghanistan, wo wir Waffen hinterlassen haben, welche von unseren Steuern finanziert wurden? Warum wurde nicht ein Referendum bzw. eine Volkbefragung durchgeführt, um das Land friedlich in zwei Länder zu teilen. Zwischen der Slowakei und Tschechien hat es doch auch geklappt. Mussten dafür unschuldige Menschen sterben und die Infrastruktur in Schutt und Asche versinken? Wer bitte, hat hier auf der ganzen Linie versagt und die Welt an den Rand eines 3. Weltkrieges getrieben? Für mich ist es mal wieder ein Beweis dafür, dass man mit Waffen keinen Frieden schafft. Wie will man jetzt noch retten, was noch zu retten ist? Es muss endlich ein Vermittler her, der /die von beiden Seiten akzeptiert wird. Bewegt Euch endlich Ihr hochbezahlten Politiker!
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