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Mo, 17:55 Uhr
25.04.2022
Ein Oberligakonkurrent weniger erhöht Chancen auf Klassenerhalt

Paradiesische Neuigkeiten für den FSV Wacker

Das sind wahrlich paradiesische Nachrichten, die heute aus Jena verlauteten, wo bekanntlich der FC Carl Zeiss Jena im „Paradies“ spielt. Ab der nächsten Saison wird der ambitionierte Regionalligist keine zweite Mannschaft mehr in der Oberliga an den Start schicken …

„Der FC Carl Zeiss Jena stellt zur neuen Saison den Spielbetrieb der 2. Mannschaft ein“, lautete auf der Homepage des Vereins der lapidare Satz in einer konzeptionellen Erklärung, wie der Traditionsklub und ehemalige Europa-Cup-Finalist in den nächsten Jahren in die deutschen Top 50 zurückkehren will.

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Für den Nordhäuser FSV Wacker bedeutet die Entscheidung des Jenaer Vereinsvorstands einen weiteren Tabellenplatz nach oben zu klettern und dem Klassenerhalt wieder ein Stück näher gekommen zu sein. Da aus der Regionalliga nach derzeitigem Stand nur der VfB Auerbach in die Oberliga absteigen wird beim gleichzeitigen Aufstieg des FC Rot-Weiß Erfurt muss Wacker nun lediglich vier andere Vereine in der Tabelle hinter sich lassen, um auch in der nächsten Spielzeit fünftklassig zu bleiben.

Die durch die chaotischen Corona-Spielzeiten aufgeblähte Oberliga wird dann wieder auf 16 Teilnehmer reduziert, was im Horrorszenario bis zu sieben Absteiger hätte bedeuten können. Nun sind mit Merseburg (schon im Winter ausgestiegen) und FC Carl Zeiss II zwei dieser Plätze schon besetzt und es verbleiben noch vier Abstiegsränge. Die Thüringer Kontrahenten Martinroda sowie Arnstadt liegen aussichtslos am Tabellenende und sind praktisch schon zurück in der Thüringenliga. Auch für die jetzt schon hinter Wacker rangierenden Inter Leipzig, FC Grimma und Blau-Weiß Zorbau sieht es derzeit nicht gut aus.

Die Männer aus der Parkallee haben es somit selbst in der Hand, in den nächsten Spielen dem gesteckten Saisonziel weiter näher zu kommen. Nach den zuletzt guten Ergebnissen gerade gegen die Top-Teams der Liga sollte das Selbstvertrauen der Greschke-Schützlinge aufgrund der Nachrichten aus Jena weiter gestärkt werden. Und für Wacker-Urgestein Markus Vopel bleibt es ein schöner Aspekt seiner langen Karriere in blau-weiß, der letzte Nordhäuser gewesen zu sein, der eine Wacker-Vertretung im „Paradies“ zum Sieg geschossen hat. Wahrlich mit der letzten Chance, die sich dafür bot.
Olaf Schulze
Autor: red

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Kommentare
Flitzpiepe
26.04.2022, 08:39 Uhr
Wir sollten uns erst freuen
wenn es definitiv fest steht, dass Wacker nicht absteigt.
Wenn ich das richtig sehe, hat Wacker noch 5 Spiele.
Inter Leipzig noch 7 Spiele. Wir noch in Leipzig und in Grimma.
Zorbau, Grimma und Leipzig könnten da noch locker an uns vorbei.
Also unter paradiesisch stelle ich mir was anderes vor.
Wann ist mal Schluss mit dieser Überheblichkeit?
Hayden 69
26.04.2022, 08:44 Uhr
Wacker
Ein auf dem Platz erkämpfter Ligaerhalt wäre schöner, dieses verfälscht nur die " Stärke" von Wacker.
geloescht.20220913
26.04.2022, 10:02 Uhr
Mal locker bleiben
Der Begriff "paradiesisch" ist als Metapher gemeint, und bezieht sich auf die positive Nachricht aus dem allgemein hin auch als "Paradies" bezeichneten Jenaer Vereinsgelände. Vielleicht einfach mal ein wenig nachdenken und informieren, bevor man gleich wieder mit dem Vorwurf der Überheblichkeit um die Ecke kommt, liebe (r)(s) Flitzpiepe!

Laut TA vom 30.3. hat der NOFV beschlossen, die Saison nach dem 33. Spieltag zu beenden. Somit dürften unserer Wacker-Mannschaft sogar noch mehr als 5 Spiele bevorstehen. Aber aufgrund der letzten postiven Ergebnisse gegen Gegner, die allesamt in der Tabelle vor uns stehen, dürfte das Momentum in jedem Fall auf unserer Seite sein. Der Klassenerhalt ist nun greifbarer, als zu jedem anderen Zeitpunkt in dieser Saison und das darf man dann auch gern mal positiv sehen.
T.Nickel
26.04.2022, 19:16 Uhr
Kreative,...
...gut und passend gewählte Überschrift.

Da schon im ersten Satz des Artikels auf die Jenaer Spielstätte hingewiesen wird, hat wohl die Flitzpiepe schon nach der Überschrift aufgehört zu lesen. Man muss jedenfalls schon sehr missverstehen wollen, wenn man in seinem Kommentar dann von Überheblichkeit spricht.
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