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Do, 06:45 Uhr
29.12.2005

nnz-Rückspiegel: Reden und Protestieren

Nordhausen (nnz). Vor einem Jahr machte sich Landrat Joachim Claus Gedenken über seine Vertretung. Dann erhielt der Politiker auch noch Post aus Erfurt. Und schließlich wurde eine Demo vorbereitet...


Reden über den „Zweiten“
Während man sich im Nordhäuser Rathaus auf die „Nach-Wahlbuhl-Zeit“ einrichtet, wird im Landratsamt über die „Nach-Jendricke-Zeit“ nachgedacht. Dazu gibt es Vorstellungen von Landrat Joachim Claus (CDU). Wie Joachim Claus heute der nnz sagte, werde er im Januar den Ältestenrat des Kreistages einberufen. Dabei wird er dem Gremium eine Veränderung der Hauptsatzung vorschlagen. Genau soll der Punkt verändert werden, der die Zahl der hauptamtlichen Beigeordneten regelt. „In den Zeiten, in denen alle über Einsparungen in den kommunalen Haushalten reden, halte ich es für sinnvoll, nur noch einen hauptamtlichen Beigeordneten in der Kreisverwaltung zu haben“, so der Landrat gegenüber nnz...ausführlich in nnz-Archiv


Verspätete Bescherung
Es gibt immer noch Überraschungen, selbst für Landräte. Eine solche erlebte heute Landrat Joachim Claus (CDU). Es war am heutigen Vormittag: Ein Kurier aus Erfurt brachte Joachim Claus einen Brief. Darin standen die eigentlich entscheidenden Worte in Form eines Fördermittelbescheids. Es geht um 6,9 Millionen Euro, die das Land Thüringen dem Landkreis Nordhausen für die Rekonstruktion und Erweiterung des Berufsschulzentrums an der Nordhäuser Morgenröte zur Verfügung stellen wird. Der Fluß des Geld wird sich über mehrere Jahre hinweg erstrecken, ebenso wie die Bereitstellung der kreislichen Eigenanteile in Höhe von 1,25 Millionen Euro. Die Planungen für das Berufsschulzentrum, in dem die Standorte in der Freiherr-vom-Stein-Straße und der Elisabethstraße vereint werden sollen, sind bereits in Sack und Tüten, der Baustart soll nach Aussagen von Landrat Claus im Juli kommenden Jahres erfolgen. Die Arbeiten werden im Oktober 2007 beendet sein...ausführlich in nnz-Archiv


Protest vor der Agentur
Am dritten Januar soll es auch in Nordhausen ein Aktion unter dem Motto „Agenturschluß“ geben. Damit soll vor der Arbeitsagentur in der Uferstraße gegen die Umsetzung der Hartz-Vier-Gesetze demonstriert werden. Heute gab es dazu im Landratsamt eine erste Beratung. Die Bürgerinitiative hatte für den 3. Januar in der Zeit von 7 bis 9 Uhr eine Protestaktion auf dem Platz der Gewerkschaften, in unmittelbarer Nähe der Agentur für Arbeit beim Ordnungsamt des Kreises beantragt. An einem Kooperationsgespräch nahmen neben Vertretern der Bürgerinitiative auch Mitarbeiter des Landratsamtes sowie Beamte der Nordhäuser Polizei teil...ausführlich in nnz-Archiv
Autor: nnz

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