So, 15:23 Uhr
25.12.2005
nnz-Weihnachts-Kurz-News
Nordhausen (nnz). Auch am Weihnachtswochenende stehen die Ticker im Nachrichtendschungel nicht still. Was sie für Thüringen und Deutschland ausspuckten, das hat die nnz für Sie zusammengestellt.
Andere Magnete
Touristen in Thüringen besuchen verstärkt Traditionsbetriebe. Mehr als 200 000 Gäste hätten dieses Jahr einen Abstecher zu den Unternehmen in der Region unternommen, zitiert der Sender MDR 1 Radio Thüringen die Thüringer Tourismusgesellschaft. Demnach seien Firmenbesuche das i-Tüpfelchen von touristischen Angebotspaketen. Die Gäste wurde ein Besuch bei 44 Unternehmen angeboten, darunter Destillerien, Brauereien und Porzellanhersteller. Den größten Ansturm verzeichnete die Farbglashütte Lauscha.
Anderes Klientel
Mit einer breiten programmatischen Debatte über die künftige Ausrichtung der Linkspartei will der Landesvorsitzende Dieter Hausold im kommenden Jahr neue Wählerschichten erschließen. Die geplante Fusion mit der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) bringt uns eine Identitätserweiterung, sagte Hausold in einem dpa-Gespräch. Die Voraussetzungen dafür sollen auf einem Landesparteitag im März gelegt werden. Dort werde der gesamte Vorstand neu gewählt, der die Vereinigung bis 2007 vorbereiten werde.
Mehr Ausländer
Die Zahl der ausländischen Ärzte in Thüringen hat sich in den vergangenen vier Jahren verdreifacht. Nach Angaben der Landesärztekammer sind gegenwärtig 365 Mediziner aus dem Ausland im Freistaat tätig. Sie kommen aus mehr als 50 Ländern. Der überwiegende Teil arbeitet in Krankenhäusern: 313 ausländische Mediziner sind in einer Klinik beschäftigt. Im Jahr 2001 waren 216 Ärzte aus rund 30 Ländern in Thüringen tätig. Insgesamt gibt es im Freistaat 7000 berufstätige Ärzte.
Weihnachtsbrand
Beim Brand einer Scheune in Molschleben im Landkreis Gotha ist am ersten Weihnachtsfeiertag ein Sachschaden in Höhe von 50 000 Euro entstanden. Verletzt wurde niemand, sagte ein Polizeisprecher. Die Scheune brannte bis auf ihre Grundmauern nieder. Rund 50 Feuerwehrleute waren mit den Löscharbeiten beschäftigt. Sie konnten ein Übergreifen der Flammen auf ein nahe stehendes Gebäude verhindern.
Gewerkschaft fordert
Der DGB hat zusammen mit mehreren Sozialverbänden die Bundesregierung aufgefordert, ihre Renten-Pläne zu überdenken. Der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD sieht eine Reihe von Maßnahmen vor, deren Umsetzung die finanzielle Stabilität des Rentenversicherungssystems nachhaltig gefährden würde”, heißt es in einem Brief an Bundessozialminister Franz Müntefering. In der Erklärung beanstanden die Kritiker das angepeilte Maßnahmenbündel” der großen Koalition.
Mehr Sicherheit
Der positive Trend bei der Sicherheit am Arbeitsplatz hat sich fortgesetzt: Auch 2004 gingen die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle weiter zurück, und zwar um 4,7 Prozent auf knapp 1,1 Millionen. Bei den tödlichen Arbeitsunfällen war gar ein Rückgang von 7,8 Prozent auf knapp 950 zu verzeichnen. Dies geht aus dem jüngsten Bericht der Bundesregierung über den Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit hervor.
Horror-Unfall
Bei einem schweren Autounfall in einem Tunnel bei Eriskirch am Bodensee sind fünf Menschen getötet und vier verletzt worden. Nach Polizeiangaben prallte ein Fahrzeug mit fünf Insassen bei der Einfahrt in einen Tunnel aus ungeklärter Ursache erst gegen die Tunnelwand, dann gegen ein entgegenkommendes Auto und dann erneut gegen die Wand. Dabei ging das Auto in Flammen auf. Alle fünf Fahrzeuginsassen im Alter zwischen 18 und 23 Jahren starben. In dem entgegenkommenden Wagen wurden vier Menschen verletzt.
Mehr Solidarität
Papst Benedikt XVI. hat in seiner Weihnachtsbotschaft in Rom zu einer neuen Weltordnung” des Friedens und der Gerechtigkeit aufgerufen. Die christliche Botschaft der Nächstenliebe könne dem Menschen die Kraft geben, sich für den Aufbau einer neuen Weltordnung einzusetzen, die auf gerechten ethischen und wirtschaftlichen Beziehungen gegründet ist”. Anschließend spendete er den traditionellen Segen Urbi et Orbi und sprach die Weihnachtsgrüße in 32 Sprachen.
Autor: nnzAndere Magnete
Touristen in Thüringen besuchen verstärkt Traditionsbetriebe. Mehr als 200 000 Gäste hätten dieses Jahr einen Abstecher zu den Unternehmen in der Region unternommen, zitiert der Sender MDR 1 Radio Thüringen die Thüringer Tourismusgesellschaft. Demnach seien Firmenbesuche das i-Tüpfelchen von touristischen Angebotspaketen. Die Gäste wurde ein Besuch bei 44 Unternehmen angeboten, darunter Destillerien, Brauereien und Porzellanhersteller. Den größten Ansturm verzeichnete die Farbglashütte Lauscha.
Anderes Klientel
Mit einer breiten programmatischen Debatte über die künftige Ausrichtung der Linkspartei will der Landesvorsitzende Dieter Hausold im kommenden Jahr neue Wählerschichten erschließen. Die geplante Fusion mit der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) bringt uns eine Identitätserweiterung, sagte Hausold in einem dpa-Gespräch. Die Voraussetzungen dafür sollen auf einem Landesparteitag im März gelegt werden. Dort werde der gesamte Vorstand neu gewählt, der die Vereinigung bis 2007 vorbereiten werde.
Mehr Ausländer
Die Zahl der ausländischen Ärzte in Thüringen hat sich in den vergangenen vier Jahren verdreifacht. Nach Angaben der Landesärztekammer sind gegenwärtig 365 Mediziner aus dem Ausland im Freistaat tätig. Sie kommen aus mehr als 50 Ländern. Der überwiegende Teil arbeitet in Krankenhäusern: 313 ausländische Mediziner sind in einer Klinik beschäftigt. Im Jahr 2001 waren 216 Ärzte aus rund 30 Ländern in Thüringen tätig. Insgesamt gibt es im Freistaat 7000 berufstätige Ärzte.
Weihnachtsbrand
Beim Brand einer Scheune in Molschleben im Landkreis Gotha ist am ersten Weihnachtsfeiertag ein Sachschaden in Höhe von 50 000 Euro entstanden. Verletzt wurde niemand, sagte ein Polizeisprecher. Die Scheune brannte bis auf ihre Grundmauern nieder. Rund 50 Feuerwehrleute waren mit den Löscharbeiten beschäftigt. Sie konnten ein Übergreifen der Flammen auf ein nahe stehendes Gebäude verhindern.
Gewerkschaft fordert
Der DGB hat zusammen mit mehreren Sozialverbänden die Bundesregierung aufgefordert, ihre Renten-Pläne zu überdenken. Der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD sieht eine Reihe von Maßnahmen vor, deren Umsetzung die finanzielle Stabilität des Rentenversicherungssystems nachhaltig gefährden würde”, heißt es in einem Brief an Bundessozialminister Franz Müntefering. In der Erklärung beanstanden die Kritiker das angepeilte Maßnahmenbündel” der großen Koalition.
Mehr Sicherheit
Der positive Trend bei der Sicherheit am Arbeitsplatz hat sich fortgesetzt: Auch 2004 gingen die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle weiter zurück, und zwar um 4,7 Prozent auf knapp 1,1 Millionen. Bei den tödlichen Arbeitsunfällen war gar ein Rückgang von 7,8 Prozent auf knapp 950 zu verzeichnen. Dies geht aus dem jüngsten Bericht der Bundesregierung über den Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit hervor.
Horror-Unfall
Bei einem schweren Autounfall in einem Tunnel bei Eriskirch am Bodensee sind fünf Menschen getötet und vier verletzt worden. Nach Polizeiangaben prallte ein Fahrzeug mit fünf Insassen bei der Einfahrt in einen Tunnel aus ungeklärter Ursache erst gegen die Tunnelwand, dann gegen ein entgegenkommendes Auto und dann erneut gegen die Wand. Dabei ging das Auto in Flammen auf. Alle fünf Fahrzeuginsassen im Alter zwischen 18 und 23 Jahren starben. In dem entgegenkommenden Wagen wurden vier Menschen verletzt.
Mehr Solidarität
Papst Benedikt XVI. hat in seiner Weihnachtsbotschaft in Rom zu einer neuen Weltordnung” des Friedens und der Gerechtigkeit aufgerufen. Die christliche Botschaft der Nächstenliebe könne dem Menschen die Kraft geben, sich für den Aufbau einer neuen Weltordnung einzusetzen, die auf gerechten ethischen und wirtschaftlichen Beziehungen gegründet ist”. Anschließend spendete er den traditionellen Segen Urbi et Orbi und sprach die Weihnachtsgrüße in 32 Sprachen.

