Sa, 09:07 Uhr
24.12.2005
Abschied eines Helden
Nordhausen (nnz). Nicht nur die Erfolgsoper Tosca wird sich am 26. Dezember, um 19.30 Uhr von der Nordhäuser Bühne verabschieden. Auch ein jahrzehntelanges Mitglied des Ensembles wird in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet...
Wolfgang Lambertz steht nach 39 Berufsjahren, davon 27 in Nordhausen, am zweiten Weihnachtsfeiertag zum letzten Mal auf der Bühne des Theaters. Der Scarpia ist Lambertz` 127. Rolle gewesen. Er hat alles gesungen, was man sich wünschen kann, vom leichten bis zum Helden- und Charakterbariton, in Strauss Rosenkavalier ebenso, wie in Wagners Fliegendem Holländer und Verdis Macbeth. Auch Musical war dabei. So stand Wolfgang Lambertz noch in dieser Spielzeit als Priester in Webbers Jesus Christ Superstar auf der Bühne.
Musik ist mein Leben, sagte Lambertz zu Beginn der letzten Spielzeit kurz vor der Premiere der Oper, die nur wenig später als das Wunder in der Provinz gefeiert wurde im Gespräch mit der Thüringer Allgemeinen. Die Rolle des Scarpia war für ihn eine echte Herausforderung, vor allem wegen der italienischen Sprache, weil man in dieser Sprache nicht denkt oder spricht. Dennoch war er begeistert. Bösewichter sind meist dankbare Rollen und so feierte er auch mit diesem einen großen Erfolg.
Abschiede fallen immer schwer. So auch dieser. Wolfgang Lambertz ist aus dem Nordhäuser Theater eigentlich nicht wegzudenken. Fast schon seit Generationen erfreute er das Publikum in immer anderen Partien – und begeisterte in allen. Doch auch die größte Bühnenkarriere ist irgendwann zuende. Und so wird Wolfgang Lambertz am 26. Dezember nach der letzten Tosca-Vorstellung durch den Intendanten Lars Tietje auf offener Bühne verabschiedet.
Karten für dieses besondere Ereignis erhalten Sie an der Theaterkasse oder unter Telefon 03631/ 983452
Autor: nnzWolfgang Lambertz steht nach 39 Berufsjahren, davon 27 in Nordhausen, am zweiten Weihnachtsfeiertag zum letzten Mal auf der Bühne des Theaters. Der Scarpia ist Lambertz` 127. Rolle gewesen. Er hat alles gesungen, was man sich wünschen kann, vom leichten bis zum Helden- und Charakterbariton, in Strauss Rosenkavalier ebenso, wie in Wagners Fliegendem Holländer und Verdis Macbeth. Auch Musical war dabei. So stand Wolfgang Lambertz noch in dieser Spielzeit als Priester in Webbers Jesus Christ Superstar auf der Bühne.
Musik ist mein Leben, sagte Lambertz zu Beginn der letzten Spielzeit kurz vor der Premiere der Oper, die nur wenig später als das Wunder in der Provinz gefeiert wurde im Gespräch mit der Thüringer Allgemeinen. Die Rolle des Scarpia war für ihn eine echte Herausforderung, vor allem wegen der italienischen Sprache, weil man in dieser Sprache nicht denkt oder spricht. Dennoch war er begeistert. Bösewichter sind meist dankbare Rollen und so feierte er auch mit diesem einen großen Erfolg.
Abschiede fallen immer schwer. So auch dieser. Wolfgang Lambertz ist aus dem Nordhäuser Theater eigentlich nicht wegzudenken. Fast schon seit Generationen erfreute er das Publikum in immer anderen Partien – und begeisterte in allen. Doch auch die größte Bühnenkarriere ist irgendwann zuende. Und so wird Wolfgang Lambertz am 26. Dezember nach der letzten Tosca-Vorstellung durch den Intendanten Lars Tietje auf offener Bühne verabschiedet.
Karten für dieses besondere Ereignis erhalten Sie an der Theaterkasse oder unter Telefon 03631/ 983452

