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Do, 09:10 Uhr
31.03.2022
ifo Institut

Industrie will Abhängigkeit von China verringern

Fast die Hälfte der deutschen Industriefirmen ist derzeit auf wichtige Vorleistungen aus China angewiesen. Viele wollen diese Abhängigkeit verringern. Das geht aus einer Umfrage des ifo Instituts hervor...

„46 Prozent aller Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes geben an, aus China bedeutsame Vorleistungen zu beziehen. Von diesen Unternehmen plant fast jedes zweite, diese Importe aus China in Zukunft zu verringern“, sagt Lisandra Flach, die Leiterin des ifo Zentrums für Außenwirtschaft.

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Die Unternehmen wollen damit ihre Bezugsquellen stärker diversifizieren, Kosten und Risiken in der Logistik verringern und sich gegen politische Unsicherheit rüsten. „Die Bestrebungen deutscher Unternehmen könnten durch die deutsche und europäische Handelspolitik wirkungsvoll unterstützt werden“, sagt Flach.

„Es wäre wünschenswert, wenn sich die Bundesregierung auf EU-Ebene mit Nachdruck für eine zügige Ratifizierung des Handelsabkommens mit den Mercosur-Staaten und für die Modernisierung des Handelsabkommens mit Mexiko für Deutschland einsetzte. Auch den Verhandlungen der EU über Abkommen mit Australien oder Indien sollte eine hohe politische Bedeutung eingeräumt werden.“ Auf diese Weise könnten europäische Unternehmen schnell einen verbesserten Marktzugang für diese Länder erhalten und somit die Zahl der Bezugsquellen vergrößern.

China nehme als Zulieferer und Absatzmarkt für Deutschland eine wichtige, aber keinesfalls beherrschende Rolle ein. Das zeige sich, wenn man direkte und indirekte Wertschöpfungsverflechtungen berücksichtige, schreibt Flach in einem Aufsatz im ifo Schnelldienst. „Allerdings ist Deutschland bei mehreren spezifischen Industriegütern und Rohstoffen abhängig von China“, sagt Flach.

„Wenn sich Deutschland abrupt von der chinesischen Wirtschaft abkoppelt, würden spezifische und wichtige Lieferketten unterbrochen. Deswegen ist es notwendig, sich verstärkt um Diversifizierung bei kritischen Gütern und Rohstoffen auf europäischer Ebene zu bemühen“, sagt Co-Autor Andreas Baur. „Die EU-Länder sollten mit größtmöglicher Geschlossenheit gegenüber Peking auftreten. Das wird für die Zukunft der Handelsbeziehungen mit China entscheidend sein“, fügt der ifo-Forscher hinzu.
Autor: red

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Kommentare
Leser X
31.03.2022, 10:21 Uhr
Wer hat denn das wieder befohlen?
Die Welt ist aus den Fugen. Wir dürfen nicht mehr mit Russland handeln. Nun nicht mehr mit China. Welches Land wird zum nächsten Feind erklärt?

Es wird einem Angst und Bange beim chaotischen Gebaren dieser fremdbestimmten Regierung. Sie ist eine Gefahr für die Bevölkerung. Da wünscht man sich ja fast Frau Merkel zurück.

Gestern Abend ließ Habeck im TV erklären, dass unser aller Leben jetzt ärmer wird und wir doch froh sein sollen, dass der Krieg nicht bei uns tobt. Wenn sich unsere Regierung weiter so verhält, bin ich mir da aber mittlerweile nicht mehr so sicher...

Unglaubliche Worte eines hochbezahlten Mannes, der bestimmt schon seinen Exil-Ort organisiert hat. Die Partei der Grünen ist nach meiner Wahrnehmung zur reaktionärsten und amerika-hörigsten Truppe verkommen, die dieses Land jemals ertragen musste.
Romikon
31.03.2022, 10:52 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bezug zum Artikel?
Kobold2
31.03.2022, 10:55 Uhr
Ich habe das Gefühl,
das sie in letzter Zeit leider irgendwo falsch abgebogen sind. Bisher habe ich ihrer Kommentare sehr geschätzt.
China entwickelt sich schon lange in eine bedenkliche Richung, die von vielen vets helfen, oder ignoriert wird.
Die sukzessive Zunahme an Anteilen oder kompletten Zugängen von Rohstoffmärkten, Abbauminen, Nahrungsmittelmärkte, Flughäfen, Seehäfen, Technologieklau, u.v.a.m. lässt da Monopole entstehen, die eine toxische Abhängigkeit erwarten lassen. Da ist die jetzige Situation nur ein kleiner Vorgeschmack.
Samariter sind die dortigen Entscheidungsträger, trotz ihrer Lächelns, schon lange nicht.
Paulinchen
31.03.2022, 11:26 Uhr
Wie jetzt?
Da hat wohl der Oberbürgermeister von Duisburg im vergangenen Jahr einen "falschen Fehler" gemacht, als er die Chinesen zur Vertragsunterzeichnung für den Ausbau des Hafens einlud? Dort sollte doch die vorläufige Endstation der neuen Seidenstraße in Europa sein. Jetzt kommt die Rolle rückwärts?
Da fällt mir nur ein: Denn sie wissen nicht, was sie tun, diese hyperaktive Regierung. Wissen ist Macht, nichts wissen macht nichts.....
Romikon
31.03.2022, 12:59 Uhr
ich wollte dem Leser X meine Zustimmung zu seinem Kommentar bekunden
leider scheint sowas für Herrn Franke nicht zum Thema zu gehören.
Vielleicht geht das ja jetzt mal durch.
free Gigi
31.03.2022, 13:26 Uhr
komisch
gleiche Phrase hat man kurz nach Beginn der vermeintlichen Corona-Krise gedroschen, als man merkte, dass Masken und andere Hygieneartikel aus Fernost plötzlich knapp wurden. Schon vergessen???

@Kobold und X: Einer Ihrer besten Kommentare. Und ja, DE bildet sogar an dt. Hochschulen -kostenlos - jene Fernost-Marionetten aus! (da gibt es auch einen interessanten Beitrag eines dt. Prof. dazu)
geloescht.20250302
01.04.2022, 13:47 Uhr
Falsch abgebogen, kobold2?
Das haben Sie mir auch schon vorgeworfen, aber der König aller Straßen und Weisheiten rast natürlich umgeben von Wahrheit und Weisheit unberührbar ins Licht der Erkenntnis.

Sie sollten mal Ihre Textbausteine einem TÜV oder wenigstens Reifenwechsel unterziehen.

Leser X und ich stimmen innenpolitisch selten überein, aber seine Kommentare zu den internationalen Themen, bei denen Sie sich, Kobold2, immer nur in ihren langweiligen Phrasen ergehen und sozusagen Krieg und Ausbeutung ähnlich wichten wie Ihre Forderungen nach Radwegen durch jede Pampa, unterstütze ich vorbehaltlos.

Da muss ich nicht so nachtragend sein wie Sie, der jedem Menschen Ü60 am liebsten das Autofahren verbieten würde, solange er nicht einmal im Monat eine Fahrtauglichkeitsprüfung aus eigener Tasche finanziert ablegen müsste.
Kobold2
01.04.2022, 15:39 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Kommentarfunktion ist kein Chatraum
Kobold2
01.04.2022, 15:53 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
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