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Mi, 10:02 Uhr
30.03.2022
Ein Blick in die Statistik

Thüringen holt wirtschaftlich wieder auf

Auf der Grundlage der derzeit verfügbaren Wirtschaftsdaten für das Jahr 2021 ermittelte die Landesämter für Statistik vorläufige Ergebnisse zur regionalen Wirtschaftsleistung der Bundesländer für das Jahr 2021. Die gute Nachricht für Thüringen: das BIP steigt wieder...

Das Bruttoinlandsprodukt Thüringens, der Wert der in Thüringen produzierten Güter und der in Thüringen erbrachten Dienstleistungen, erreichte im Jahr 2021 nach vorläufigen Berechnungen ein Volumen von 65,5 Milliarden Euro. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik lag das Bruttoinlandsprodukt Thüringens im Jahr 2021 nominal 5,0 Prozent über dem Wert des Jahres 2020. Preisbereinigt erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt in Thüringen im Jahr 2021 um 2,0 Prozent.

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Im gleichen Zeitraum stieg das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland preisbereinigt um 2,9 Prozent, im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) um 3,0 Prozent und im Gebiet der neuen Bundesländer (ohne Berlin) um 1,9 Prozent.

Unter den Bundesländern verzeichneten Rheinland-Pfalz (+9,6 Prozent), Baden-Württemberg (+3,4 Prozent) und Berlin (+3,3 Prozent) im Jahr 2021 preisbereinigt den größten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts. Den geringsten Zuwachs erzielten Brandenburg (+0,9 Prozent) und das Saarland (+1,4 Prozent).

In der Mehrzahl der Hauptwirtschaftsbereiche stieg die Bruttowertschöpfung preisbereinigt in Thü- ringen im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr an:

  • Verarbeitendes Gewerbe (+4,3 Prozent)
  • Handel, Verkehr und Lagerei, Gastgewerbe, Information und Kommunikation (+2,3 Prozent)
  • Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleister, Grundstücks- und Wohnungswesen (+1,9 Prozent)
  • Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung, Gesundheit, Häusliche Dienste (+2,1 Prozent)


Das Baugewerbe (-1,4 Prozent) und der Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (-1,6 Prozent) verzeichneten im Jahr 2021 preisbereinigt Rückgänge der Bruttowertschöpfung.

In den nachfolgend aufgeführten Hauptwirtschaftsbereichen lag der Wert der Bruttowertschöpfung im Jahr 2021 preisbereinigt unter dem Wert des Jahres 2019:

  • Verarbeitendes Gewerbe (-5,3 Prozent)
  • Handel, Verkehr und Lagerei, Gastgewerbe, Information und Kommunikation (-2,3 Prozent)
  • Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleister, Grundstücks- und Wohnungswesen (-1,4 Prozent)
  • Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung, Gesundheit, Häusliche Dienste (-2,8 Prozent)


Der Anteil Thüringens an der gesamtwirtschaftlichen Leistung Deutschlands im Jahr 2021 betrug 1,8 Prozent. An der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung waren im Jahr 2021 in Thüringen 1 018 500 Erwerbs- tätige beteiligt. Das waren 6 500 Personen bzw. 0,6 Prozent weniger als im Jahr 2020. Das Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen erreichte im Jahr 2021 in Thüringen mit einem Wert von 64 276 Euro 81 Prozent des entsprechenden Wertes für Deutschland (79 488 Euro).

Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner erreichte im Jahr 2021 in Thüringen mit einem Wert von 30 988 Euro 72 Prozent des entsprechenden Wertes für Deutschland (42 918 Euro).
Autor: red

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Kommentare
Ebbe
30.03.2022, 13:36 Uhr
Statistik!
Wer glaubt denn noch an die Statistiken ?
Kobold2
30.03.2022, 15:57 Uhr
Richtig!
Mit Glauben wird das nix..
Statistiken muss man interpretieren.....
können...
hoecker1
30.03.2022, 16:07 Uhr
Wer´s glaubt !!!
man uns haut man doch täglich nur noch die Taschen mit Unwahrheiten voll !!!
Wer soll diesen Statistiken denn noch glauben ???
Doch der gemeine Pöbel wird´s schon schlucken !
Oder ???
Herr Taft
30.03.2022, 17:27 Uhr
Ist die Wachstumsquote inflationsbereinigt?
Das BIP wird in aller Regel zu Marktpreisen ermittelt. Wie wir alle wissen sind diese gerade im letzten Jahr ordentlich gestiegen. Unbereinigt könnte sich also ein Wachstum ergeben, obwohl es um die Inflation bereinigt eine Stagnation oder ein Rückgang wäre... Tatsache ist jedoch, dass das Thüringer Wachstum inflationsbereinigt oder nicht offenbar stärker ausgefallen ist als das bundesweite... Gute Nachrichten
geloescht.20250302
01.04.2022, 16:23 Uhr
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