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Mi, 08:16 Uhr
30.03.2022
ifo Institut

Immer mehr Firmen wollen die Preise erhöhen

Immer mehr Firmen planen, ihre Preise in den kommenden drei Monaten zu erhöhen. Das geht aus einer aktuellen Befragung des ifo Instituts hervor. Vor allem in den konsumnahen Branchen müssen die Menschen mit stark steigenden Preisen rechnen...

Im Nahrungsmittel-Einzelhandel sind die Preiserwartungen auf 94,0 Punkte gestiegen, im übrigen Einzelhandel auf 68,2 Punkte und bei den konsumnahen Dienstleistern auf 64,0 Punkte. „Der Angriff Russlands auf die Ukraine treibt nicht nur die Energiekosten in die Höhe, sondern auch die Preise vieler Agrarrohstoffe“, sagt Timo Wollmershäuser, Leiter der ifo-Konjunkturprognosen.

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„Damit dürfte die Inflationsrate in diesem Jahr auf deutlich über 5 Prozent steigen. Das gab es in Deutschland zuletzt vor über 40 Jahren, als die Inflationsrate nach der zweiten Ölpreiskrise im Jahr 1981 auf 6,3 Prozent kletterte“, fügt Wollmershäuser hinzu. Auch in den Wirtschaftszweigen, die dem privaten Konsum vorgelagert sind, nimmt der Preisdruck weiter zu. Im Großhandel sind die Preiserwartungen auf 78,1 Punkte gestiegen, in der Industrie auf 66,3 Punkte, im Baugewerbe auf 48,9 Punkte, und bei den Dienstleistern auf 42,7 Punkte.

Die Punkte bei den Preisplänen geben an, wie viel Prozent der Unternehmen per saldo ihre Preise erhöhen wollen. Der Saldo ergibt sich, indem man vom prozentualen Anteil der Unternehmen, die ihre Preise anheben wollen, den prozentualen Anteil derer abzieht, die ihre Preise senken wollen. Wenn alle befragten Unternehmen beabsichtigten, ihre Preise zu erhöhen, läge der Saldo bei plus 100 Punkten. Würden alle ihre Preise senken wollen, läge er bei minus 100. Der Saldo wurde saisonbereinigt. Das ifo Institut fragt nicht nach der Höhe der geplanten Preisänderung.
Autor: red

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Kommentare
DonaldT
30.03.2022, 09:23 Uhr
Firmen wollen die Preise erhöhen
Von Wollen kann ja nicht die Rede sein!

Der Preisanstieg bei Strom, Gas, Öl, Benzin hat doch schon vor Monaten eingesetzt.
Dank der grünen und deren unüberlegter "Ausstiegspolitik", jetzt wird die Laufzeit der Kohlekraftwerke verlängert (sicher wie beim vorzeitigen Atomausstieg, da durften die Steuerzahler ja auch viel Geld zahlen!, weil sich nicht an Verträge gehalten wurde und die Konzerne Schadenersatzansprüche hatten!!!).
Leser X
30.03.2022, 10:17 Uhr
Und wem haben wir das zu verdanken?
Diejenigen in Amt und "Würden" haben allesamt einen Eid geschworen. Den Verfassungs-Eid. Darin versprachen sie, dem Volk zu dienen und dessen "Reichtum" zu mehren.

Nun kann man in einer Billiglohn-Gesellschaft freilich nur noch in Ausnahmefällen von Reichtum sprechen bzw. bei denen, die schon immer reich sind.

Was aber jetzt geschieht, ist ein klarer Verfassungsbruch. Man schadet dem Volk massiv und schiebt die Schuld daran gewohnheitsmäßig den bösen Russen in die Schuhe.

Vollends unerträglich wird es, wenn man sich die jüngsten Auslassungen des Bundespräsidenten anhört. Der verlangt doch tatsächlich von "seinem" Volk, das ihn noch nicht mal wählte, für die Zukunft so eine Art Selbst-Kasteiung.

Das muss man sich mal vorstellen: dieser Mann hat als damaliger Außenminister unter Befehl der Amerikaner mitgeholfen, zwei historisch verbundene Völker gegeneinander zu hetzen. Dieses vergiftete Klima hat letztlich großen Anteil daran, dass aus dem kalten Krieg permanenter Hetze nun ein heißer Krieg wurde, der alles Potential hat, die feuchten Träume des sogenannten Westens, allen voran deren Befehlshaber jenseits des Atlantiks, wahr werden zu lassen.

Das dürfen wir uns nicht bieten lassen. Dagegen würde es sich lohnen, auf die Straße zu gehen. Und zwar laut, mit Plakaten und klaren Forderungen.
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