Di, 14:52 Uhr
29.03.2022
Begegnungscafé für Nordhäuser und Geflüchtete
Viele Gespräche in kurzer Zeit
Am vergangenen Freitag fand zum zweiten Mal das Begegnungscafé für Nordhäuser und Geflüchtete statt. Ehrenamtliche vom Kreisjugendring und der Evangelischen Kirche hatten Stühle und Bänke vorbereitet und der Kinder-Kirchen-Laden war mit seinem Hüpfkissen gekommen...
Kurz vor 15 Uhr begann sich der große Hof des Jugendclubhauses mit ukrainischen Familien zu füllen, manche begleitet von ihren deutschen Gastgebern. Bis zu 70 Menschen waren da. Die meisten Kinder zog es gleich auf das Hüpfkissen. Die Erwachsenen saßen oder standen zusammen, suchten sich jemanden, mit dem sie sich verständigen konnten, oder genossen die warme Frühlingssonne.
Wo die beiden Übersetzerinnen vom Kreisjugendring und von Aljonka waren, das stand immer eine Traube von Gästen um sie herum, um zuzuhören, ins Gespräch zu kommen oder Fragen loszuwerden. Manche konnten sich mit Englisch verständlich machen. Immer wieder wurde nach Wohnraum gefragt oder nach Beratung zu den Behördenwegen. Einfache Fragen wurden auf nachbarschaftlicher Ebene besprochen, für die echten Fragen musste auf die Experten verwiesen werden, z.B. bei Schrankenlos.
Ob so eine Veranstaltung typisch deutsch wäre, wurde auch gefragt. Kaffee, Tee, Saft und Plätzchen gab es ja, dank der vielen helfenden Hände und dank des Edeka-Marktes Kühlewind, der das Begegnungscafé unterstützt. Dennoch hatte der Nachmittag weniger den Charakter eines deutschen Kaffeetrinkens, sondern den eines Treffpunktes.
Als es nach zwei Stunden an das Aufräumen ging, waren die Beteiligten voller Eindrücke. So viele Gespräche in so kurzer Zeit mit vielen verschiedenen Menschen hat man nicht alle Tage. Das Begegnungscafé schien für die Gäste ein sinnvoller Treffpunkt zu sein, der gut angenommen worden ist und fortgeführt werden soll. Wer sich vorstellen kann, ehrenamtlich mitzuarbeiten, kann sich gern melden bei hauke.meinhold@ekmd.de.
Autor: redKurz vor 15 Uhr begann sich der große Hof des Jugendclubhauses mit ukrainischen Familien zu füllen, manche begleitet von ihren deutschen Gastgebern. Bis zu 70 Menschen waren da. Die meisten Kinder zog es gleich auf das Hüpfkissen. Die Erwachsenen saßen oder standen zusammen, suchten sich jemanden, mit dem sie sich verständigen konnten, oder genossen die warme Frühlingssonne.
Wo die beiden Übersetzerinnen vom Kreisjugendring und von Aljonka waren, das stand immer eine Traube von Gästen um sie herum, um zuzuhören, ins Gespräch zu kommen oder Fragen loszuwerden. Manche konnten sich mit Englisch verständlich machen. Immer wieder wurde nach Wohnraum gefragt oder nach Beratung zu den Behördenwegen. Einfache Fragen wurden auf nachbarschaftlicher Ebene besprochen, für die echten Fragen musste auf die Experten verwiesen werden, z.B. bei Schrankenlos.
Ob so eine Veranstaltung typisch deutsch wäre, wurde auch gefragt. Kaffee, Tee, Saft und Plätzchen gab es ja, dank der vielen helfenden Hände und dank des Edeka-Marktes Kühlewind, der das Begegnungscafé unterstützt. Dennoch hatte der Nachmittag weniger den Charakter eines deutschen Kaffeetrinkens, sondern den eines Treffpunktes.
Als es nach zwei Stunden an das Aufräumen ging, waren die Beteiligten voller Eindrücke. So viele Gespräche in so kurzer Zeit mit vielen verschiedenen Menschen hat man nicht alle Tage. Das Begegnungscafé schien für die Gäste ein sinnvoller Treffpunkt zu sein, der gut angenommen worden ist und fortgeführt werden soll. Wer sich vorstellen kann, ehrenamtlich mitzuarbeiten, kann sich gern melden bei hauke.meinhold@ekmd.de.


